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Warum Basteln gut für die Gesundheit ist

Bevor jedoch die Fingerfertigkeit getestet wird, geht es raus an die frische Luft. Schon allein die Bewegung im Freien ist gesund – für Kinder und natürlich auch deren Begleitpersonen! So regt natürliches Licht die Produktion von Wohlfühl-Hormonen wie Serotonin an, was unser Gehirn auf Hochtouren bringt und unter anderem unsere Konzentrations- und Leistungsfähigkeit steigert. Darüber hinaus füllen die Sonnenstrahlen unsere Vitamin D-Speicher auf, was unser Immunsystem stärkt, die Kalziumaufnahme begünstigt und somit unter anderem für starke Knochen sorgen kann.

Davon abgesehen ist ein Familienspaziergang eine willkommene Gelegenheit, in unserer schnelllebigen Zeit einmal tief durchzuatmen. Und wer dann verrichteter Taten mit vollen Beuteln und Rucksäcken nach Hause kommt, weiß die wohlige Wärme in den eigenen vier Wänden umso mehr zu schätzen. 
Dort können große und kleine Familienmitglieder dann beim gemeinsamen Basteln noch näher zusammenrücken. Eine Beschäftigung, die zunächst einmal ein wichtiges haptisches Gegenstück zum Smartphone und zu anderen digitalen Betätigungen ist. Denn beim Basteln bilden sich im Gehirn von Kleinkindern wichtige neuronale Verknüpfungen, die ihnen später in Kindergarten und Schule zugutekommen.

Darüber hinaus lernen Kinder, kreative Ideen zu entwickeln und in die Tat umzusetzen. Ihr Vorstellungsvermögen wird geschult, genau wie das Konzentrationsvermögen und die Feinmotorik. Die profitiert übrigens bereits im Wald, wenn die kleinen Tüftlerinnen und Tüftler die teils zerbrechlichen Naturmaterialien mit Obacht aufsammeln und von A nach B transportieren. Zu Hause werden Feinmotorik und Hand-Auge-Koordination dann durch knifflige Tätigkeiten wie Schneiden, Bohren, Stecken und Kleben weiter geschult. Ein schöner Lerneffekt, der zudem mit reichlich Spaß am Spiel, Stolz über das gelungene Ergebnis und damit auch den einen oder anderen Selbstvertrauens-schub einhergeht.

5 herbstliche Bastelideen

Okay, jetzt geht’s endlich ans Eingemachte: Ihr wart im Wald, habt Naturmaterialien noch und nöcher nach Hause gebracht und wollt jetzt zur Tat schreiten? Die folgenden fünf Bastelideen können wir euch ans Herz legen! 

Windlichter 

Aus ein wenig Laub und gebrauchten Einmachgläsern lassen sich im Handumdrehen die tollsten Windlichter basteln!

Was du brauchst:

  • ein paar saubere, leere Einmachgläser
  • Serviettenkleber
  • einen Pinsel
  • ein paar schöne Herbstblätter
  • etwas Bast
  • Teelichter

Bastelanleitung:
Befreit die Blätter von ihren Stielen und pinselt das Glas stellenweise mit dem Serviettenkleber ein. Anschließend pinselt ihr damit ein Blatt ein und klebt es auf das Glas. Dasselbe wiederholt ihr mit weiteren Blättern, bis ihr mit dem Ergebnis zufrieden seid. Nun könnt ihr noch eine Schicht Kleber über alle Blätter auf dem Glas pinseln, damit das Ganze besser haften bleibt. Jetzt ist Trocknen angesagt: Lasst das Glas einige Stunden stehen, bis alles schön fest ist. Nun könnt ihr noch etwas Bast um das Glas wickeln – und fertig ist das stimmungsvolle Herbstlicht! 

Halloween-Kürbis

Der Klassiker im Herbst- und Gruselsegment: Halloween-Kürbisse sind dekorativ und mit ihren leuchtenden Gesichtern bei Anbruch der Dunkelheit ein schöner Hingucker.

Was du brauchst:

  • einen Kürbis
  • ein scharfes Messer
  • einen Esslöffel
  • ggf. Ausstechformen
  • eine Kerze

Bastelanleitung: 
Ob rund oder sternförmig – entscheidet selbst, welche Form der Kürbisdeckel hat, den ihr mit einem scharfen Messer oben herausschneidet. Schabt an der Deckelunterseite noch etwas überflüssiges Kürbisfleisch ab, bevor ihr den Kürbis an sich mit einem Esslöffel oder Messer aushöhlt. Anschließend schneidet ihr die Öffnungen für das Gesicht aus der Kürbisschale. Je nach Bedarf platziert ihr nun an der Hinterseite des Kürbisses mit einer Ausstechform ein paar weitere Öffnungen, damit die Kerze mehr Sauerstoff erhält. Stellt die Kerze nun in den Kürbis, zündet sie an, legt den Deckel drauf – und schon ist die Gruselstimmung perfekt.

Herbstdeko aus Salzteig 

Eine wunderbare Grundlage für viele Herbst-Basteleien bildet Salzteig. Was sich damit so anfangen lässt, erfährst du hier.

Was du brauchst: 

  • Salzteig (das Rezept findet ihr weiter unten im Text)
  • ein Nudelholz
  • Laub
  • Wasser- oder Acrylfarben
  • Pinsel

Bastelanleitung:
Zuallererst muss der Salzteig her! Dazu vermengt ihr mit dem Handmixer folgende Zutaten: zwei Tassen Mehl, eine Tasse Salz, eine Tasse Wasser und einen Teelöffel Öl. Teilt den Teig nun in ungefähr gleich große Portionen und rollt diese mit dem Nudelholz aus. Jetzt drückt ihr das Laub vorsichtig mit der "strukturierten" Seite nach unten in den Teig, bis sich die Strukturen dort abzeichnen. Anschließend zieht ihr das Laub wieder ab und backt den Teig etwa eine Stunde bei 50 Grad, danach je nach Dicke etwa eine weitere Stunde bei 130 Grad. Um etwas Feuchtigkeit beim Backen herauszulassen, könnt ihr einen Holzlöffel in die Ofentür stecken. Ist der Teig abgekühlt, lässt er sich prima mit Wasserfarbe bemalen. Alternativ kannst du auch verschiedene Naturmaterialien mit dem Salzteig kombinieren und anschließend backen – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt!

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Laubblätter bemalen

Ihr wollt die gesammelten Blätter weiter verzieren, eine Laub-Collage oder einen netten Fensterschmuck erstellen? Dann seid ihr bei dem folgenden Basteltipp richtig!

Was du brauchst: 

  • Herbstblätter 
  • Acryl- oder Wasserfarben 
  • Pinsel
  • einen Becher mit Wasser 
  • Filzstifte
  • ggf. Fäden

Bastelanleitung:
Ob Tiere, Farbverläufe oder einfache Formen – bemalt die Blätter nach Lust und Laune und lasst sie trocknen. Anschließend könnt ihr damit Fenster oder Wände verzieren, ob aufgeklebt oder am dünnen Faden herunterhängend. Mit bunten Blättern dekorierte Grußkarten und eine Laub-Collage sind ebenfalls tolle Hingucker! Für Letzteres klebt ihr die Blätter einfach in gewünschter Anordnung auf ein großes Blatt Papier, das sich – gerade in einem hübschen Bilderrahmen – sicher gut an der Wand macht!

Kastanienfiguren

Ein weiterer Klassiker unter den Herbstspiele- und Basteleien: die Kastanienfiguren!

Was du brauchst: 

  • Kastanien
  • Haselnüsse und Eicheln
  • einen Kastanienbohrer oder Nagel
  • Zahnstocher oder Streichhölzer
  • schwarzer oder weißer Permanentmarker
  • ggf. Wackelaugen
  • ggf. Leim

Bastelanleitung:
Bohre mit einem Kastanienbohrer oder alternativ einem Nagel jeweils ein Loch in die Kastanien und in die Eicheln. Falls du auch Ohren und Nasen einfügen willst, kommen insgesamt vier Löcher in den Kastanien-Kopf – eins für die Verbindung mit dem Rumpf, eins für die Nase und zwei für die Ohren an den Seiten. Anschließend schneidest du die Zahnstocher oder Streichhölzer in kleine Stücke, die du nun in die Löcher stecken und so die einzelnen "Körperteile" zusammenfügen kannst. 

Dann kannst du mit dem Permanentmarker oder den Wackelaugen bei Kastanienmännchen und Kastanienweibchen noch Licht ins Dunkel bringen. Mit Acrylfarben lassen diese sich zusätzlich schmücken. Ein großer Spaß und super Einstieg in die farbenfrohe Welt der Herbstbastelei!