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Krafttraining: Richtig atmen und Verletzungen vorbeugen 

Beim Krafttraining geht es bei der richtigen Atmung vor allem darum, Gesundheitsschäden zu vermeiden. Beim Bankdrücken oder Training mit schweren Gewichten verfallen viele Sportler automatisch in die Pressatmung. Dabei wird die Ausatmung verhindert, indem der Kehlkopf die Luftwege verschließt. Die Anstrengung ist den meisten Kraftsportlern quasi ins Gesicht geschrieben, wenn sie mit hochrotem Kopf Hanteln stemmen. Da die Luft angehalten wird, steigt der Blutdruck an. Das kann gerade für Sportler mit Herz-Kreislaufbeschwerden problematisch sein. „Gesundheitssportler sollten während der Durchführung der Übung mit Gewichtsbelastung ausatmen, um den Blutdruck nicht zusätzlich zu steigern.“ Heißt konkret: Immer dann, wenn die Muskelanstrengung erfolgt, atmen wir aus. Die Einatmung erfolgt in der Entlastungsphase. 

  

Die richtige Atmung beim Joggen 

Gerade im Ausdauertraining – wie etwa beim Joggen – ist es wichtig, nicht zu schnell aus der Puste zu kommen und seinen Körper über lange Zeit optimal mit Sauerstoff zu versorgen. Für Freizeitläufer und bei geringer Belastung empfiehlt Experte Dr. Marquart, durch die Nase zu atmen. Diese Technik bietet doppelt Vorteile: Sie filtert die Luft und wärmt sie auf. Bei anspruchsvollem und intensivem Training müssen Läufer jedoch durch den Mund atmen, weil nur so die ausreichend große Luftzufuhr gewährleistet ist. „Die beste Sauerstoffanreicherung des Blutes erreicht man durch eine tiefe Bauchatmung. Hierbei werden auch die unteren Lungenabschnitte, die am besten durchblutet sind, am effektivsten belüftet“, so Dr. Marquardt. Auch empfiehlt es sich, die Atmung beim Laufen auf die Schritte abzustimmen. Ein gängiger Atemrhythmus ist, zwei Schritte lang einzuatmen und drei Schritte lang auszuatmen.  

Detox für die Lunge 

Grüner Tee 

Grüner Tee verfügt über viele gute Eigenschaften. Er enthält unter anderem wichtige Antioxidantien und wirkt entzündungshemmend. Davon profitiert auch unsere Lunge. Bei einer südkoreanischen Studie der Kyung Hee University in Seoul stellten die Forscher fest, dass die Probanden, die täglich zwei Tassen grünen Tee trinken, eine deutlich bessere Lungenfunktion haben, als diejenigen, die keinen Tee trinken. 

Grüne Lunge: Zimmerpflanzen 

Ohne sie geht es einfach nicht. Pflanzen binden Kohlendioxid aus der Luft und produzieren Sauerstoff. Je mehr Blätter bzw. Blattoberfläche eine Pflanze besitzt, desto mehr lebenswichtigen Sauerstoff gibt sie ab. Aber Pflanzen können noch mehr. Sie sind in der Lage, Schadstoffe aus der Luft zu filtern. Somit sind Zimmerpflanzen nicht nur hübsch anzusehen, sie verbessern nachweislich das Raumklima und das tut unserer Lunge gut. Laut der „Clean Air Study“ der NASA Studie kann eine Grünlilie bis zu 95 Prozent an Schadstoffen wie Formaldehyd oder krebserregendes Benzol herausfiltern. Auch Gerbera oder Chrysanthemen sehen nicht nur hübsch aus, sondern sind effektive Luftreiniger.  

Gelbe Superkraft: Curcurmin 

Jedes Kind weiß: Rauchen ist ungesund. Vor allem die Lunge leidet unter den Giftstoffen, die meist über Jahre gierig eingeatmet werden. Wer mit dem Rauchen aufhört oder aufgehört hat, hat bereits den ersten und wichtigsten Schritt auf dem Weg zu einer gesunden Lunge getan. Wer seinem Atemorgan jetzt was Gutes tun will, kann nachhelfen. Wissenschaftler der National University of Singapore fanden heraus, dass Curcumin helfen kann, Lungenschäden zu beheben. Curcurmin ist ein natürlicher gelber Farbstoff, der vor allem in Kurkuma, Senf oder Gewürzen wie Curry enthalten ist.