Welcher Yoga-Typ bist du? Yoga-Arten im Überblick

Yoga ist vielseitig und wandelbar. Jedes Jahr kommen und gehen neue Trends: Von Yoga mit Ziegen über Lach-Yoga bis hin zu Karaoke-Yoga oder Yoga mit Bier. Wir stellen dir heute zehn Yoga-Trends vor, die mehr sind als Fitness-Eintagsfliegen.
Hatha-Yoga: Der Klassiker für Einsteiger
Ashtanga-Yoga: Für den extra Kick
Ashtanga besteht aus sechs verschiedenen Serien. Jede Serie beinhaltet eine genau festgelegte Form von ineinander übergehenden Asanas, die im Idealfall täglich ausgeübt werden. Jede Haltung wird für mindestens fünf Atemzüge gehalten. Die unterschiedlichen Übungen sind anspruchsvoll und schweißtreibend. Für ambitionierte Yogis.
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Kundalini-Yoga: Atemtraining trifft Meditation trifft Yoga
Kundalini-Yoga ist nicht unbedingt etwas für Fitness-Freaks, sondern eher ein sehr bewusster Weg, die Kräfte das eigenen Körpers zu aktivieren. Kundalini zielt darauf ab, deine inneren Energiequellen zu wecken und deine sieben Chakren, also deine Kraftzentren, zu öffnen. Um das zu erreichen, setzt Kundalini auf eine Kombination aus Atemübungen, Meditation und Mantras. Die Übungsreihen sind dynamisch und wirken kräftigend, aber auch entspannend.
Vinyasa-Yoga: Dynamischer Flow
Aerial-Yoga: Schwebend und gelenkschonend
Dieser luftige Yoga-Trend ist aus den USA zu uns herübergeschwebt und erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Wie der Name bereits vermuten lässt, werden die Asanas nicht am Boden, sondern in himmlischer Schwerelosigkeit durchgeführt. Dazu hängt ein trapezförmiges Yogatuch an der Decke, in welchem alle Übungen absolviert werden. Das Training stärkt vor allem die Rumpf- und Bauchmuskulatur. Kopfüber-Haltungen entlasten den Rücken und stärken die Tiefenmuskulatur. Insgesamt ein wirksames Ganzkörpertraining, das sich auch für ambitionierte Anfänger eignet.
Bikram-Yoga: Entgiftend bei 40 Grad
Hier geht es heiß her! Im Grunde besteht Bikram Yoga aus 26 mäßig anspruchsvollen Übungen des Hatha Yoga, allerdings mit dem Unterschied, dass bei rund 40° Celsius trainiert wird. Das bedeutet, man kommt ordentlich ins Schwitzen – und das ist gut so. Durch die Wärme werden unsere Bänder, Muskeln und Sehnen geschmeidiger, wir verbrennen ordentlich Kalorien und schwitzen Giftstoffe aus. Das hitzige Work-Out ist für Jedermann geeignet. Wer allerdings mit Kreislaufproblemen zu kämpfen hat, sollte vorher einen Arzt konsultieren.
Hormonyoga: Yoga mit einer Mission
Power-Yoga: Balance trifft Krafttraining
Promi-Trainer Bryan Kest weiß, was sich viele Stars wünschen: einen durchtrainierten Körper. Aus dieser Idee heraus entwickelte er das schweißtreibende Power-Yoga. Die Methode ähnelt dem anspruchsvollen Ashtanga Yoga, allerdings ist die Abfolge und Dauer der Übungen flexibel. Bei einer 45-minütigen Work Out Session geht es weniger um Spiritualität als um schweißtreibendes Training. Geatmet wird ausschließlich durch die Nase. Das Training kurbelt die Fettverbrennung an und eignet sich gut für Anfänger.
HIIT-Yoga: Intensives Krafttraining trifft auf dynamischen Flow
High Intensity Interval Training, kurz HIIT, ist ein intensives und effektives Fitnesskonzept. Trainiert wird, wie der Name schon sagt, in Intervallen. Dabei wechseln sich intensive Belastungsphasen mit Ruhephasen ab. Beim HIIT-Yoga werden im Wechsel klassische Workout-Elemente wie Burpees mit Yoga-Haltungen kombiniert. Das Resultat ist ein schweißtreibender Mix aus anspruchsvollem Training und Entspannung. Vor allem Fitnessfans werden diesen Trend lieben.
Broga: Yoga für Männer
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Meditationen und Übungen zur Stressbewältigung
Hier müssen Frauen leider draußen bleiben. Denn beim Broga, beim Yoga for Bros, sind Männer ganz unter sich. Der Trend kommt – wie soll es anders sein –, aus den USA. Auf dem „Brogram“ stehen Kraft- und Dehnungsübungen, Muskeldefinition, aber auch Entspannungseinheiten. Das Training ist ein stressreduzierendes, effektives Cardio-Workout und eignet sich für alle Männer, die vorsichtig Tuchfühlung mit der Welt des Yoga aufnehmen wollen.
Fachbereich der DAK-Gesundheit
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