Warum Joggen gesund ist: 7 Vorteile im Überblick

Laufen macht glücklich: Eine Frau sitzt auf einem Steg am See und stretcht sich.

Joggen ist gesund. Es trainiert deine Ausdauer, stärkt die Muskeln und das Immunsystem und beugt sogar Erkrankungen vor. Auch für die Seele ist das Laufen gut, denn viele bekommen dabei den Kopf frei, können Stress abbauen und entspannen. Vorteilhaft ist außerdem: Joggen erfordert nur wenig Ausrüstung und geht fast überall und zu jeder Tageszeit. Falls du noch nicht regelmäßig deine Runden drehst, überzeugen dich vielleicht diese sieben Gründe, mit dem Joggen anzufangen. 

Ist Joggen gesund?

Ja, regelmäßiges Joggen ist gesund, sowohl für den Körper als auch für den Geist. Hier findest du sieben Vorteile im Überblick:  

1. Joggen zum Abnehmen

Regelmäßiges Joggen hilft beim Abnehmen, denn dabei werden viele große Muskelgruppen gleichzeitig aktiviert. Das sorgt für einen hohen Energieverbrauch. Wenn du mit der Zeit mehr Muskeln aufbaust, am besten durch die Kombination mit Krafttraining, steigt zudem dein Grundumsatz. Aber Achtung: Eine ausgewogene Ernährung und Bewegung gehen beim Abnehmen Hand in Hand. Achte also darauf, dich nach dem Training nicht mit Leckereien zu belohnen, sondern greife zu gesunden Lebensmitteln und überschätze deinen Kalorienverbrauch nicht. Dieser liegt laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) bei Frauen im Schnitt bei 1800 kcal, bei Männern bei 2300 kcal – bei geringer körperlicher Aktivität

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2. Joggen stärkt das Herz-Kreislauf-System

Joggen ist eine der effektivsten Sportarten, um Herz und Kreislauf zu stärken. Regelmäßiges Laufen:

  • verbessert die Durchblutung
  • senkt Blutdruck und Ruhepuls
  • reduziert das Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle
  • steigert die Elastizität der Blutgefäße

Laut der Deutschen Herzstiftung senken bereits zehn Minuten zügiges Spazierengehen pro Tag das Risiko für Herz-Kreislauf-Leiden um etwa 20 Prozent. 

3. Laufen entspannt und sorgt für gute Laune

Joggen ist ein natürlicher Stimmungsaufheller. Für viele Menschen ist Sport ein Ventil, um Spannungen abzubauen und den Kopf freizubekommen. Das verwundert nicht, denn durch Bewegung schüttet der Körper Endorphine und Serotonin aus. Und diese Botenstoffe helfen gegen:

  • Stress
  • innere Unruhe
  • depressive Verstimmungen
  • Schlafprobleme
  • Aggressionen

Viele Läufer empfinden zudem den Bewegungsablauf als meditativ. Einige geraten sogar in das „Runner’s High“ – das ist ein Glücksgefühl, das während längerer Läufe entstehen kann. Es führt zu innerer Ruhe, gesteigerter Motivation und einem angenehmen „Flow“-Zustand trotz körperlicher Anstrengung. 

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4. Laufen stärkt Knochen, Gelenke und Muskeln

Viele Menschen glauben, Joggen schade den Gelenken. Das Gegenteil ist der Fall. Regelmäßige, moderate Belastung stärkt die Knochenstruktur, kräftigt Sehnen, Bänder und Muskulatur und fördert die Bildung von Gelenkschmiere. Hinzu kommt: Ein gut trainierter Bewegungsapparat beugt Verletzungen im Alltag vor. 

Achte aber darauf, auf einem weichen Boden zu joggen. Gedämpfte Laufschuhe haben auf Asphalt den gleichen Effekt und federn den Aufprall ab.

Tipp: Lass dich beim Kauf deiner Laufschuhe beraten.
 

5. Laufen stärkt das Immunsystem

Neben Muskeln, Gelenken und Bändern stärkt Laufen auch dein Immunsystem. Regelmäßiges, moderates Joggen erhöht die Zahl bestimmter Immunzellen und reduziert das Risiko für Infekte. Die Witterung draußen ist für dein Immunsystem eine Herausforderung, an die es sich anpasst. Das ist Training für die weißen Blutkörperchen.

Übrigens: Der Mythos, dass du bei Minusgraden nicht draußen laufen sollst, hält sich hartnäckig. Ein gesunder Mensch darf aber auch bei Temperaturen unter null Grad im Freien laufen. Dabei fügst du deinem Körper nur durch die niedrigen Temperaturen keinen Schaden zu. Aber: Direkt nach einem intensiven Training ist dein Immunsystem anfälliger für Infekte. Bekannt ist das als „Open-Window-Effekt“. Pass auf, dass du nach dem Training nicht auskühlst, und gönn dir danach eine Pause, damit sich dein Körper erholen kann.

6. Joggen verbessert die Lungenfunktion

Durch gleichmäßige Belastung wird deine Atemmuskulatur gestärkt, die Sauerstoffaufnahme erhöht und die Lungenkapazität verbessert. Achte beim Joggen auf eine aufrechte Haltung. Insbesondere Menschen mit sitzender Tätigkeit neigen dazu, die Schultern nach vorne fallen zu lassen und flach zu atmen. 

7. Laufen stärkt das Selbstbewusstsein

Sich ein neues Hobby zuzulegen, dranzubleiben und Ziele zu erreichen, ist Erfolg – das gilt auch fürs Laufen. Freue dich über deine Fortschritte, seien es die ersten fünf Kilometer am Stück oder die regelmäßigen drei Trainingseinheiten pro Woche. Das fühlt sich einfach gut an, stärkt dein Selbstbewusstsein und motiviert zu mehr.

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Gesund bleiben: Regeneration ist wichtig

Bewegung ist ein absolutes Wundermittel für Körper und Geist. Eine gut ausgebildete Muskulatur und ein intakter Bewegungsapparat reduzieren das Risiko chronischer Krankheiten und halten dich auch mental fit. Das erreichst du aber nur, wenn du deinem Körper zwischen Trainingseinheiten genügend Pausen gönnst. Das fängt bereits beim langsamen Auslaufen an. Wichtig ist außerdem: Plane feste Ruhetage in deinen Trainingsplan ein. Zwei weitere wichtige Faktoren, damit dein Körper sich erholen kann: Achte auf eine gesunde Ernährung und erholsamen Schlaf. Hier findest du Tipps zur Schlafhygiene.

Häufige Fragen zum Joggen

Wie lange sollte man zum Einstieg joggen?

Wie viele Kilometer sollte ich joggen? Was ist gesund?

Ist es gesund, jeden Tag joggen zu gehen?

Autor(in)

Qualitätssicherung

Fachbereich der DAK-Gesundheit

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