22. Juli 2026. 44 Prozent der Beschäftigten ab 50 Jahren in Berlin wollen früher in Rente gehen. Bei denjenigen mit einer schlechteren Gesundheit sind es mit 59 Prozent noch mehr. Das geht aus dem aktuellen DAK-Gesundheitsreport „Arbeiten ab 50“ hervor. Dafür hat das IGES Institut im Auftrag der DAK-Gesundheit den Krankenstand aller DAK-versicherten Beschäftigten in Berlin analysiert und eine repräsentative Bevölkerungsumfrage durchgeführt. Ein Kernergebnis: Ältere Beschäftigte sind seltener, aber im Schnitt länger krankgeschrieben. Ab Mitte 50 kommen auffällig viele Fehlzeiten dazu. Im Alter von 66 Jahren liegt der Krankenstand der Beschäftigten im Schnitt bei zwölf Prozent – und damit doppelt so hoch wie bei den 50- bis 54-Jährigen (jeweils rund sechs Prozent). Über alle Beschäftigten ab 50 Jahren hinweg liegt Berlin mit 7,6 Prozent leicht über dem Bundesdurchschnitt (7,4 Prozent).
26. Januar 2026: Ursache Nummer eins für Krankschreibungen in der Hauptstadt waren im vergangenen Jahr Atemwegserkrankungen wie Bronchitis mit rund 398 Fehltagen je 100 erwerbstätig Versicherte, nach knapp 385 Fehltagen 2024. Auf Platz zwei kamen psychische Erkrankungen. Sie lagen mit 359 Fehltagen je 100 Erwerbstätigen ebenfalls über Vorjahresniveau (348). Es folgten Muskel-Skelett-Probleme etwa am Rücken, die mit 317 Tagen je 100 Erwerbstätigen im Vergleich zu 2024 leicht zurück gingen (Vorjahr: 320). „Im Durchschnitt waren DAK-versicherte Beschäftigte in Berlin 2025 an rund 19 Kalendertagen krankgeschrieben. Es ist jetzt notwendig, eine fundierte Ursachenforschung voranzutreiben und neue Lösungswege zu entwickeln. Dafür müssen alle relevanten Akteure - Arbeitgeber, Gewerkschaften, Ärzteschaft und Krankenkassen - zusammenarbeiten“, kommentiert DAK-Landeschef Volker Röttsches die Ergebnisse.
29. September 2025. Mehr als ein Viertel der Beschäftigten in Berlin erleben im Arbeitsalltag Generationenkonflikte. Insbesondere jüngere Beschäftigte in überwiegend älteren Teams sind betroffen. Das ist ein Ergebnis aus dem DAK-Gesundheitsreport „Gen Z in der Arbeitswelt“. Rund 351.000 Erwerbstätige in Berlin gehören zu dieser jungen Beschäftigtengruppe unter 30 Jahren. Der Report beleuchtet Aspekte im Berufsleben, die für die Gen Z wichtig sind und zeigt auf, wie die junge Generation mit ihrer Gesundheit umgeht. Die Pandemie hat sie geprägt und sie geben an, deutlich vorsichtiger im Umgang mit Infekten zu sein als vor Corona. Der Krankenstand der Gen Z liegt in Berlin mit 4,4 Prozent insgesamt niedriger als im Landesdurchschnitt aller Beschäftigten (5,2 Prozent).
15. August 2025: „Trotz eines leichten Rückgangs gegenüber dem Vorjahr bleibt der Krankenstand in der Hauptstadt auf einem hohen Niveau. Erfreulich sind weniger Fehltage aufgrund von beispielsweise Rückenschmerzen und Depressionen. Dennoch müssen Gesundheitsförderung und betriebliches Gesundheitsmanagement weiterhin in dem Fokus der Betriebe in Berlin bleiben“, sagt DAK-Landeschef Volker Röttsches.
3. Juni 2025: Atemwegserkrankungen dominierten das Erkrankungsgeschehen deutlich: Bronchitis, Schnupfen und andere Infekte der Atemwege verursachten im ersten Quartal insgesamt 156,3 Fehltage je 100 Beschäftigte. Das waren ein Drittel (33,3 Prozent) mehr als in den ersten zwölf Wochen des Vorjahres. „Die Fehlzeiten in unserer Stadt liegen weiterhin auf einem hohen Niveau. Der leicht positive Trend des vergangenen Jahres konnte sich im ersten Quartal 2025 noch nicht verfestigen“, sagt Volker Röttsches, Landeschef der DAK-Gesundheit in Berlin. „Angesichts der anhaltenden Wirtschaftsschwäche in Deutschland kommt den Fehlzeiten der Beschäftigten eine besondere Bedeutung zu.“
27. Januar 2025: Die Mehrzahl der Fehltage in Berlin gingen 2024 auf das Konto von drei Erkrankungsgruppen: Atemwegserkrankungen, psychische Leiden und Muskel-Skelett-Probleme. Vor allem bei den Atemwegserkrankungen gab es einen erheblichen Rückgang. Erkältungen, Bronchitis und Co. verursachten rund 385 Fehltage je 100 Versicherte, 15,2 Prozent weniger als im Vorjahr. Muskel-Skelett-Probleme wie Rückenschmerzen gingen ebenfalls zurück. Sie waren für 320 Fehltage je 100 Versicherte verantwortlich, 6,8 Prozent weniger als 2023. Einen Anstieg gab es hingegen bei den psychischen Erkrankungen wie Depressionen. Sie führten zu rund 348 Fehltagen je 100 Versicherte. Das ist im Vergleich zum Vorjahr ein Anstieg um 3,2 Prozent.
24. Oktober 2024. „Während anderenorts die Abschaffung der telefonischen Krankschreibung diskutiert oder eine Blaumacher-Debatte geführt wird, freuen wir uns in Berlin über einen sinkenden Krankenstand in den Sommermonaten“, sagt Iris Schneider, stv. Landeschefin der DAK-Gesundheit in Berlin. „Ob es sich um kurzfristige Effekte oder eine generelle Trendwende handelt, werden wir in den kommenden Monaten weiter untersuchen.“
4. Juni 2024. Stickige Luft in Büroräumen und Werkshallen, Bruthitze auf Baustellen: 20 Prozent der Beschäftigten in Berlin fühlt sich bei Hitze während der Arbeit stark belastet. Hochgerechnet auf alle Erwerbstätigen in der Hauptstadt sind das mehr als 430.000 Menschen. Knapp drei Viertel sehen ihre Leistungsfähigkeit durch Extremtemperaturen eingeschränkt. Ein Fünftel hat hitzebedingte Gesundheitsprobleme. Das sind zentrale Ergebnisse aus dem DAK-Gesundheitsreport 2024 für Berlin.
29. April 2024. Der Krankenstand der Beschäftigten in der Hauptstadt lag im ersten Quartal 2024 bei 5,4 Prozent und somit 0,4 Prozentpunkte unter dem Bundesschnitt (5,8 Prozent). Das zeigt eine aktuelle Analyse der DAK-Gesundheit. Im Durchschnitt waren an jedem Tag von 1.000 erwerbstätigen DAK-Versicherten 54 krankgeschrieben.
6. März 2024. Depressionen, Anpassungsstörungen, Ängste: Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Berlin haben im vergangenen Jahr so oft wie nie zuvor aufgrund von psychischen Erkrankungen am Arbeitsplatz gefehlt. Der Arbeitsausfall stieg auf nunmehr 337 Fehltage je 100 DAK-Versicherte (Bund 323 Fehltage).
Oder per E-Mail an presse@dak.de