27. Juli 2026. Der Krankenstand in Baden-Württemberg ist im ersten Halbjahr 2026 leicht zurück gegangen. Insgesamt lag er in der ersten Jahreshälfte bei 4,4 Prozent und damit um 0,2 Prozentpunkte unter dem Vorjahreswert. Das ist das Ergebnis der aktuellen Krankenstandsanalyse des IGES-Instituts im Auftrag der DAK-Gesundheit, für die Daten von rund 243.700 DAK-versicherten Beschäftigten in Baden-Württemberg ausgewertet wurden. Nach den Daten gab es im ersten Halbjahr 2026 bei Atemwegserkrankungen einen Rückgang um 22 Prozent. Dennoch sind sie die Hauptursache für die meisten Fehltage in Baden-Württemberg. Gleichzeitig gab es bei Krankschreibungen aufgrund von psychischen Erkrankungen einen Anstieg um 11 Prozent.
14. Juli 2026. Mehr als jeder zweite der Beschäftigten ab 50 Jahren in Baden-Württemberg will früher in Rente gehen. Bei denjenigen mit einer schlechteren Gesundheit sind es mit 56 Prozent noch mehr. Das geht aus dem aktuellen DAK-Gesundheitsreport „Arbeiten ab 50“ hervor. Dafür hat das IGES Institut im Auftrag der DAK-Gesundheit den Krankenstand aller DAK-versicherten Beschäftigten in Baden-Württemberg analysiert und eine repräsentative Bevölkerungsumfrage durchgeführt. Ein Kernergebnis: Ältere Beschäftigten sind seltener, aber im Schnitt länger krankgeschrieben. Ab Mitte 50 kommen auffällig viele Fehlzeiten dazu. Im Alter von 66 Jahren liegt der Krankenstand der Beschäftigten im Schnitt bei 10 Prozent – und damit doppelt so hoch wie bei den 50- bis 53-Jährigen (jeweils fünf Prozent). Über alle Beschäftigten ab 50 Jahren hinweg liegt Baden-Württemberg mit 6,2 Prozent deutlich unter dem Bundesdurchschnitt (7,4 Prozent).
26. Januar 2026: Ursache Nummer eins für Krankschreibungen in Baden-Württemberg waren im vergangenen Jahr Atemwegserkrankungen wie Bronchitis mit 336 Fehltagen je 100 Versicherte nach 355 Fehltagen 2024. Auf Platz zwei kamen psychische Erkrankungen wie Depressionen. Sie lagen mit 296 Fehltagen je 100 Versicherte leicht über Vorjahresniveau. Es folgten Muskel-Skelett-Probleme etwa am Rücken, die mit 273 Tagen je 100 Versicherte im Vergleich zu 2024 leicht zurück gingen.
22. September 2025. 23 Prozent der jüngeren Beschäftigten in Baden-Württemberg erleben im Arbeitsalltag Generationenkonflikte. Unter allen Beschäftigten sind es mit 21 Prozent etwas weniger, die von Spannungen zwischen verschiedenen Altersgruppen berichten. Das ist ein Ergebnis aus dem DAK-Gesundheitsreport „Gen Z in der Arbeitswelt“. Rund 1,2 Millionen Erwerbstätige in Baden-Württemberg gehören zu dieser jungen Beschäftigtengruppe unter 30 Jahren. Der Report beleuchtet Aspekte im Berufsleben, die für die Gen Z wichtig sind und zeigt auf, wie die junge Generation mit ihrer Gesundheit umgeht. Die Pandemie hat sie geprägt und sie sind nach eigener Aussage deutlich vorsichtiger im Umgang mit Infekten als vor Corona. Ihr Krankenstand lag 2024 mit 4,2 Prozent unter dem aller DAK-versicherten Beschäftigten in Baden-Württemberg (4,7 Prozent).
11. August 2025: „Auch wenn der Krankenstand leicht gesunken ist, bewegt er sich weiterhin auf hohem Niveau. Besonders die vielen Fehltage in den Kitas geben Anlass zur Sorge. Gerade in diesen sensiblen Berufsgruppen müssen Prävention und betriebliches Gesundheitsmanagement konsequent gestärkt werden“, sagt Siegfried Euerle, Landeschef der DAK-Gesundheit in Baden-Württemberg.
28. Mai 2025: Atemwegserkrankungen dominierten das Erkrankungsgeschehen deutlich: Bronchitis, Schnupfen und andere Infekte der Atemwege verursachten im ersten Quartal insgesamt 141,2 Fehltage je 100 Beschäftigte. Das waren knapp ein Siebtel (13,8 Prozent) mehr als in den ersten zwölf Wochen des Vorjahres. „Baden-Württemberg liegt bundesweit zwar weiterhin vorn – doch auch hier sind die Fehlzeiten hoch“, sagt DAK-Landeschef Siegfried Euerle. „Umso wichtiger ist es, dass sich der positive Trend aus dem Vorjahr im ersten Quartal 2025 gefestigt hat. Angesichts der anhaltenden Wirtschaftsschwäche in Deutschland kommt den Fehlzeiten der Beschäftigten auch hierzulande eine besondere Bedeutung zu.“
28. Januar 2025: Die Mehrzahl der Fehltage in Baden-Württemberg gingen 2024 auf das Konto von drei Erkrankungsgruppen: Atemwegserkrankungen, psychische Erkrankungen und Muskel-Skelett-Probleme. Vor allem bei den Muskel-Skelett-Problemen wie Rückenschmerzen gab es einen Rückgang. Sie verursachten 284 Fehltage je 100 Versicherte, 4,0 Prozent weniger als im Vorjahr. Atemwegserkrankungen wie Erkältungen, Bronchitis und Co. gingen ebenfalls zurück. Sie waren für 355 Fehltage je 100 Versicherte verantwortlich, 2,8 Prozent weniger als 2023. Dagegen nahmen Fehltage aufgrund psychischer Erkrankungen, wie Depressionen, zu. Diese stiegen um 6,3 Prozent auf 286 Fehltage je 100 Versicherte.
24. Oktober 2024. „Es ist jetzt entscheidend, eine fundierte und ernsthafte Diskussion über die tatsächlichen Ursachen des anhaltend hohen Krankenstands im Südwesten zu führen“, sagt Siegfried Euerle, Landeschef der DAK-Gesundheit in Baden-Württemberg. „Maßnahmen wie die Abschaffung der telefonischen Krankschreibung oder die Diskussion über 'Blaumacher' bringen weder den betroffenen Arbeitnehmern noch den Unternehmen einen echten Fortschritt. Vor dem Hintergrund der anhaltenden Wirtschaftsschwäche gewinnen die Fehlzeiten der Beschäftigten an Bedeutung. Ein hoher Krankenstand stellt ein zusätzliches Risiko für die Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen dar und erschwert es, die Herausforderungen des Wachstums zu bewältigen.“
19. Juli 2024. Der Krankenstand der Beschäftigten in Baden-Württemberg verharrt im ersten Halbjahr 2024 auf Rekordniveau. Er lag bei 4,9 Prozent und damit erneut über dem Halbjahreswert des Vorjahres (4,7 Prozent). Dabei hatte die DAK-Gesundheit in Baden-Württemberg bereits 2023 den höchsten Halbjahreswert seit sieben Jahren gemessen. Nach der aktuellen Analyse der Kasse kam jede und jeder DAK-versicherte Beschäftigte von Januar bis Juni 2024 im Durchschnitt auf 8,9 Fehltage. Fast die Hälfte der Erwerbstätigen war im Zeitraum von Januar bis einschließlich Juni mindestens einmal krankgeschrieben. Ein Plus von 17 Prozent gab es bei den Fehltagen aufgrund psychischer Erkrankungen.
Stuttgart, 28. Mai 2024. In Baden-Württemberg hat der Klimawandel deutliche Auswirkungen auf die Arbeitswelt. 22 Prozent der Beschäftigten fühlen sich im Job durch Hitzewellen stark belastet. Hochgerechnet auf alle Erwerbstätigen im Land sind das rund 1,4 Millionen Menschen. Fast drei Viertel sehen ihre Leistungsfähigkeit durch Extremtemperaturen eingeschränkt. Rund ein Fünftel hat hitzebedingte Gesundheitsprobleme. Das sind zentrale Ergebnisse aus dem DAK-Gesundheitsreport 2024 „Gesundheitsrisiko Hitze. Arbeitswelt und Klimawandel“ für Baden-Württemberg.
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