Fünf Jugendliche sitzen glücklich draußen auf der Mauer

Mediennutzung bei Kindern und Jugendlichen

Rund jedes vierte Elternteil macht sich Sorgen um die Mediennutzung seines Kindes. Der Unterstützungsbedarf ist entsprechend groß – das zeigen unter anderem die Ergebnisse der DAK-Studien zur Mediennutzung bei Kindern und Jugendlichen. Hier gibt es Tipps zur Mediennutzung, Informationen zur Mediensucht sowie Angebote der DAK-Gesundheit.

Mediensüchtiges Kind? Angebote der DAK-Gesundheit

Mediensucht-Hotline: Mädchen liegt mit Kopfhörern im Bett und starrt aufs Smartphone.

Lassen Sie sich kostenlos per Telefon-Hotline beraten

Wie viel Bildschirmzeit ist eigentlich normal und was tun, wenn es zu viel wird? Antworten auf diese und andere Fragen rund ums Thema Mediensucht bei Kindern und Jugendlichen geben Expertinnen und Experten des Deutschen Zentrums für Suchtfragen des Kindes- und Jugendalters am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) in einer kostenlosen Telefon-Hotline der DAK-Gesundheit. 

So erreichen Sie uns
Jugendlicher sitzt beim Mediensucht-Screening

Mediensuchtscreening für Jugendliche

Wir bieten gemeinsam mit dem Bundesverband der Kinder- und Jugendärzt*innen (BVKJ) ein bundesweites Vorsorgepaket für Kinder und Jugendliche an. Darin enthalten ist auch ein Mediensuchtscreening, das die J1- und J2-Untersuchungen erweitert. Es basiert auf einem gemeinsam mit der DAK-Gesundheit von Suchtexpertinnen und -experten entwickelten Fragebogen und erkennt Warnzeichen von Mediensucht, etwa mit Blick auf Gaming und Social-Media-Nutzung Ihres Kindes.

Alles zum Vorsorgepaket

Bildschirmzeit für Kinder und Jugendliche

Eine Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ) liefert eindeutige Empfehlungen für die täglichen Nutzungszeiten nach Altersgruppen:

  • 6 bis 9 Jahre: höchstens 30 bis 45 Minuten 

  • 9 bis 12 Jahre: maximal 45 bis 60 Minuten 

  • 12 bis 16 Jahre: maximal ein bis zwei Stunden 

Kinder unter drei Jahren sollten überhaupt keine Bildschirmmedien nutzen. Zwischen drei und sechs Jahren sollten sie allenfalls an einzelnen Tagen für maximal 30 Minuten mit solchen Medien in Kontakt kommen. Die Eltern sollten dabei sein. 

DAK Mediensucht-Studien

Seit 2019 führt das Deutsche Zentrum für Suchtfragen des Kindes- und Jugendalters (DZSKJ) am Universitätsklinikum Hamburg Eppendorf (UKE) mit Förderung der DAK-Gesundheit eine Längsschnittstudie zum Mediennutzungsverhalten von Kindern und Jugendlichen in Deutschland durch. 

Die Studie ermöglicht es, Mediennutzungsmuster von Kindern und Jugendlichen in Deutschland, die Prävalenz des problematischen Nutzungsverhaltens und assoziierte Risikofaktoren zu untersuchen.

Mutter zeigt Tochter Umgang mit Smartphone

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