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Bewusster leben

Für die australischen Ureinwohner ist der Ayers Rock ein Kraftort, in Großbritannien gilt Stonehenge als ein solcher, in Deutschland sind es die Externsteine im Teutoburger Wald, die slawische Burganlage am Kap Arkona oder die Loreley im Rheintal. Kraftorte sind jedoch nicht nur namhafte Orte, die vielen Menschen auf irgendeine Art heilig sind. Für Sie kann auch der besondere Baum in Deiner Umgebung oder eine Bank auf einer Lichtung zum Kraftort werden.

Was ist eigentlich ein Kraftort?

Bäume, Quellen, Steinkreise oder Kirchen – was genau ein Kraftort ist, welche Erscheinung er hat, wie er auf uns Menschen wirkt, ist sehr verschieden. Die meisten bekannten Kraftorte werden seit Jahrhunderten oder gar Jahrtausenden immer wieder von Menschen aufgesucht. Sie schöpfen dort Kraft, suchen manchmal Heilung oder finden einfach nur zu sich selbst. An diesen meist geografischen Stätten fließt mehr natürliche Energie als anderswo.

Diese Energie lässt sich nicht nur fühlen, sondern auch messen. Dennoch ist kaum mit den Gesetzen der Naturwissenschaft beschreibbar, warum genau diesen Orten bestimmte Kräfte innewohnen. Tatsache ist, dass sie auf Besucher beruhigend, stärkend, manchmal auch bewusstseinserweiternd wirken.

Wo finde ich Kraftorte?

Kraftorte werden in Sagen, Märchen oder historischen Aufzeichnungen genannt, sie befinden sich an geschichtsträchtigen Orten oder sind besondere Naturformationen. Überreste historischer Burganlagen gehören ebenso zu den Kraftorten wie Heiligtümer aus vorchristlicher oder christlicher Zeit. Am einfachsten ist es, eine Wanderkarte zu nehmen und nach topografischen Bezeichnungen mit Hain, Licht(-ung), Geist oder ähnlichem zu suchen.
 
Viele Kraftorte finden Sie über Tourismusorganisationen. Die Schweiz beispielsweise hat eine eigene Forschungsstelle Kraftorte und listet viele dieser Stätten auf www.myswitzerland.com auf. Auch andere Tourismusorganisationen geben Hinweise auf Kraftorte in ihrer Region. Es gibt spezielle Reiseführer etwa für das Salzburger Land in Österreich oder das Berchtesgadener Land in Bayern. Eine umfangreiche Sammlung finden Sie auch auf www.kraftort.org. Um Ihren persönlichen Kraftort zu finden, sollten Sie sich klar darüber werden, was Sie besonders anspricht – ein spiritueller Ort wie ein Kloster oder die Kreativität der Natur, die sich in 1000-jährigen Bäumen und ungewöhnlichen Felsformationen zeigt.

Kraft aus Ihrem Inneren

Für viele Kraftorte sind Rituale überliefert, die heute jedoch nur noch wenige Menschen kennen und befolgen. Das Geheimnis ist wohl eher, dass Sie sich auf das Naturerlebnis, die Stille in Kloster und Wald oder die besondere Aura einer Bergkuppe einlassen. Dann beginnt der Geist zu fliegen, die Belastungen des Alltags fallen von Ihnen ab, Sie finden Kraft und innere Einkehr. In jedem Fall müssen Sie sich für einige Zeit auf den jeweiligen Kraftort einlassen und mit allen Sinnen dort sein. 

Kraftorte muss man auch nicht unbedingt aufsuchen. Manchmal reicht es schon, wenn Sie sich einen Ort vorstellen, an dem Sie sich besonders wohl gefühlt haben, und Ihre ganze Aufmerksamkeit für einige Minuten auf ihn lenken. Diese Imagination hilft Ihnen, sich zu entspannen oder Ihre Kreativität anzukurbeln. Jeder hat im Idealfall einen solchen Kraftort, der Flügel verleiht, etwas in uns erklingen lässt und die so häufig verloren gegangene Verbindung mit der Natur wiederherstellt.

Podcast: In der Ruhe liegt die Kraft

Psychologe und Journalist René Träder

In unserer Podcast-Reihe spricht Moderator René Träder (Foto) mit Stefanie Luxat darüber, warum unsere Gesellschaft heute eigentlich so gestresst ist und wie wir mit eben solchen Stresssituationen im Alltag umgehen können. Ein immer weiter wachsendes Business, zwei Kinder und Ehefrau zugleich? Kein Problem! Steffanie Luxat erzählt Ihnen in dieser Folge mit einer Prise Humor, wie sie das schafft und was auch Sie ganz easy für sich anwenden können.

Lust mehr zu erfahren? Dann hören Sie in den Podcast rein!