Krankenstand im ersten Halbjahr 2026 in Berlin leicht gesunken

  • DAK-Gesundheit analysiert Fehlzeiten von 112.000 Beschäftigten in der Hauptstadt

  • Krankenstand liegt mit 5,0 Prozent um 0,3 Prozentpunkte unter dem Vorjahreswert

  • 20 Prozent weniger Atemwegserkrankungen im ersten Halbjahr 

  • DAK-Landeschef Röttsches begrüßt Pläne zur Teilkrankschreibung

 

Berlin, 5. August 2026. Der Krankenstand in Berlin ist im ersten Halbjahr 2026 leicht gesunken. Insgesamt lag er in der ersten Jahreshälfte bei 5,0 Prozent und damit um 0,3 Prozentpunkte unter dem Vorjahreswert. Das ist das Ergebnis der aktuellen Krankenstandsanalyse des IGES-Instituts im Auftrag der DAK-Gesundheit, für die Daten von 112.000 DAK-versicherten Beschäftigten in Berlin ausgewertet wurden. Nach den Daten gab es im ersten Halbjahr 2026 bei Atemwegserkrankungen einen Rückgang um 20 Prozent und bei Krankschreibungen aufgrund von psychischen Erkrankungen um drei Prozent. Erkrankungen der Atemwege ist damit weiterhin die häufigste Ursache für Fehlzeiten. 

„Der leichte Rückgang des Krankenstands ist ein positives Signal für die Arbeitswelt in Berlin. Jetzt gilt es, diesen Trend gemeinsam mit den Unternehmen weiter zu stärken und Beschäftigte mit modernen und flexiblen Lösungen bei einem gesunden Arbeitsleben zu unterstützen. Dazu kann auch die Teilkrankschreibung beitragen, weil sie einen stufenweisen und praxisnahen Wiedereinstieg in den Arbeitsalltag ermöglicht“, sagt Volker Röttsches, Landeschef der DAK-Gesundheit in Berlin.

Deutlicher Rückgang bei Atemwegserkrankungen
Nach der DAK-Analyse lag der Krankenstand im ersten Halbjahr bei 5,0 Prozent. Das bedeutet, an jedem Tag von Januar bis Juni waren durchschnittlich 50 von 1.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern krankgeschrieben. Im Vergleich zum Vorjahr sank der Krankenstand um 0,3 Prozentpunkte. So lag dieser im ersten Halbjahr 2025 bei 5,3 Prozent. Besonders auffällig ist der Rückgang bei den Atemwegserkrankungen. In der Hauptstadt sanken die Fehltage bei Erkrankungen des Atmungssystems von rund 230 auf 185 Tage je 100 Beschäftigte. Das entspricht einem Minus von rund 20 Prozent. Ebenfalls sanken Krankschreibungen aufgrund psychischer Erkrankungen um drei Prozent. Dennoch sorgen wie im Vorjahr Atemwegserkrankungen wie Erkältung für den meisten Arbeitsausfall. Auf dem dritten Platz stehen unverändert Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems wie Rückenschmerzen.

Erkrankungsdauer sinkt leicht
Mit Blick auf die Krankschreibungsdauer zeigt die DAK-Analyse einen leichten Rückgang. Die durchschnittliche Erkrankungsdauer lag im ersten Halbjahr bei 9,0 Tagen. In der ersten Jahreshälfte 2025 waren es 9,4 Tage gewesen. 

Für die aktuelle Krankenstands-Analyse wertete das Berliner IGES Institut die Daten von rund 112.000 erwerbstätigen DAK-Versicherten in Berlin aus. Informationen über das Betriebliche Gesundheitsmanagement und spezielle Angebote der DAK-Gesundheit für Unternehmen und ihre Beschäftigten gibt es unter: www.dak.de/bgm 

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