Kinder- und Jugendgesundheit

bsb-Landessiegerehrung in Sachsen

Gemeinsam gegen die Affenhitze: DAK-Gesundheit und Stadt Dresden stärken Hitzeschutz für Kinder

10. Juni 2026. Hitzewellen nehmen durch den Klimawandel auch in Sachsen spürbar zu – mit besonderen Risiken für Kinder. Laut DAK-Kinder- und Jugendreport leiden rund drei Viertel der Kinder und Jugendlichen im Osten unter hohen Temperaturen. Gemeinsam mit der Landeshauptstadt Dresden entwickelt die DAK-Gesundheit deshalb ihre Kooperation „Hitzeschutz von klein auf“ weiter. Zum bundesweiten Hitzeaktionstag am 11. Juni stellen beide Partner das neue Kinderheft „Pauli und die Affenhitze“ vor. Darin lernen Kinder gemeinsam mit ihren Eltern, wie sie heiße Sommertage besser bewältigen. Ergänzt wird das Angebot durch einen Flyer mit konkreten Tipps und Angeboten zum Hitze- und Sonnenschutz im Alltag.

bsb-Landessiegerehrung in Sachsen

Sachsen: Schülerin aus Leipzig gewinnt landesweiten Plakatwettbewerb gegen Alkoholmissbrauch

29. Mai 2026. „bunt statt blau“: Unter diesem Motto beteiligten sich im Frühjahr bundesweit rund 6.000 Schülerinnen und Schüler am Plakatwettbewerb der DAK-Gesundheit gegen das sogenannte Rauschtrinken bei Jugendlichen. In Sachsen kommt das beste Plakat für die Präventionskampagne der Krankenkasse von der 17-jährigen Maja Klemm von der Oberschule Höltystraße in Leipzig. Sie setzte sich gegen rund 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Freistaat durch und wurde zusammen mit den weiteren Landessiegerinnen und -siegern in Dresden geehrt. Sachsens Sozialministerin Petra Köpping ist Schirmherrin des Wettbewerbs.

Ängste werden chronisch: Immer mehr Kinder in Sachsen dauerhaft in Behandlung

30. Januar 2026. Die Folgen der Pandemie, Zukunftsängste und anhaltende Krisen sorgen bei vielen jungen Menschen in Sachsen für psychische Probleme. Das zeigt der neue DAK-Kinder- und Jugendreport zu Angststörungen, Depressionen und Essstörungen. Im Fokus der wissenschaftlichen Studie stehen Sachsens Mädchen im Alter zwischen 15 und 17 Jahren, da sich hier die größten Anstiege zeigen. 2024 waren rund 67 von 1.000 DAK-versicherten jugendlichen Mädchen wegen einer Angststörung in Behandlung. Im Vergleich zum letzten Vorpandemiejahr 2019 entspricht das einem Anstieg um 73 Prozent. Gleichzeitig stieg die Zahl chronischer Angststörungen um 88 Prozent. Nach Einschätzung von Kinderärztinnen und -ärzten sind psychische Auffälligkeiten bei Kindern und Jugendlichen inzwischen regelmäßig Teil des Praxisalltags. So sind die Fallzahlen von Depressionen und Essstörungen bei jugendlichen Mädchen in Sachsen ebenfalls erhöht. 

„bunt statt blau“ 2026: DAK-Gesundheit und Sozialministerin Köpping starten Aufklärungskampagne gegen Alkoholmissbrauch

07. Januar 2026: „Erfreulicherweise müssen immer weniger Kinder und Jugendliche im Freistaat nach einem Alkoholrausch in die Klinik“, sagt Stefan Wandel, Landeschef der DAK-Gesundheit in Sachsen. „Dennoch ist jeder einzelne Fall einer zu viel. Um diesen positiven Trend weiter zu stärken, setzen wir unsere erfolgreiche Alkohol-Präventionskampagne ‚bunt statt blau‘ auch in diesem Jahr fort.“ 

Krebsvorsorge: Mehr HPV-Erstimpfungen bei Kindern in Sachsen

11. Juli 2025: „Es ist eine erfreuliche Entwicklung, wenn wieder mehr Eltern ihre Kinder gegen HPV-bedingten Krebs impfen lassen. Das ist ein wichtiges Signal in der Krebsprävention. Vor allem der starke Anstieg bei jungen Kindern ist positiv zu bewerten“, sagt Sachsens DAK-Landesschef Stefan Wandel. „Dennoch liegt die Rate der Erstimpfungen aber immer noch unter dem Niveau vor der Pandemie. Daher begrüßen wir das HPV-Schulimpfprojekt, eine Initiative von Ärztinnen, Apothekerinnen und Gesundheitswirten in Sachsen. Es ist wichtig, die Aufklärung über die Vorteile dieser Schutzimpfung weiter zu verstärken.“ Die DAK-Gesundheit übernimmt deshalb seit April 2025 als neue Leistung die Kosten für eine umfassende Impfberatung bei den Kinderärztinnen und Kinderärzten in Deutschland. 

„bunt statt blau“: Schülerin aus Dresden gewinnt Plakatwettbewerb gegen Rauschtrinken in Sachsen

15. Mai 2025: „Die Idee für mein Plakat entstand durch eine persönliche Erfahrung auf einer Geburtstagsfeier im Freundeskreis“, kommentiert Ronja Ebeling ihr Plakat. „Ich habe im Park erlebt, wie Alkohol eine Stimmung zerstören und Menschen isolieren kann – besonders, wenn man selbst nichts trinkt. Mit meinem Plakat möchte ich zeigen, dass Orte wie der Park zwei Seiten haben: Auf der einen Seite geselliges Beisammensein, auf der anderen Einsamkeit durch Alkohol. Ich will darauf aufmerksam machen, dass Alkohol zum Feind werden kann und man Beziehungen, vor allem zur Familie, gefährdet. Gleichzeitig möchte ich zeigen, dass man auch ohne Alkohol schöne und wertvolle Momente erleben kann – und dass es immer einen Weg aus der Abhängigkeit gibt, symbolisiert durch den Schmetterling.“ Mit ihrer beeindruckenden Arbeit gewann sie den Hauptpreis auf Landesebene in Höhe von 300 Euro. 

Sachsen: DAK-Frühwarnsystem für Kinder und Jugendliche als ganzheitliches Vorsorgepaket

06. Mai 2025: Die DAK-Gesundheit ist aktuell die einzige Krankenkasse, die bundesweit dieses umfangreiches Vorsorgepaket zur Ergänzung der bestehenden Vorsorgeuntersuchungen bei Kindern und Jugendlichen gemeinsam mit dem BVKJ anbietet. „Die Auswirkungen der Pandemie belasten immer noch die körperliche und psychische Gesundheit vieler junger Menschen. Auch wenn wir bereits als Pilotregion seit 2020 schon eine erweiterte Vorsorge anbieten, sind die Gesundheitsprobleme alarmierend. Deshalb schaffen wir jetzt mit den Kinder- und Jugendärzten ein Komplettpaket als Frühwarnsystem,“ sagt DAK-Landeschef Stefan Wandel. Die DAK-Gesundheit und der BVKJ wollen Gefährdungen frühzeitig erkennen, die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen stärken und Eltern Orientierung geben. Dies sei besonders bei den Themen Mediensucht, Depressionen und HPV-Impfungen zur Krebsvorsorge wichtig. „Auch im Koalitionsvertrag wird ganz aktuell die mentale Gesundheit für junge Menschen sowie der Jugendschutz in der digitalen Welt aufgegriffen. Hierzu sollen neue Strategien erarbeitet werden. Unsere Screeningangebote setzen hier bereits heute an“, so Wandel. 

Drei Viertel der Kinder in Sachsen leiden bei Hitze

10. April 2025: Für die aktuelle DAK-Sonderanalyse im Rahmen des Kinder- und Jugendreports untersuchten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von Vandage und der Universität Bielefeld Abrechnungsdaten von rund 21.400 Kindern und Jugendlichen bis einschließlich 17 Jahren, die bei der DAK-Gesundheit in Sachsen versichert sind. Analysiert wurden über sieben Millionen Versorgungskontakte und über 190.500 sächsische Temperaturdaten des Deutschen Wetterdienstes von 2017 bis 2022. Zusätzlich wurden 230 Kinder und ihren Eltern in sechs ostdeutschen Bundesländern von Forsa zum Thema Hitze befragt. 

Siegerplakat Sachsen 2024

„bunt statt blau“ 2025: DAK-Gesundheit und Sachsens Sozialministerin Petra Köpping starten Kampagne gegen Alkoholmissbrauch

14. Januar 2025. „bunt statt blau – Kunst gegen Komasau-fen“: Unter diesem Motto startet die DAK-Gesundheit gemeinsam mit Sachsens Sozialministerin Petra Köpping jetzt erneut ihre etablierte Kampagne gegen Alkoholmissbrauch bei Kindern und Jugendlichen. Auch im 16. Jahr sucht die Krankenkasse wieder die besten Plakatideen von Schülerinnen und Schülern zwischen zwölf und 17 Jahren zum Thema Rauschtrinken. Seit 2010 haben rund 136.000 Kinder und Jugendliche an dem Wettbewerb teilgenommen. Einsendeschluss ist der 31. März 2025. Wie im Bundestrend ist die Anzahl der Rauschtrinker bei jungen Menschen in Sachsen zuletzt wieder rückläufig. Laut aktuellen Zahlen des Statistischen Landesamtes* mussten im Jahr 2023 884 Kinder und Jugendliche von zehn bis 19 Jahren nach einem akuten Alkoholrausch im Krankenhaus behandelt werden. Im Vergleich zum Vorjahr war das ein Rückgang um rund 10 Prozent, im Vergleich zu 2019 ein Rückgang um fast ein Drittel.

Dreimal mehr Kinder mit Scharlach in Sachsen

6. Dezember 2024. Scharlach-Infektionen bei Kindern nehmen in Sachsen stark zu. So wurden 2023 rund dreimal mehr Kinder mit Scharlach in Arztpraxen behandelt als im Vorjahr. Insgesamt waren hochgerechnet rund 18.200 Kinder im Alter von einem bis 14 Jahren betroffen – der höchste Stand der vergangenen fünf Jahre. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Sonderanalyse im Rahmen des sächsischen DAK-Kinder- und Jugendreports. Mediziner sehen Nachholeffekte nach der Corona-Pandemie als Ursache.

Telefonkontakt
040 2364855 9411

Oder per E-Mail an presse@dak.de