Sicherheitshinweis

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1. Sich Zeit nehmen und Störfaktoren ausschalten

Um sich mit voller Konzentration einer wichtigen Aufgabe widmen zu können, brauchst du ein gutes Zeitmanagement. Im Klartext bedeutet dies: Strukturiere deinen Arbeitstag realistisch. Überlege, welche Aufgaben anstehen, wie viel Zeit du für die Umsetzung brauchst, und erstelle eine To-do-Liste. Plane für anspruchsvolle Arbeit, die deine ganze Aufmerksamkeit fordert, eine sogenannte „Stille Stunde“ ein. 
Die Idee dahinter: Du schaffst dir im Büro, im Home Office oder am Schreibtisch in deinem WG-Zimmer einen Rahmen, der Störungen ausschließt. Dafür schaltest du nicht nur die Signaltöne des E-Mail-Programms und andere ablenkende Medien aus und stellst das Telefon um, sondern informierst auch Kollegen oder Mitbewohner darüber, dass du regelmäßig eine „Stille Stunde“ brauchst, um konzentriert arbeiten zu können. Vereinbare ein Signal, z. B. eine geschlossene Tür, damit diese Arbeitsphase für alle direkt zu erkennen ist. 
Wie effektiv diese Zeitmanagement-Strategie ist, hat eine Studie des Arbeits- und Organisationspsychologen Cornelius König von der Universität Saarbrücken belegt. Manager, die für die Studie eine bewusste Auszeit von E-Mail, Telefon und Bürogespräch nahmen, steigerten die Qualität ihrer Arbeit merklich und empfanden auch den Rest des Bürotages als produktiver und zufriedenstellender. 

2. Pausen einplanen

Ohne regelmäßige Erholung ist keine Fokussierung möglich. Pausen erhöhen die Produktivität. Wichtig dabei: Zur Regeneration gehört nicht nur ein erholsames Wochenende, sondern auch kleine Auszeiten während des Arbeitstages. Der ideale Rhythmus: Laut einer Studie im Auftrag des lettischen Innovationsunternehmens Draugiem Group sollte auf knapp eine Stunde hochkonzentriertes Arbeiten eine Regenerationszeit von 17 Minuten folgen. So viel Flexibilität in Sachen Arbeitszeit bieten allerdings nur wenige Unternehmen. Deshalb ist es umso wichtiger, die angebotenen Ruhezeiten wirklich zu nutzen und die Pause nicht am Arbeitsplatz zu verbringen. Laut der lettischen Studien waren die Studienteilnehmer besonders produktiv nach einem echten „Szenenwechsel“, z. B. durch einen kurzen Spaziergang an der frischen Luft, einen Plausch mit Kollegen oder eine kulinarische Auszeit. 

3. Nahrung fürs Gehirn

Neben Stress und Multitasking gibt es einen anderen wichtigen Faktor, der für Probleme mit der Konzentration sorgen kann – die falschen Trink- und Essgewohnheiten. Was vielen nicht bewusst ist: Schon bei einem Flüssigkeitsverlust von 0,5 bis 3 Prozent sinkt die Konzentrationsfähigkeit. Deshalb sollte dein Wasserglas idealerweise griffbereit am Schreibtisch stehen und regelmäßig ausgetrunken werden. Wichtig für alle, die das Trinken in stressigen Zeiten vergessen: Es nützt nichts, wenn du nach stundenlanger Abstinenz auf einmal einen Liter Wasser in dich hineinkippst, denn der Körper verwertet nur etwa 200 ml der Flüssigkeit auf einmal und scheidet den Rest ungenutzt wieder aus. Kleiner Tipp: Es gibt mittlerweile Apps, die uns im Arbeitsalltag ans Trinken erinnern. Übrigens: Die besten Getränke fürs Köpfchen sind Leitungs- und Mineralwasser, Tees und verdünnte Saftschorlen. Stark zuckerhaltige Getränke wie etwa Milchmixdrinks, Limonaden oder süße Heißgetränke aus dem Coffeeshop sorgen ebenso wie Süßigkeiten und Fast Food für starke Schwankungen im Blutzuckerspiegel und begünstigen eine steil abfallende Leistungskurve. Die bessere Nervennahrung: Iss regelmäßig ausgewogene Gerichte mit Vollkornprodukten, viel Gemüse und magerem Eiweiß wie z. B. Fisch und Fleisch. Als Snacks für zwischendurch sind ein Milchprodukt, eine Handvoll Nüsse und ein Stück frisches Obst ideal.