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Qualifizierung zum Betrieblichen Gesundheitsmanager

Gesunde und motivierte Beschäftigte sind der zentrale Bestandteil eines erfolgreichen Unternehmens. Wir unterstützen Sie dabei.

Durch gezieltes Vorgehen unterstützt das Betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM) Unternehmen dabei, gesundheitsfördernde Strukturen aufzubauen sowie gesundheitsförderliches Verhalten der Beschäftigten zu stärken. Langfristig sichert dies nicht zuletzt auch die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens.

Damit Unternehmen dauerhaft einen betrieblichen Gesundheitsförderungsprozess in ihrem Betrieb aufbauen können, bietet die DAK-Gesundheit in Kooperation mit der Motio-Verbundgesellschaft mbH eine Fortbildung zum/zur Betrieblichen Gesundheitsmanager/in an. Motio ist hierfür vom Bundesverband Betriebliches Gesundheitsmanagement als Ausbildungsinstitution anerkannt und zertifiziert. Die Prüfung und Zertifizierung erfolgt durch den BBGM e.V.

Die Fortbildung gliedert sich in zwei Stufen:

Fachkraft Betriebliches Gesundheitsmanagement

In der ersten Stufe werden zunächst Grundlagen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements vermittelt und erste Erfahrungen in der praktischen Projektarbeit gesammelt.

Betriebliche/r Gesundheitsmanager/in

In der zweiten Stufe werden diese Grundlagen um komplexe Sachverhalte erweitert und die vertiefende, praktische Arbeit in den Vordergrund gerückt.

Quali­fi­zie­rungs­stufe 1

Zeitlicher Ablauf einer Qualifizierung zur „Fachkraft Betriebliches Gesundheitsmanagement":

Grundlagen-/Anwendungsseminar

Vermittlung von Grundlagenwissen und Fallstudie

4 Tage

Schriftliche Prüfung I

ca. 1 Stunde

Zertifikat

Fachkraft Betriebliches Gesundheitsmanagement BBGM e.V.


Quali­fi­zie­rungs­stufe 2

Zeitlicher Ablauf einer Qualifizierung zum "Betrieblichen Gesundheitsmanager":

Vertiefungs-/Anwendungsseminar

Vermittlung von Vertiefungswissen und Vorbereitung zur Projektdurchführung

4,5 Tage

Schriftliche Prüfung II

ca. 1,5 Stunden

Zertifikat

Betriebliche/-r Gesundheitsmanager/-in BBGM e.V.

Inhalte der Quali­fi­zierung

Inhalte der Qualifizierung

In beiden Qualifizierungsstufen werden vielfältige Inhalte vermittelt, die sich grundlegend in zwei Formen unterscheiden lassen:

Wissen

Vermittlung von Grundlagen- und Vertiefungswissen zum Betrieblichen Gesundheitsmanagement – Gemeinsam werden unter anderem folgende Fragestellungen bearbeitet:

  • Wie führe ich ein nachhaltiges Betriebliches Gesundheitsmanagement in meinem Unternehmen ein? Und warum ist der Managementkreislauf von zentraler Bedeutung?
  • Welche gesetzlichen Grundlagen bzw. rechtlichen Rahmenbedingungen sind für mich als Multiplikator/in im Betrieblichen Gesundheitsmanagement relevant?
  • Wie erarbeite ich auf mein Unternehmen angepasste Programme/Maßnahmen und wie überprüfe ich deren Wirksamkeit?
  • Welche Kompetenzen sind für meine tägliche Arbeit wichtig? (Kommunikation, Gesprächsführung, Konfliktmanagement)
  • Welche Veränderungen/(Förder-)Möglichkeiten ergeben sich durch das neue Präventionsgesetz?
  • Wie bereite ich mein Unternehmen auf die anstehenden demografischen Veränderungen in der Arbeitswelt und ihre Auswirkungen auf die Gesundheit der Beschäftigten vor?
  • Wie begegne ich dem Themenkomplex der zunehmenden „psychischen Beanspruchungen“ am Arbeitsplatz?
  • Welche Akteure/BGM-Netzwerke/Informationsplattformen sind für mich relevant?

Anwendung

Im Rahmen der Anwendungsseminare sollen die Teilnehmer und Teilnehmerinnen die Möglichkeit erhalten, das theoretische Grundlagen- und Vertiefungswissen in der Praxis anzuwenden.

Hierzu werden innerhalb einer projektbezogenen Fallstudie der Qualifizierungsstufe 1 bestimmte vorher festgelegte Themenschwerpunkte des Betrieblichen Gesundheitsmanagements – beispielsweise die sinnvolle Verknüpfung der betrieblichen Gesundheitsförderung mit dem betrieblichen Eingliederungsmanagement (BEM) – durch die Teilnehmer/-innen in der betrieblichen Praxis erprobt. Diese Fallstudie orientiert sich dabei entweder an der jeweiligen Branche der Teilnehmer/-innen und fokussiert ihre typischen Rahmenbedingungen oder sie stellt einen bestimmten Sachverhalt – beispielsweise die Thematik „Demografischer Wandel“ oder die „psychische Mitarbeitergesundheit“– in den Vordergrund.

Im Rahmen der Projektdurchführung der Qualifizierungsstufe 2 sollen die Teilnehmer/-innen, bezogen auf das eigene Unternehmen, einen konkreten Projektansatz im Betrieblichen Gesundheitsmanagement erarbeiten.

Voraus­set­zungen, Termine, Orte

Persönliche Voraussetzungen für Teilnehmer-/innen

Für die Teilnahme an den beiden Zertifizierungslehrgängen sollten Sie ein Hoch- oder Fachhochschulstudium, eine Fachschulausbildung oder eine Ausbildung zum Techniker/Meister erfolgreich abgeschlossen haben. Sollte dies nicht der Fall sein, können Sie gegebenenfalls auch dann zur Fortbildung/Prüfung zugelassen werden, wenn Sie zum Beispiel durch Vorlegen von Zeugnissen nachweisen können, dass Sie Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten erworben haben, die eine Zulassung begründen.

Zum Erhalt des Zertifikats „Betrieblicher Gesundheitsmanager BBGM e.V.“ müssen Sie weiterhin mindestens 24 Monate fachbezogene Berufserfahrung nachweisen. Diese Berufserfahrung kann vor der Prüfung erworben worden sein, aber auch im Laufe oder nach der Ausbildung erworben werden.

Arbeitszeit oder Urlaub?

Grundsätzlich handelt es sich um eine Maßnahme der betrieblichen Gesundheitsförderung und diese findet größtenteils während der Arbeitszeit statt. Ob Sie gegebenenfalls dafür Urlaub nehmen müssen oder das Angebot im Rahmen eines Bildungsurlaubs in Anspruch nehmen können, entscheidet Ihr Arbeitgeber.

Termine, Orte und Kontakt

Die Fortbildungsgruppen finden fortlaufend, an verschiedenen Orten, im gesamten Bundesgebiet statt. Für weiterführende Informationen steht Ihnen Sebastian Eckert gerne per Telefon unter 040 2396-2019 oder per E-Mail (ed.kad@trekce.naitsabes) zur Verfügung.

Zuletzt aktualisiert:
Mon Jul 24 12:16:42 CEST 2017

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