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bunt statt blau – die Kampagne

Noch immer saufen viele Jungen und Mädchen bis der Arzt kommt. Jedes Jahr landen rund 22.000 Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung im Krankenhaus. Setz dein Zeichen gegen diesen gefährlichen Trend!

Der Plakatwettbewerb

Die DAK-Gesundheit sucht Bilder mit klaren Botschaften gegen das Komasaufen. Mitmachen können Einzelteilnehmer und Teams im Alter von 12 bis 17 Jahren – auch wenn sie nicht bei der DAK-Gesundheit versichert sind.

Bereits über 100.000 Teilnehmer

Die Aktion "bunt statt blau" findet 2020 bereits zum elften Mal statt. Seit dem Start haben mehr als 100.000 Jungen und Mädchen ihre Plakate gegen das Komasaufen eingeschickt. Die Kampagne wurde mehrfach ausgezeichnet und im Drogen- und Suchtbericht der Bundesregierung als positives Beispiel genannt.

Unterstützt wird die Aktion vom Institut für Therapie- und Gesundheitsforschung in Kiel (IFT-Nord), seit April 2010 ist sie von der Europäischen Kommission zertifiziert.


Preise


Preise für BundessiegerPreise für Landessieger
1. Preis: 500 Euro1. Preis: 300 Euro
2. Preis: 400 Euro2. Preis: 200 Euro
3. Preis: 300 Euro3. Preis: 100 Euro

"Sonderpreis
jüngere Künstler": 300 Euro

"Sonderpreis
jüngere Künstler": 50 Euro

"Sonderpreis Instagram": 300 Euro

 

Sonderpreis auf Instagram

Beitrag auf Instagram hochladen und am Wettbewerb teilnehmen

Es gelten die Teilnahmevoraussetzungen für „bunt statt blau 2020“, sowie ergänzend dazu die Teilnahmebedingungen für "bunt statt blau" auf Instagram.

Zur Teilnahme an „bunt statt blau 2020“ auf Instagram ladet Ihr euer Bild, Foto oder Video auf eurem Instagram-Account hoch. Wir freuen uns besonders über ein Making-of in der Instagram-Story, in dem ihr uns zeigt, wie aus eurer Idee Schritt für Schritt ein Kunstwerk geworden ist. Damit wir uns die Story länger als 24 Stunden anschauen können, müsstet ihr diese in den Highlights speichern. Ganz wichtig sind auch folgende Punkte:

  • entweder ihr bringt in eurem Instagram-Post einen der folgenden Hashtags unter: #dakgesundheit oder #buntstattblau oder
  • ihr vertagged die hochgeladene Grafik/das Video mit unserem DAK-Instagram Account (dakgesundheit) oder
  • ihr erwähnt dakgesundheit in eurem Post (@dakgesundheit)

An der Aktion können nur öffentlich sichtbare Fotos und Profile teilnehmen. Mit Hochladen des Bildes, Fotos oder Videos werden diese Teilnahmebedingungen anerkannt und akzeptiert. 

Zu gewinnen gibt es ein Preisgeld von 300 Euro.

Also: Ran an die Pinsel! Der beste Instagram-Beitrag wird von unserer Jury ausgewählt.

Infos für Lehrer und Eltern

Bunt statt blau ist eingebunden in die erfolgreiche Präventionskampagne "Aktion Glasklar" zum Thema Alkoholmissbrauch bei Jugendlichen. Hier finden Sie unsere Informationen für Lehrer und Eltern.

Informationen für Lehrkräfte

Jeder vierte Schüler einer Haupt-, Real- und regionalen Schule gibt an an, regelmäßig Alkohol zu trinken. Bei den Gymnasiasten ist es sogar jeder Dritte. Das sind einige der Ergebnisse einer Studie, die die DAK-Gesundheit gemeinsam mit der Leuphana Universität Lüneburg durchgeführt hat. Die Studie zeigt: Alkohol ist ein relevantes Thema für Ihre Schüler – darum sollte Alkoholprävention auch ein relevantes Thema für Ihren Unterricht sein.

Mit dem Plakatwettbewerb "bunt statt blau" fordert die DAK-Gesundheit Schüler von 12 bis 17 Jahren auch im Jahr 2020 wieder dazu auf, die Gefahren des Alkohols zu visualisieren. Die kreative Beschäftigung mit dem Thema soll dazu führen, dass sich Jugendliche speziell mit dem Rauschtrinken auseinandersetzen – und auch ihre Mitschüler und Freunde zum Nachdenken anregen.

Der Wettbewerb lässt sich beispielsweise in den Kunst-, Gesellschafts- oder Biologieunterricht einbinden. Material dazu finden Sie auf den Seiten der Aktion Glasklar. Die Schirmherrschaft hat die Drogenbeauftragte der Bundesregierung zum neunten Mal übernommen.

blu:app for school: Digitale Suchtprävention in der Schule

Die DAK-Gesundheit unterstützt blu:prevent, die Suchtpräventionsarbeit des Blaues Kreuz in Deutschland e.V., bei der Weiterentwicklung der "blu:app". Diese wurde von blu:prevent zur Prävention von Alkoholsucht entwickelt und ist jetzt auch für Schulen optimiert.

Die neu integrierten Schulmodule der "blu:app for school" ermöglichen es Ihnen, interaktive und digitale Suchtprävention im Unterricht durchzuführen. Die Tools garantieren durch die hohe Selbstbeteiligung der Kids einen effektiven Lerneffekt.

Ein Methodenhandbuch für Lehrer hilft Ihnen bei der Anwendung – einfach kostenlos bei school.bluprevent.de anfordern.

Mehr Informationen finden Sie unter www.bluprevent.de und www.vollfrei.de.

Informationen für Eltern

Sie haben Kinder im Alter von 12 bis 17 Jahren?

Nutzen Sie die Aktion, um mit Ihren Kindern über den richtigen Umgang mit Alkohol zu reden. Vielleicht waren auch Ihr Sohn oder Ihre Tochter schon dem Druck ausgesetzt, mitzumachen und Alkohol probieren zu müssen. Wenn Sie Verständnis für die Situation Ihrer Kinder zeigen, haben Sie die Chance auf ein offenes Gespräch.

Die Plakataktion macht nicht nur Ihren Kindern bewusst, welchen Schaden Alkohol anrichten kann. Die Wirkung der Plakate reicht weiter: zum Beispiel als Anlass für Medienberichte oder als warnende Ausstellung. Rauschtrinken ist nicht das Problem einzelner Jugendlicher, sondern hat langfristige Folgen für unsere gesamte Gesellschaft.

Die Schirmherrschaft hat die neue Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Daniela Ludwig, übernommen. 

Unsere Schirmherren und Partner

Daniela Ludwig,CSU

„Auch wenn der Alkoholkonsum unter Jugendlichen in den letzten Jahren erfreulicherweise abgenommen hat, gibt es noch keine Entwarnung.[...] Deshalb übernehme ich sehr gerne die Schirmherrschaft für ‚bunt statt blau‘ und wünsche der Kampagne auch weiterhin viel Erfolg!“

Bundesdrogenbeauftragte Daniela Ludwig, CSU
Foto: Clemens Bilan

„Alkohol kann man in Deutschland an jeder Ecke kaufen und ist damit die am leichtesten zugängliche Droge. Alkohol ist leider auch die am meisten unterschätzte Droge."

Dilek Kolat, Gesundheitssenatorin in Berlin (SPD)

"Die Zahl der jugendlichen Rauschtrinker geht in Bayern weiter zurück – das ist sehr erfreulich! Aber es bleibt eine wichtige Aufgabe, für einen verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol zu werben."

Melanie Huml, Gesundheitsministerin in Bayern (CSU)
Foto: Johanna Bergmann

"Alkohol wird in unserer Gesellschaft häufig verharmlost. Viele Künstler haben sich mit dem Thema Alkohol befasst, Ärzte sowieso, wissenschaftliche Studien weisen die Gefährlichkeit von übermäßigem Alkoholkonsums gerade bei Jugendlichen nach."

Susanna Karawanskij, Arbeitsministerin in Brandenburg (Die Linke)

"Kein Suchtmittel wird in Deutschland mehr konsumiert als Alkohol. Obwohl die gesundheitlichen Folgeschäden immens sind, ist der Alkoholkonsum gesellschaftlich weitestgehend akzeptiert. Daher ist die Aufklärung und Sensibilisierung gerade von Kindern und Jugendlichen ein zentraler Bestandteil der Präventionsarbeit."

Dr. Eva Quante-Brandt, Wissenschaftssenatorin in Bremen (SPD)
Foto: HMSI

"Obwohl die Zahlen erfreulicherweise gesunken sind, bleibt das Thema brisant. Wir müssen weiterhin für die Gefahren eines riskanten Alkoholkonsums sensibilisieren und dürfen in unserem Engagement nicht nachlassen."

Kai Klose, Sozialminister in Hessen (Bündnis 90/Die Grünen)

"Alkohol und andere Drogen sind nicht cool. Sie machen das Leben nicht bunt, noch nicht einmal blau. Sie machen es nur blass und eintönig."

Stefanie Drese, Bildungsministerin in Mecklenburg-Vorpommern (SPD)

„Die aktuellen Zahlen zeigen, dass Rauschtrinken nach wie vor ein Problem unter Jugendlichen ist, das wir weiter dringend angehen müssen. Doch mit dem sprichwörtlichen erhobenen Zeigefinger erreichen wir junge Menschen nicht. Sie wollen eigene Erfahrungen sammeln."

Dr. Carola Reimann, Sozialministerin in Niedersachsen (SPD)

"Feiern gehen und Party machen ist cool – sich ins Koma zu trinken, ist es nicht. Zuviel Alkohol vergiftet den Körper und bedeutet Kontrollverlust und Handlungsunfähigkeit."

Sabine Bätzing-Lichtenthäler, Sozialministerin in Rheinland-Pfalz (SPD)

"Trinken bis der Arzt kommt: Das Rauschtrinken bei Schülern bleibt in Deutschland ein Problem unter Jugendlichen. Besonderer Anlass zur Sorge bereitet der Alkoholmissbrauch bei den jüngeren Mädchen und Jungen."

Monika Bachmann, Sozialministerin in Saarland (CDU)

"Wie Kinder und Jugendliche später einmal mit Alkohol umgehen, hängt im hohen Maße davon ab, was Sie darüber gelernt haben und wie Alkoholkonsum in ihren Lebenswelten wahrgenommen wurde."

Barbara Klepsch, Sozialministerin in Sachsen (CDU)

"'Bunt statt blau'! unter diesem Motto werden auch 2019 wieder Jugendliche eingeladen, Plakate zu gestalten, die sich gegen das Komasaufen wenden. Es freut mich, dass die seit Jahren erfolgreiche Aktion der DAK-Gesundheit fortgesetzt wird."

Petra Grimm-Benne, Arbeitsministerin in Sachsen-Anhalt (SPD)

„Es ist erfreulich, dass sich der positive Trend aus 2015 in Schleswig-Holstein fortgesetzt hat. Trotzdem dürfen wir in unserem Engagement nicht nachlassen: Kinder und Jugendliche müssen so gestärkt werden, dass sie selbst erkennen, dass sinnloses Betrinken weder cool noch schlau ist."

Heiner Garg, Sozialminister in Schleswig Holstein (FDP)

"Das Austesten eigener Grenzen gehört zum Prozess des Erwachsenwerdens bei Jugendlichen dazu. Das beinhaltet auch das Trinken von Alkohol, denn es ist legal, in zahlreichen Varianten verfügbar und leicht zu beschaffen. Die Gefahr der Gesundheitsschäden wird dabei von Kindern und Jugendlichen unterschätzt."

Heike Werner, Arbeitsministerin in Thüringen (Die Linke)