24. März 2026. Gefährlicher Trend: Neben Gaming, Social Media und Streaming erhöhen auch KI-Chatbots den riskanten Medienkonsum bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland. Fast acht Prozent der Minderjährigen nutzen KI-Anwendungen gegen ihre Einsamkeit. Bei Jugendlichen mit depressiver Symptomatik liegt der Anteil über 30 Prozent. DAK-Chef Andreas Storm begrüßt die breite Debatte über Social-Media-Risiken und fordert ein schnelles Handeln. Es brauche Geschwindigkeit bei der Gesetzgebung.
23. Februar 2026: „Die Hoffnung auf grundsätzliche Wende bei psychischen Erkrankungen von Kindern und Jugendlichen hat sich nicht erfüllt. Wie unser Kinder- und Jugendreport für Rheinland-Pfalz zeigt, begleiten Ängste, Depressionen und Essstörungen viele junge Menschen inzwischen dauerhaft – besonders Mädchen“, sagt Rainer Lange, DAK-Landeschef Rheinland-Pfalz. „Ich rege an, mentale Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in das rheinland-pfälzische Landesprogramm ,Gesunde Schule‘ einzugliedern – ansonsten riskieren wir langfristige Folgen für Bildung, Beruf und soziale Teilhabe.“
15. Dezember 2025. Rekordtief beim Rauschtrinken: 2024 sank die Zahl der Klinikbehandlungen von Kindern und Jugendlichen wegen einer Alkoholvergiftung auf den niedrigsten Stand seit 25 Jahren. Das geht nach Informationen der DAK-Gesundheit aus aktuellen Analysen des Statistischen Bundesamtes* hervor. Für 2024 wurden demnach bundesweit 8.781 jugendliche Rauschtrinker registriert, während es im Jahr 2023 noch 9.272 waren – ein erneuter Rückgang um 5,3 Prozent. Zum Vergleich: 2012 etwa lag die Zahl der Klinikbehandlungen noch bei 26.673. Laut Statistik gab es 2024 den größten Rückgang bei den zehn- bis 15-jährigen Jungen mit knapp acht Prozent. Die DAK-Gesundheit und der Beauftragte der Bundesregierung für Sucht- und Drogenfragen Prof. Dr. Hendrik Streeck setzen zur weiteren Alkoholprävention bei Kindern und Jugendlichen die Kampagne „bunt statt blau“ auch 2026 fort.
26. November 2025: 2024 wurden in Rheinland-Pfalz 241 Jungen und 233 Mädchen im Alter von 10 bis 20 Jahren nach Alkoholmissbrauch in einer Klinik behandelt. Die Zahl der männlichen Betroffenen sank im Vergleich zum Vorjahr um 24 (minus 9,1 Prozent), bei den weiblichen gab es einen Rückgang um 20 Betroffene (minus 7,9 Prozent). In der Gruppe der 15- bis unter 20-jährigen Jugendlichen gab es im Jahr 2024 insgesamt 384 Betroffene, davon 208 Jungen (Vorjahr 242) und 176 Mädchen (Vorjahr 210). Damit ist der stärkste Rückgang von rund 15 Prozent bei den Jungen und Mädchen von 15- bis 20-Jahren zu verzeichnen. Gegenläufig ist der Trend dagegen bei den Jüngeren: Nach einem Rückgang im Vorjahr, kam es in dieser Altersgruppe 2024 zu einem deutlichen Anstieg. So mussten 33 Jungen und 57 Mädchen nach einer Alkoholvergiftung im Krankenhaus behandelt werden. Dies entspricht einem Zuwachs um rund 44 Prozent bei den Jungen und rund 33 Prozent bei den Mädchen.
02. Juli 2025. Hitze belastet die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Rheinland-Pfalz. Bereits ab 25 Grad lassen sich negative Auswirkungen auf die Gesundheit nachweisen. Ab 30 Grad steigt das Risiko für behandlungsbedürftige Hitzeschäden wie Sonnenstiche, Krämpfe oder Erschöpfungssymptome um das 4-Fache. Das sind die Kernergebnisse des aktuellen DAK-Kinder- und Jugendreports „Gesundheitsrisiko Hitze“. Für die bislang einmalige wissenschaftliche Untersuchung wurden Abrechnungsdaten der DAK-Gesundheit mit Umweltfaktoren in Rheinland-Pfalz verknüpft. Ferner wurden in einer repräsentativen Forsa-Befragung Minderjährige und ihre Eltern befragt. Experten sehen in den Ergebnissen des DAK-Reports eine Bestätigung der bisherigen wissenschaftlichen Erkenntnisse: Kinder sind in Hitzeperioden gesundheitlich besonders gefährdet. DAK-Landeschef Rainer Lange fordert, die Bedürfnisse der jungen Generation beim Hitzeschutz künftig stärker zu berücksichtigen.
19. Mai 2025. „bunt statt blau“: Unter diesem Motto haben sich im Frühjahr bundesweit mehr als 7.000 Schülerinnen und Schüler am Plakatwettbewerb der DAK-Gesundheit gegen das sogenannte Komatrinken bei Jugendlichen beteiligt. In Rheinland-Pfalz kommt das beste Plakat für die Präventionskampagne der Krankenkasse von der 16-jährigen Anastasiya Proshunina von der Realschule Plus Auf Halmen in Kirn. Sie setzte sich gegen rund 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Land durch und wurde zusammen mit den weiteren Landessiegerinnen in Mainz geehrt. Sozialministerin Dörte Schall übergab als Schirmherrin der Aktion in Rheinland-Pfalz die Preise und Urkunden.
27. Februar 2025: „Die HPV-Impfung ist ein wichtiger Baustein in der Krebsprävention. Daher ist es ein sehr gutes Zeichen, dass wieder mehr Eltern ihre Kinder gegen HPV-bedingten Krebs impfen lassen. Vor allem der starke Anstieg bei jungen Kindern ist erfreulich“, sagt DAK-Landesschef Rainer Lange. „Allerdings ist die Rate der Erstimpfungen immer noch niedriger als vor der Pandemie. Somit ist klar, wie wichtig eine weitere Aufklärung über die Vorteile der Krebsvorsorge ist.“ Die DAK-Gesundheit übernimmt deshalb ab 1. April 2025 als neue Leistung die Kosten für eine umfassende Impfberatung bei den Kinderärztinnen und Kinderärzten in Deutschland.
06. Dezember 2024: Scharlach ist eine häufige bakterielle Infektionskrankheit bei Kindern, die durch Streptokokken verursacht wird. Die hochansteckende Erkrankung tritt meist gehäuft in Gemeinschaftseinrichtungen wie Kindergärten oder Schulen auf. Für die aktuelle DAK-Sonderanalyse im Rahmen des Kinder- und Jugendreports untersuchten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von Vandage und der Universität Bielefeld Abrechnungsdaten von rund 47.000 Kindern und Jugendlichen bis einschließlich 17 Jahren, die bei der DAK-Gesundheit in Rheinland-Pfalz versichert sind. Analysiert wurden die Jahre 2018 bis 2023. Der Fokus der Analyse liegt auf den 1- bis 14-Jährigen, da Scharlach hier am häufigsten auftritt.
18. November 2024: 2023 wurden in Rheinland-Pfalz 265 Jungen und 253 Mädchen im Alter von 10 bis 19 Jahren nach Alkoholmissbrauch in einer Klinik behandelt. Die Zahl der männlichen Betroffenen sank im Vergleich zum Vorjahr um 96 (minus 27 Prozent), bei den weiblichen ist ein Rückgang um rund 10 Prozent verzeichnet. Im Jahr zuvor gab es bei den Mädchen dieser Altersgruppe noch einen Anstieg um 13 Prozent.
10. September 2024. Wie fühlt sich zu viel Sonne auf der Haut an? Und warum ist Limo schlecht bei Hitze? Grundschulkinder der Pe-ter-Härtling-Schule in Mainz gehen als „Umwelt-Kids“ Fragen rund um Klimawandel und Gesundheit nach. Die DAK-Gesundheit in Rheinland-Pfalz hat gemeinsam mit dem Mainzer Verein „Aktive Lebenswelten“ das Präventionsprojekt ins Leben gerufen. Bei dem mehrtägigen Unterrichtsprojekt lernen Jungen und Mädchen spie-lerisch den richtigen Umgang mit gesundheitlichen Auswirkungen des Klimawandels. Denn steigende Temperaturen und häufiger werdende Hitzetage sind in Deutschland eine der größten Heraus-forderungen.
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