Was ist das PCO-Syndrom? Infos über Symptome, Diagnose und Behandlung
Deine Periode kommt selten oder gar nicht? In deinem Gesicht sprießen plötzlich Haare? Und überhaupt hast du neuerdings das Gefühl zu vermännlichen? Das können Hinweise auf eine ernstzunehmende hormonelle Störung sein – das sogenannte PCO-Syndrom. Was genau sich dahinter verbirgt, welche Folgen es hat und wie du es behandeln kannst, erfährst du hier.

Was ist PCOS?
Geschätzt eine Million Frauen in Deutschland im gebärfähigen Alter leiden unter dem Polyzystischen Ovarsyndrom, kurz PCOS. Der medizinische Fachbegriff leitet sich von einem der Hauptsymptome ab: „poly“ heißt “viele”, zystisch kommt von Zyste, „Ovar“ bedeutet „Eierstöcke“ – also „Viele-Zysten-am Eierstock-Syndrom“. Warum genau Mädchen und Frauen daran erkranken, ist noch nicht abschließend geklärt. Anscheinend liegt PCOS aber in der Familie, Mütter und Großmütter hatten häufig das gleiche Problem. Und die Veranlagung dazu wird schon im Embryo ausgebildet.
Hinweis der Redaktion: Das Polyzystische Ovarialsyndrom (PCOS) wurde in PMOS (Polyendokrines metabolisches Ovarialsyndrom) umbenannt, da diese Bezeichnung treffender ist. Aktuell befindet sich der Artikel in Überarbeitung.
Woran erkenne ich, dass ich PCOS habe?
Eine Hyperandrogenämie ist eines der Hauptmerkmale des PCO-Syndroms. Gynäkologin Dr. Sheila de Liz erklärt die hormonelle Störung.
Ist PCOS gefährlich?
Bei einem Teil der Frauen mit PCOS arbeitet auch die Schilddrüse nicht richtig. Die Unterfunktion kann ebenso wie PCOS Ursache einer ausbleibenden Schwangerschaft sein.
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Wie wird PCOS behandelt?
PCOS ist nicht heilbar, aber mit ein bisschen Geduld und einer individuellen Behandlung kannst du die Symptome mildern und sogar schwanger werden. Wenn du das Gefühl hast, dass deine Gynäkologin oder dein Gynäkologe deine Beschwerden nicht ernst nimmt, dich nicht richtig untersucht oder informiert oder dir einfach nur die Antibabypille verschreibt, solltest du nach einem Experten oder einer Expertin für PCOS suchen. Häufig sind Universitätskliniken dafür gute Anlaufstellen.
Fachbereich der DAK-Gesundheit




