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Was ist eine Massagepistole? 

Immer mehr Profisportler, Personal-Trainer und Athleten benutzen sie schon: eine Massagepistole. Aber was genau soll das eigentlich sein? Eine Massagepistole erinnert äußerlich tatsächlich an eine Art Pistole oder auch einem Akkubohrer. Statt Bohrkopf wird vorne ein Massageaufsatz aufgesteckt. Die meisten Massagepistolen verfügen über unterschiedliche Aufsätze für verschiedene Muskelgruppen. Es gibt große, runde Aufsätze für große Muskelpartien, gabelähnliche Aufsätze für mittelgroße Muskeln wie etwa im Oberarm, weiche Aufsätze für sensible Bereiche oder sogar welche für den Einsatz mit Massageöl. Einmal in Betrieb genommen, klopft die Massagepistole mit über 3000 minimalen Schlägen pro Minute die Muskeln butterweich.  

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Entspannung auf Knopfdruck 

Egal ob Nacken, Schulter, Rücken, Waden oder Oberarme – Massagepistolen versprechen Entspannung auf Knopfdruck. Durch die wiederholten Stöße lockert das Gerät nicht nur Verspannungen oder hartnäckige Muskelverhärtungen, es fördert auch die Durchblutung, verkürzt die Regenerationsphase und soll Muskelkater vorbeugen.  

Gerade, wenn nach dem Training bestimmte Muskelbereiche beansprucht und verhärtet sind, ist eine Massage ein echter Segen. Doch die wenigsten von uns haben einen Sporttherapeuten oder Masseur parat, um müde Muskeln wieder munter zu kneten. Als wirkungsvolle Alternative haben sich Massagepistolen oder auch sogenannte Faszienpistolen erwiesen, mit denen man selbst Hand anlegen kann. Mit bis zu 3200 Schlägen pro Minute löst die Pistole tiefsitzende Verhärtungen und Verspannungen und lockert die Muskeln. Mit dieser optimalen Nachbehandlung kann sich der beanspruchte Muskel schneller erholen und schmerzhaften Muskelkater wird so vorgebeugt. Auch zum Warm-Up eignet sich die Massagepistole. In einer türkischen Studie wurde nachgewiesen, dass eine mechanische Massage sogar gegen Cellulite helfen kann, denn die intensiven Stöße massieren das Bindegewebe und regen die Durchblutung an.  

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Beratung empfohlen 

Wer noch keine Erfahrung mit einer Massagepistole hat, sollte bei der ersten Verwendung mit der leichtesten Stufe beginnen und sich dann langsam steigern. Übertreibe es nicht! Für den Anfang genügen in der Regel ein paar Sekunden. Wer sich eine Massagepistole anschaffen möchte, sollte sich vorab beraten lassen. Das gilt vor allem dann, wenn Vorerkrankungen wie etwa ein Bandscheibenvorfall bestehen.  

So findest du die richtige Massagepistole 

Wer sich eine Massagepistole zulegen will, hat die Qual der Wahl. Deshalb sollte man sich vor dem Kauf einen Plan machen. Diese Kriterien können dir helfen, das richtige Gerät zu finden: 

  • Budget: Wie bei jedem Fitnesstool gibt es auch Massagepistolen in jeder Preisklasse. Los geht es bei etwa 60 Euro, Spitzenmodelle kosten auch schon mal 350 Euro.  

  • Kundenbewertungen: Wer noch keine Massagepistole besitzt, sollte sich mit den Erfahrungen anderer auseinandersetzen. In vielen Vergleichsportalen oder Online-Shops geben Käufer nicht nur eine Sternebewertung ab, sondern beschreiben detailliert, mit welchen Eigenschaften das Gerät punktet und mit welchen nicht. Es lohnt sich, hier etwas Zeit zu investieren. 

  • Leistung: Überlege dir gut, was du mit der Massagepistole vorhast. Braucht sie richtig Wumms und soll vielseitig eingesetzt werden, muss die Leistung stimmen. Es lohnt sich also vor dem Kauf zu schauen, über wie viele Geschwindigkeitsstufen das Gerät verfügt und wie intensiv die Massage ist.  

  • Aufsätze: Möchtest du mit der Massagepistole deinen steifen Nacken behandeln oder möchtest du auch vor und nach dem Fitnesstraining deine Muskeln mit der Massagepistole auflockern? Willst du das Gerät gerne mit Massageöl verwenden? Solche Fragen solltest du dir stellen und dann einen genauen Blick auf das Zubehör werfen. Die meisten Massagepistolen werden mit mehreren Aufsätzen für verschiedene Anwendungen geliefert. 

  • Gewicht: Die Massagepistole sollte gut in der Hand liegen und nicht zu schwer sein. Die meisten Geräte wiegen zwischen 700 Gramm und 1,3 Kilogramm. Der Unterschied scheint nicht groß, aber wenn du zehn Minuten lang das Gerät mit einer Hand verwendest, machen sich zwei- oder dreihundert Gramm mehr oder weniger bemerkbar. 

  • Amplitude: Viele Nutzer möchten mit der Massagepistole vor allem auch die Tiefenmuskulatur erreichen. Hier lohnt ein Blick auf die Amplitudenstärke, also: Wie tief wirken die Schläge der Massagepistole in den Muskel ein? 

  • Akkuleistung: Die Akkulaufzeit variiert bei vielen Geräten zwischen drei und sechs Stunden.