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Tipp 1: Ausmisten befreit die Seele

Kannst du dich schlecht von Dingen trennen? Damit bist du nicht allein. Und dabei zeigen zahlreiche aktuelle Untersuchungen, dass überfüllte Schränke, Regale und Räume ein Stressfaktor sein können.

Die gute Nachricht: Ausmisten kann man lernen! Marie Kondo, Autorin des Bestsellers „Magic Cleaning – Wie richtiges Aufräumen Ihr Leben verändert“, hat eine Menge gute Tipps und Tricks, wie das Entrümpeln besser klappt. Einer davon lautet: Nimm jedes Teil, bei dem du unsicher bist, ob du es noch brauchst, in die Hand und horche in dich hinein, was für ein Gefühl es bei dir auslöst. Ein positives? Dann darf der Gegenstand bleiben – bei unguten Gefühlen: weg damit! Du wirst schnell merken: Ausmisten schafft nicht nur Platz zu Hause, sondern räumt auch unsere Seele auf.

Tipp 2: Energieräuber meiden

Kennst du das? Nach dem Treffen mit einer bestimmten Freundin oder einem Freund fühlst du dich generell missmutig, niedergeschlagen oder bist schlecht gelaunt? Fürchtest du vielleicht sogar schon die nächste Verabredung mit dieser Person, weil sie ständig klagt, sich selbst bemitleidet oder über andere herzieht? Dann ist es höchste Zeit, das Gespräch zu suchen. Ändert sich dadurch nichts, solltest du den Kontakt dir selbst zuliebe einstellen. Denn eine Freundschaft, die auf Dauer mehr Energie kostet als sie bringt, schwächt uns langfristig.

DAK-PODCAST: GANZ SCHÖN KRANK, LEUTE!

Psychologe und Journalist René Träder

In unserer Podcast-Reihe spricht  Moderator René Träder (Foto) mit spannenden Menschen über ihre persönlichen Erfolge und Misserfolge und fragt, was sie antreibt und was sie aus Rückschlägen gelernt haben. Jetzt reinhören! https://gesundes-miteinander.de/podcast/

Tipp 3: Auszeiten für dich

Haushalt, Job, Kindererziehung – unser Alltag wird von vielen Dingen bestimmt, die uns nicht immer nur Spaß machen. Wie wir trotzdem nicht in Frustration verfallen? Indem wir uns regelmäßige Auszeiten für uns selbst nehmen. Wie die aussehen, bleibt uns ganz allein überlassen: Das kann eine „Nur-für-mich-Stunde“ im Lesesessel mit einem guten Buch sein, ein ausgedehnter Spaziergang, eine Shoppingtour, ein Kaffee mit der besten Freundin oder eine Massage. Erlaubt ist, was gefällt – und was sich für uns nach Belohnung und Erholung anfühlt.  

Tipp 4: Die Kunst des Nein-Sagens

Eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts TNS zeigt: 81 Prozent der Deutschen fällt es schwer, eine Bitte abzulehnen – anschließend ärgern sie sich über ihre Zusage. Und nicht nur das: Ewiges Ja-Sagen macht langfristig unzufrieden und senkt das Selbstwertgefühl, weil es uns selbst vermittelt, dass uns die Bedürfnisse anderer Menschen wichtiger sind als die eigenen. Schluss damit! Nein zu sagen, ist keine Schande und niemand wird dich weniger mögen, wenn du nicht immer zu allem Ja sagst. Und du wirst obendrein merken, wie gut es dir tut, auf diese Weise mehr auf die eigenen Bedürfnisse zu achten.

Tipp 5: Tun, was dir Spaß macht

Zugegeben: Nicht jeder Mensch hat die Möglichkeit, sein Hobby oder seine Leidenschaft zum Beruf zu machen. Aber: Bist du morgens regelmäßig frustriert, angespannt oder schlecht gelaunt, wenn du an den bevorstehenden Arbeitstag denkst, ist es Zeit, etwas zu ändern. Denn wenn wir jahrzehntelang einen Job ausüben, der uns so unzufrieden macht, werden wir nicht nur unglücklich, sondern auch schneller krank. Scheue dich also nicht, einen Termin bei einer Jobberatung zu vereinbaren oder erkundige dich nach passenden Workshops oder Messen in deiner Nähe, in der du neue Berufsfelder kennenlernen kannst. Für eine Veränderung ist es nie zu spät!

Tipp 6: Tschüss, ihr Sorgen

Geldprobleme, Zukunftsängste oder Streit in der Familie – nicht für all unsere Sorgen und Probleme lässt sich immer sofort eine Lösung finden. Aber es gibt einen Weg, wie wir unsere Seele trotzdem entlasten können: mit einem Sorgentagebuch. Notieren wir darin täglich unsere Ängste und Nöte, fühlt sich das nicht nur befreiend an, sondern wir können unsere Gedanken ganz neu ordnen, Lösungswege finden und langfristig mehr Wohlbefinden erlangen. Dieser positive Effekt konnte mittlerweile auch in mehreren Studien nachgewiesen werden.  Wem das zu negativ ist, probiere es mit Selbstmotivationsbüchern wie beispielsweise dem "6-Minuten-Tagebuch" (Dominik Spenst). Dieses hilft dir dabei, dich von alten Denkmustern zu befreien, um dein Leben auf einen glücklichen Kurs zu bringen.

Tipp 7: Weniger müssen

Wir müssen sportlich sein, uns ausschließlich gesund ernähren, erfolgreich im Job sein, ein guter Ehepartner und ein/eine gute Familienmanager/in sein – denken wir zumindest. Dass all dies auf einmal kaum zu leisten ist, vergessen die meisten Menschen, wenn sie völlig gestresst den Idealbildern in ihrem Kopf nacheifern. Entspannter leben wir, wenn wir uns von der eigenen Erwartungshaltung von Zeit zu Zeit frei machen und auch mal „fünfe gerade sein lassen“. Heißt konkret: Kleine Ernährungssünden sind erlaubt, das Sportprogramm können wir auch mal ausfallen lassen und auch unsere Familie verzeiht uns, wenn wir das mal nicht 100 Prozent geben. Denn wir sind auch nur Menschen – und keine Roboter.

Tipp 8: Das liebe Geld

Geld macht nicht glücklich – der richtige Umgang damit aber schon. Denn wenn du dich jeden Monat aufs Neue fragst, wo dein Geld geblieben ist, läuft etwas falsch. Dann hilft ein Haushaltsbuch, das du auch digital im Smartphone oder auf dem Computer anlegen kannst. Das mag für viele Menschen konservativ und überholt klingen – gibt dir aber schnell Aufschluss darüber, wo dein Geld wirklich bleibt und an welchen Stellen du sparen kannst. Die beste Belohnung für die Mühen: sich am Ende des Monats etwas Schönes vom Eingesparten kaufen.

Tipp 9: Nicht auf Negatives fokussieren

Klimawandel, schwere Verbrechen, Not – schalten wir die Nachrichten ein, bekommen wir schnell den Eindruck, dass die Welt ein schrecklicher Ort ist. Und auch im privaten Umfeld gibt es immer mal wieder traurige Nachrichten wie Trennungen, Krankheiten oder Existenznöte. Doch so schlimm all diese Dinge auch sind, sollten wir niemals vergessen, dass es auch viele schöne Dinge in der Welt und in unserem Leben gibt. Konzentriere dich also jeden Tag aufs Neue darauf, was alles gut läuft, wofür du dankbar bist und was schön in deinem Alltag ist, statt nur noch negativen Gedanken nachzuhängen. Zudem kann es helfen, immer wieder selbst mit kleinen Dingen dazu beizutragen, dass die Welt ein besserer Ort wird – schon ein Lächeln oder ein „Danke“ sind ein guter Anfang.

Tipp 10: Schluss mit Vergleichen

Stress und Unzufriedenheit entstehen vor allem dadurch, dass wir uns permanent mit anderen vergleichen. Wir haben das Gefühl, besser, klüger, schöner und sportlicher sein zu müssen. Kein Wunder, dass das nicht glücklich macht. Zudem wird es immer jemanden geben, der irgendetwas besser kann, jünger oder erfolgreicher ist. Lerne, dich selbst anzunehmen – mit all deinen Fehlern, aber auch mit deinen ganz speziellen Talenten, Begabungen und großartigen Eigenschaften. Denn die hat jeder einzelne von uns. Lenke also deine Konzentration auf die Dinge, die dir am Herzen liegen – und nicht auf die, die andere gut können. Was noch hilft: Gewöhne dir an, dich ausschließlich mit dir selbst zu vergleichen: Was hast du in den vergangenen Jahren alles geschafft und geleistet? Und was möchtest du im kommenden Jahr verändern?