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Hatha-Yoga: Der Klassiker für Einsteiger

Die wohlmöglich beliebteste Yogarichtung zielt darauf ab, Körper und Geist in harmonische Balance zu bringen. Bei dem Training werden wechselnde Körperstellungen – sogenannte Asanas – mit einfachen Atemübungen und Meditation kombiniert. Diese Form des Yogas fördert Geduld und Konzentrationsfähigkeit, aber auch die körperliche Flexibilität. Für jeden geeignet.

Ashtanga Yoga: Für den extra Kick 

Ashtanga Yoga bedeutet übersetzt so viel wie „achtgliedriges Yoga“ und gilt als die härteste Yoga-Variante. Beim Ashtanga Yoga führt der Weg zur Selbstverwirklichung und zu einem gestählten Körper über den Einsatz folgender acht Glieder: Yama – Disziplin, Niyama – Selbstbeobachtung, Asana – Haltung, Pranayama – Atemkontrolle, Pratyahara – Zurückziehen der Sinne, Dharana – Konzentration, Dhyana – Meditation und Smadhi – Ruhe und Frieden.  

Ashtanga besteht aus sechs verschiedenen Serien. Jede Serie beinhaltet eine genau festgelegte Form von ineinander übergehenden Asanas, die im Idealfall täglich ausgeübt werden. Jede Haltung wird für mindestens fünf Atemzüge gehalten. Die unterschiedlichen Übungen sind anspruchsvoll und schweißtreibend. Für ambitionierte Yogis. 

Kundalini Yoga: Atemtraining trifft Meditation trifft Yoga 

Kundalini Yoga ist nicht unbedingt etwas für Fitness-Freaks, sondern eher ein sehr bewusster Weg, die Kräfte das eigenen Körpers zu aktivieren. Kundalini zielt darauf ab, deine inneren Energiequellen zu wecken und deine sieben Chakren, also deine Kraftzentren, zu öffnen. Um das zu erreichen, setzt Kundalini auf eine Kombination aus Atemübungen, Meditation und Mantras. Die Übungsreihen sind dynamisch und wirken kräftigend, aber auch entspannend. 

Vinyasa Yoga: Dynamischer Flow 

Vinyasa ist so etwas wie aktive Meditation und für alle geeignet, denen es schwerfällt abzuschalten. Bei den ineinander übergehenden Körperstellungen konzentrierst du dich auf deine Haltung. Indem du deinen Körper intensiv wahrnimmst, kontrollierst du auch deinen Geist. Das Tempo ist schneller als beim klassischen Hatha Yoga. Der dynamische Wechsel von Anspannung und Entspannung sowie Kraft und bewusster Atmung versetzt einen in einen wunderbaren Flow-Zustand.

Aerial Yoga: Schwebend und gelenkschonend

Dieser luftige Yoga-Trend ist aus den USA zu uns herübergeschwebt und erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Wie der Name bereits vermuten lässt, werden die Asanas nicht am Boden, sondern in himmlischer Schwerelosigkeit durchgeführt. Dazu hängt ein trapezförmiges Yogatuch an der Decke, in welchem alle Übungen absolviert werden. Das Training stärkt vor allem die Rumpf- und Bauchmuskulatur. Kopfüber-Haltungen entlasten den Rücken und stärken die Tiefenmuskulatur. Insgesamt ein wirksames Ganzkörpertraining, das sich auch für ambitionierte Anfänger eignet. 

Bikram Yoga: Entgiftend bei 40 Grad 

Hier geht es heiß her! Im Grunde besteht Bikram Yoga aus 26 mäßig anspruchsvollen Übungen des Hatha Yoga, allerdings mit dem Unterschied, dass bei rund 40° Celsius trainiert wird. Das bedeutet, man kommt ordentlich ins Schwitzen – und das ist gut so. Durch die Wärme werden unsere Bänder, Muskeln und Sehnen geschmeidiger, wir verbrennen ordentlich Kalorien und schwitzen Giftstoffe aus. Das hitzige Work-Out ist für Jedermann geeignet. Wer allerdings mit Kreislaufproblemen zu kämpfen hat, sollte vorher einen Arzt konsultieren. 

Hormon Yoga: Yoga mit einer Mission  

Yoga zielt darauf ab, Körper und Geist in Einklang zu bringen und Diskrepanzen bewusst auszugleichen. Nach diesem Konzept funktioniert auch das von Dinah Rodrigues entwickelte Hormon Yoga. Durch die Kombination aus Haltungs- und Atemübungen soll unser Energiefluss wieder in die richtige Bahn gelenkt und der Hormonspiegel positiv beeinflusst werden. Durch die gezielten Entspannungstechniken werden bestimmte Hormone, wie etwa das Glückshormon Serotonin, verstärkt ausgeschüttet. Der Stil eignet sich nicht nur für Frauen in den Wechseljahren, sondern auch für gestresste Frauen oder Frauen mit Kinderwunsch.  

Power Yoga: Balance trifft Krafttraining 

Promi-Trainer Bryan Kest weiß, was sich viele Stars wünschen: einen durchtrainierten Körper. Aus dieser Idee heraus entwickelte er das schweißtreibende Power Yoga. Die Methode ähnelt dem anspruchsvollen Ashtanga Yoga, allerdings ist die Abfolge und Dauer der Übungen flexibel. Bei einer 45-minütigen Work Out Session geht es weniger um Spiritualität als um schweißtreibendes Training. Geatmet wird ausschließlich durch die Nase. Das Training kurbelt die Fettverbrennung an und eignet sich gut für Anfänger.  

HIIT-Yoga: Intensives Krafttraining trifft auf dynamischen Flow 

High Intensity Interval Training, kurz HIIT, ist ein intensives und effektives Fitnesskonzept. Trainiert wird, wie der Name schon sagt, in Intervallen. Dabei wechseln sich intensive Belastungsphasen mit Ruhephasen ab. Beim HIIT-Yoga werden im Wechsel klassische Workout-Elemente wie Burpees mit Yoga-Haltungen kombiniert. Das Resultat ist ein schweißtreibender Mix aus anspruchsvollem Training und Entspannung. Vor allem Fitnessfans werden diesen Trend lieben.  

Broga: Yoga für Männer 

Hier müssen Frauen leider draußen bleiben. Denn beim Broga, beim Yoga for Bros, sind Männer ganz unter sich. Der Trend kommt – wie soll es anders sein –, aus den USA. Auf dem „Brogram“ stehen Kraft- und Dehnungsübungen, Muskeldefinition, aber auch Entspannungseinheiten. Das Training ist ein stressreduzierendes, effektives Cardio-Workout und eignet sich für alle Männer, die vorsichtig Tuchfühlung mit der Welt des Yoga aufnehmen wollen.