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Reismilch

Reismilch wird aus Vollkornreis hergestellt. Klingt erst einmal gesund. Schließlich enthält Reis Ballaststoffe und viele Mineralstoffe wie Eisen und Magnesium. Damit Reis aber trinkbar wird, sind einige Produktionsschritte notwendig: Er wird gekocht, püriert, mit Wasser gemischt, gefiltert, fermentiert und zum Schluss mit Emulgatoren versetzt. Zwar hast du nun eine milchähnliche Mixtur in deiner Hand, allerdings bleiben die vielen Inhaltsstoffe bei der Verarbeitung zum größten Teil auf der Strecke. Zudem erhält dieser Milchersatz recht viele Kalorien (durchschnittlich 51 Kilokalorien pro 100 Milliliter).

Hinzukommt, dass importierter Reis mit Schwermetallen belastet sein kann. Deshalb solltest du grundsätzlich zu Bio-Drinks greifen. Positiv am Reisdrink: Er eignet sich super für Allergiker, da er weder Laktose, Gluten oder Milcheiweiß enthält. Bleibt nur noch eine Frage: Wie schmeckt es? Jedem anders! Von neutral über „nach Reis“ bis süß sind alle Meinungen vertreten. Das liegt teils natürlich auch an den unterschiedlichen Verarbeitungen der Hersteller.

Erbsenmilch

Wer jetzt an eine giftgrüne Pampe denkt – nein! Erbsenmilch sieht Kuhmilch ziemlich ähnlich und wird aus gelben Spalterbsen hergestellt. Geschmacklich geht’s in Richtung Soja, aber auch darüber lässt sich streiten. Beachtlich ist dagegen der Proteinanteil: rund vier Gramm sollen in 100 Millilitern Erbsenmilch enthalten sein. Erbsendrinks haben vor einigen Jahren auf dem US-amerikanischen Markt die Gaumen erobert. Nun haben sie es auch über den Atlantik geschafft, gehören aber eher noch zu den unscheinbaren Milchersatzprodukten. 

Hanfmilch

Schon einmal Hanfmilch probiert? Der aus Hanfsamen hergestellte Pflanzendrink berauscht allerhöchstens durch sein nussiges Aroma. Darüber hinaus enthält der Drink Omega-3-Fettsäuren sowie Magnesium, Kalium und Aminosäuren. Da die geschälten Hanfsamen bei der Verarbeitung nicht gefiltert werden, bleiben die Inhaltsstoffe größtenteils enthalten.

Trotzdem solltest du bei jedem Milchersatzprodukt immer die Zutatenliste checken. Denn viele Pflanzendrinks werden mit Zucker, Aromen und Zusatzstoffen gepimpt und sind entsprechend nur von außen Hui.

Das Pfui kannst du dir ganz sparen, wenn du Milchersatzprodukte selbst herstellst. Dafür brauchst du in der Regel nicht mehr als einen Hochleistungsmixer und die entsprechenden Zutaten. Ist ein Versuch wert, oder?

Noch mehr Infos über Milchersatzprodukte gibt's im Video: