Gesundheitsreport

Sachsen: 54 Prozent der älteren Beschäftigten wollen früher in Rente

03. August 2026. Mehr als jeder zweite sächsische Beschäftigte ab 50 Jahren will früher in Rente gehen. Bei denjenigen mit einer schlechteren Gesundheit liegt dieser Anteil mit 52 Prozent nahezu auf demselben hohen Niveau. Das geht aus dem aktuellen DAK-Gesundheitsreport „Arbeiten ab 50“ hervor. Dafür hat das IGES Institut im Auftrag der DAK-Gesundheit den Krankenstand aller DAK-versicherten Beschäftigten in Sachsen analysiert und eine repräsentative Bevölkerungsumfrage durchgeführt. Ein Kernergebnis: Ältere Beschäftigte sind seltener, aber im Schnitt länger krankgeschrieben. Ab Mitte 50 kommen auffällig viele Fehlzeiten dazu. Im Alter von 66 Jahren liegt der Krankenstand der Beschäftigten im Schnitt bei 11 Prozent. Über alle Beschäftigten ab 50 Jahren hinweg liegt der Freistaat mit 7,3 Prozent leicht unter dem Bundesdurchschnitt (7,4 Prozent).

Sachsen: Krankenstand im ersten Halbjahr 2026 leicht gesunken

24. Juli 2026. Der Krankenstand in Sachsen ist im ersten Halbjahr 2026 leicht gesunken. Insgesamt lag er in der ersten Jahreshälfte bei 5,5 Prozent und damit um 0,1 Prozentpunkte unter dem Vorjahreswert. Das ist das Ergebnis der aktuellen Krankenstandsanalyse des IGES-Instituts im Auftrag der DAK-Gesundheit, für die Daten von rund 50.400 DAK-versicherten Beschäftigten im Freistaat ausgewertet wurden. Nach den Daten gab es im ersten Halbjahr 2026 bei Atemwegserkrankungen einen Rückgang um 20 Prozent. Gleichzeitig gab es bei Krankschreibungen aufgrund von psychischen Erkrankungen einen Anstieg um fünf Prozent.

Beschäftigte in Sachsen im Durchschnitt an 19,7 Tagen krankgeschrieben

26. Januar 2026: Ursache Nummer eins für Krankschreibungen in Sachsen waren im vergangenen Jahr Atemwegserkrankungen mit 407 Fehltagen je 100 Versicherte nach 413 Fehltagen 2024. Auf Platz zwei kamen Muskel-Skelett-Erkrankungen wie Rückenbeschwerden. Sie lagen mit 360 Fehltagen je 100 Versicherte unter dem Vorjahresniveau von 375 Tagen. Es folgten psychische Erkrankungen, die mit 326 Tagen je 100 Versicherte im Vergleich zu 2024 ebenfalls gesunken sind. „Pro Kopf hatten DAK-versicherte Beschäftigte in Sachsen 2025 für 19,7 Kalendertage eine Krankschreibung. Es ist jetzt notwendig, eine fundierte Ursachenforschung voranzutreiben und neue Lösungswege zu entwickeln. Dafür müssen alle relevanten Akteure - Arbeitgeber, Gewerkschaften, Ärzteschaft und Krankenkassen -  zusammenarbeiten“, kommentiert DAK-Landeschef Stefan Wandel die Ergebnisse.

Sachsen: 22 Prozent der Beschäftigten erleben Generationenkonflikte im Job

29. September 2025. Über ein Fünftel der Beschäftigten in Sachsen erleben im Arbeitsalltag Generationenkonflikte. Insbesondere jüngere Beschäftigte in überwiegend älteren Teams sind betroffen. Das ist ein Ergebnis aus dem DAK-Gesundheitsreport „Gen Z in der Arbeitswelt“. Rund 325.000 Erwerbstätige in Sachsen gehören zu dieser jungen Beschäftigtengruppe unter 30 Jahren. Der Report beleuchtet Aspekte im Berufsleben, die für die Gen Z wichtig sind und zeigt auf, wie die junge Generation mit ihrer Gesundheit umgeht. Die Pandemie hat sie geprägt und sie geben an, deutlich vorsichtiger im Umgang mit Infekten zu sein als vor Corona. Der Krankenstand der Gen Z liegt in Sachsen mit 5,0 Prozent insgesamt niedriger als im Landesdurchschnitt (5,6 Prozent).

Erkältungswelle hält Krankenstand in Sachsen auf hohem Niveau

12. August 2025: „Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten kommt den Fehlzeiten der Beschäftigten eine besondere Bedeutung zu. Der hohe Krankenstand ist ein zusätzliches Risiko für die Erfolgschancen der Unternehmen, Wachstumsschwächen zu überwinden“, sagt DAK-Landeschef Stefan Wandel. „Wir unterstützen Firmen im betrieblichen Gesundheits-management mit individuellen Angeboten.“

Knapp ein Fünftel mehr Atemwegs-Fehltage im ersten Quartal in Sachsen

04. Juni 2025: Atemwegserkrankungen dominierten das Erkrankungsgeschehen deutlich: Bronchitis, Schnupfen und andere Infekte der Atemwege verursachten im ersten Quartal insgesamt 167,5 Fehltage je 100 Beschäftigte. Das waren knapp ein Fünftel (18,8 Prozent) mehr als in den ersten zwölf Wochen des Vorjahres. „Die Fehlzeiten im Freistaat liegen weiterhin auf einem hohen Niveau“, sagt Stefan Wandel, Landeschef der DAK-Gesundheit in Sachsen. „Angesichts der anhaltenden Wirtschaftsschwäche in Deutschland kommt den Fehlzeiten der Beschäftigten eine besondere Bedeutung zu.“

Krankenstand in Sachsen ist 2024 leicht gesunken

27. Januar 2025. Der Krankenstand in Sachsen ist 2024 im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken. DAK-versicherte Beschäftigte waren durchschnittlich an 20 Tagen krankgeschrieben, 2023 waren es 21 Tage. Einen Rückgang gab es vor allem bei den Atemwegsinfekten sowie bei den Muskel-Skelett-Erkrankungen. Die aktuelle Krankenstands-Analyse der DAK-Gesundheit bestätigt kürzlich veröffentlichte Fakten zum Rekordkrankenstand: Demnach gab es einen sprunghaften Anstieg bei den Fehltagen von 2021 auf 2022, der in der Hauptsache einem neuen elektronischen Meldeverfahren geschuldet war. Seit der erfolgreichen Einführung dieses Verfahrens sind die Schwankungen gering.

Rekordkrankenstand in Sachsen auch im Sommer

Oktober 2024. Der Krankenstand in Sachsen lag auch im Sommer 2024 auf einem Rekordniveau. Das hat jetzt die Auswertung der Krankendaten der rund 50.000 DAK-versicherten Erwerbstätigen in Sachsen für das 3. Quartal 2024 ergeben. Demnach traten bei den Beschäftigten von Juli bis einschließlich September 8,1 Prozent mehr Krankschreibungs-Fälle als im Vorjahreszeitraum auf. Die meisten Fehltage verursachten Muskel-Skelett-Krankheiten, wie beispielsweise Rückenschmerzen. Sie waren im 3. Quartal für insgesamt 101 Fehltage je 100 Beschäftigte verantwortlich – was dem Niveau des Vorjahreszeitraumes in Sachsen entspricht, aber deutlich über dem bundesweiten Durchschnitt von 88 Tagen liegt. Insgesamt lag der Krankenstand in Sachsen bei 5,0 Prozent.

Krankenstand mit 6,0 Prozent weiter auf Rekordniveau

07. August 2024. Der Krankenstand der Beschäftigten in Sachsen verharrt im ersten Halbjahr 2024 auf Rekordniveau. Er lag bei 6,0 Prozent und damit erneut über dem Halbjahreswert des Vorjahres (5,9 Prozent). Dabei hatte die DAK-Gesundheit in Sachsen bereits 2023 den höchsten Halbjahreswert seit sieben Jahren gemessen. Nach der aktuellen Analyse der Kasse kam jede und jeder DAK-versicherte Beschäftigte von Januar bis Juni 2024 im Durchschnitt auf 10,9 Fehltage. Knapp über die Hälfte war in diesem Zeitraum mindestens einmal krankgeschrieben. Ein Plus von rund einem Fünftel gab es bei den Fehltagen aufgrund psychischer Erkrankungen.

Sachsen: Hitze belastet jeden fünften Beschäftigten stark

4. Juni 2024. In Sachsen hat der Klimawandel deutliche Auswirkungen auf die Arbeitswelt: 21 Prozent der Beschäftigten in Sachsen fühlen sich bei Hitze während der Arbeit stark belastet (Bundesniveau: 23 Prozent). Hochgerechnet auf alle Erwerbstätigen im Freistaat sind das rund 436.000 Menschen.

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