Anatomie des Mannes: Innere und äußere Geschlechtsorgane

Symbolbild Anatomie des Mannes: Ein Teenagerjunge lächelt

Was ist der größte Unterschied zwischen Mann und Frau? Viele würden einfach sagen: der Penis. Und ja, das stimmt: Der Penis ist als Geschlechtsorgan ein unverkennbares Merkmal. Aber daneben gibt es weitere Organe, die Gesamtheit der männlichen Geschlechtsorgane bilden. Sie sind zum Beispiel auch wichtig für die Hormonbildung und damit zentral für die Entwicklung vom Jungen zum Mann.

Der männliche Körper

Der Mann verfügt also sowohl über innere als auch über äußere Geschlechtsorgane. Sie ermöglichen den Geschlechtsakt und damit die sexuelle Lust, übernehmen aber auch andere Funktionen im Körper, etwa die Produktion von Hormonen.

Die äußeren Geschlechtsorgane des Mannes

Der männliche Körper verfügt über zwei äußere Geschlechtsorgane – den Penis und den Hodensack, auch Skrotum genannt. 

Der Hodensack enthält Hoden und Nebenhoden, die wiederum zu den inneren Geschlechtsorganen gehören. Der Hodensack dient der Temperaturregulierung. Er sorgt dafür, dass eine optimale Temperatur für die Spermienproduktion besteht. 

Der Penis besteht aus dem Penisschaft, der Eichel und der Vorhaut. Im Inneren verläuft die Harnröhre, die für das Abgeben des Urins sowie des Ejakulats (Samenflüssigkeit) zuständig ist. 

Die Vorhaut ist beweglich und überdeckt die Eichel. Bei beschnittenen Männern liegt die Eichel frei. Am Rand der Eichel ist der Penis besonders sensibel und sehr empfänglich für lusterzeugende Berührungen. 

Wirst du sexuell erregt, füllen sich die Schwellkörper deines Penis mit Blut und er wird steif. Durch diesen Vorgang wird er größer, dicker und stellt sich auf.

Im Bereich unterhalb der Vorhaut liegt eine Drüse, die ein weißliches Sekret bildet. Das Sekret wird Smegma genannt. Es ist eine gelblich-weiße, talgige Masse, die sich zwischen der Eichel und der Vorhaut sammelt. Wäschst du es nicht täglich weg, kann das Smegma als Nährboden für unerwünschte Bakterien dienen. Ohne regelmäßiges Waschen entwickelt sich am Penis somit ein unangenehmer Geruch. Du solltest es also beim täglichen Duschen entfernen.

Sexuelle Aufklärung mit Doktorsex

Umut Özdemir, Dr. Sheila de Liz und Volker Wittkamp (v.li.)

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Die inneren Geschlechtsorgane des Mannes

Die inneren Geschlechtsorgane des Mannes sind:

  • Hoden und Nebenhoden
  • Samenleiter
  • Bläschendrüsen
  • Prostata
Als Hoden bezeichnet man die männlichen Geschlechtsdrüsen. In den beiden Hoden werden nicht nur Hormone, sondern auch Spermien produziert. Die Spermien werden in kleinen Kanälen gebildet und anschließend in die Nebenhoden geleitet. Hier werden die Spermien „scharf gemacht“, denn auf dem Weg zum Samenleiter entwickeln sie ihre Fortbewegungsfähigkeit. Das ist bei der Befruchtung der weiblichen Eizelle wichtig. 

Die Hoden liegen im Hodensack außerhalb des männlichen Körpers und sind über die Samenstränge mit dem Penis verbunden. Der Grund für die äußere „Anbringung“ ist, dass die Temperatur für die Samenproduktion im Inneren des Körpers zu hoch wäre. Im Hodensack wiederum liegt die Temperatur etwa 3 °C unter der Temperatur in deinem Körperkern – ideal. Deshalb sollten Männer besonders enge Hosen eigentlich nicht anziehen. Die Hoden werden dabei zu stark an den warmen Körper gepresst.

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