Vorsätze für das neue Jahr setzen und einhalten

Mehr Bewegung, gesünder essen, weniger Bildschirmzeit: So motiviert wir Ende des Jahres unsere guten Vorsätze fürs neue Jahr auflisten, so grandios scheitern wir zu Beginn des kommenden Jahres bei deren Umsetzung. Warum das so ist und mit welchen Tricks sich alte Gewohnheiten zugunsten neuer, gesünderer abwerfen lassen, erklären wir hier.
Welche guten Vorsätze gibt es für das neue Jahr?
Weiterhin stehen auch folgende Klassiker hoch im Kurs:
- Stress vermeiden oder abbauen (61 Prozent)
- Mehr bewegen/Sport (57 Prozent)
- Mehr Zeit für sich selbst (52 Prozent)
- Gesünder ernähren (52 Prozent)
- Umwelt- bzw. klimafreundlicher verhalten (50 Prozent)
- Weniger Handy, Computer, Internet (36 Prozent)
- Abnehmen (30 Prozent)
- Sparsamer sein (27 Prozent)
- Weniger Fleisch essen (26 Prozent)
- Weniger Alkohol trinken (20 Prozent)
- Weniger fernsehen (18 Prozent)
- Rauchen aufgeben (10 Prozent)
Insgesamt haben 41 Prozent der Menschen in Deutschland gute Vorsätze gefasst. Insbesondere die Jüngeren sehen den Jahreswechsel als Neustart für veränderte Verhaltensweisen. So setzen sich 63 Prozent der 14- bis 29-Jährigen für das neue Jahr Ziele – und zwar über alle Bereiche hinweg. Viele in dieser Altersgruppe, nämlich jeder Zweite, möchte sogar weniger Zeit am Handy verbringen.
Gesünder leben mit weniger Stress
Und: Lass dich von den guten Vorsätzen nicht zusätzlich unter Druck setzen und bleib locker. Rückschläge und kleine Schritte gehören dazu.
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Mehr Sport im neuen Jahr
Wer sich regelmäßig bewegt, stärkt das allgemeine Wohlbefinden, körperlich wie psychisch, und tut insbesondere dem Herz-Kreislauf- sowie dem Muskel-Skelett-System etwas Gutes. Auch dein Gewicht kannst du mit Sport und Bewegung besser auf einem gesunden Niveau halten.
Vielen hilft auch bereits, mehr Bewegung in den Alltag zu integrieren: Nimm häufiger die Treppe, gehe in der Mittagspause spazieren oder steige eine Station früher aus dem Bus und laufe den Rest des Weges nach Hause.
Besser essen im neuen Jahr
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Gute Vorsätze in Sachen Nachhaltigkeit
Spare Energie, indem du Elektrogeräte ganz ausschaltest, statt sie im Stand-by-Modus zu lassen. Lass deine Kleidung an der Luft trocknen und wechsle zu LED-Lampen – das schont die Umwelt und deinen Geldbeutel. Ersetze Autofahrten öfter mal durch einen Spaziergang, eine Radtour oder öffentliche Verkehrsmittel und profitiere dabei von mehr Bewegung und frischer Luft. Repariere oder tausche Kleidung und Gegenstände, statt neu zu kaufen – das schützt Ressourcen und macht oft auch Spaß!
Wie setzt man gute Vorsätze um?
Sich Gedanken darüber zu machen, wie man mit sich selbst und der Umwelt besser umgeht, ist der erste Schritt. Wie aber löst du eine alte, schlechte Gewohnheit durch eine neue, positive ab?
10 Tipps, um aus Vorsätzen neue Gewohnheiten zu machen
Um aus Vorsätzen neue Gewohnheiten zu machen, helfen konkrete Strategien bei der Umsetzung und langfristigen Verankerung im Alltag. Hier sind zehn hilfreiche Tipps:
- Klare und realistische Ziele: Formuliere deine Vorsätze konkret und halte sie schriftlich fest, damit sie greifbar und überprüfbar werden. Statt „mehr Bewegung" könnte das Ziel „10.000 Schritte pro Tag" lauten. Bedenke: Zu ambitionierte Ziele können demotivieren; wähle stattdessen kleinere, erreichbare Schritte.
- Motivation und Spaß: Finde eine echte Motivation hinter deinem Vorsatz – warum möchtest du die Gewohnheit etablieren? Wähle etwas, das dir Freude macht oder mit Belohnungen verbunden werden kann, um die Motivation hochzuhalten.
- Kleine Schritte: Starte mit kleinen, leicht umsetzbaren Handlungen, etwa einem Spaziergang pro Tag, statt gleich ein straffes Sportprogramm aufzusetzen. Die Macht der kleinen Schritte sorgt für schnelle Erfolgserlebnisse und nimmt Widerstände.
- Wenn-dann-Pläne erstellen: Kopple die neue Gewohnheit an feste Auslöser im Alltag, zum Beispiel „Wenn ich Mittagspause habe, dann gehe ich 15 Minuten spazieren." Das steigert die Verbindlichkeit und erleichtert die Integration.
- Routinen definieren: Lege einen festen Zeitpunkt und Ort für die neue Gewohnheit fest, damit sie in deinem Tagesablauf Routine wird, zum Beispiel morgens nach dem Aufstehen.
- Fortschritt sichtbar machen: Halte deinen Fortschritt fest – etwa im Kalender oder mit einer App. Das motiviert und zeigt dir, wie weit du schon gekommen bist.
- Unterstützung nutzen: Nutze Erinnerungen, wie Post-its oder Handy-Apps, um dich an die neue Gewohnheit zu erinnern. Unterstützung durch Freunde oder Familie kann zusätzlich motivieren.
- Rückschläge einplanen: Sei geduldig und rechne mit Rückschlägen. Überlege im Voraus, wie du auf Hindernisse reagieren kannst und bleibe flexibel, indem du Alternativen bereithältst.
- Selbstverpflichtung eingehen: Schließe einen Vertrag mit dir selbst, formuliere eine Selbstverpflichtung und informiere andere über deine Ziele – das erhöht die Verbindlichkeit.
- Erfolge feiern und reflektieren: Analysiere, was funktioniert, belohne dich für Meilensteine und lerne aus Rückschlägen. Kleine Belohnungen und positives Feedback helfen, die Motivation zu erhalten.
Fachbereich der DAK-Gesundheit

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