Sicherheitshinweis

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Bewusster leben

Tipp 1: Trinken Sie ausreichend

Begleiten Sie Ihre Mahlzeiten durch ein Glas Wasser. Das füllt nicht nur den Magen und unterstützt das Sättigungsgefühl, es trägt auch dazu bei, unseren täglichen  Flüssigkeitsbedarf zu decken. 1,5 bis 2 Liter sollten es mindestens sein. Bei Hitze oder körperlicher Anstrengung darf gerne deutlich mehr getrunken werden. Greifen Sie stets zu Wasser und vermeiden Sie Limonaden, zuckerhaltige Säfte, Energydrinks, Alkohol und Kaffee. Wem Wasser pur nicht schmeckt, darf auf ungesüßte Tees und Fruchtschorlen zurückgreifen.  

#fitwoch – jeden Mittwoch ein Tipp für Ihre Gesundheit

Wir machen den Mittwoch zum #fitwoch. Und dazu laden wir Sie ganz herzlich ein. Mit einfachen Übungen und Tipps für den Alltag. Mit leicht-verdaulichen Ernährungsfakten und Rezepten. Und allem was deine Seele baumeln lässt. Viel Spaß! #fitwoch

Tipp 2: Essen Sie viel Obst und Gemüse

Fünf Portionen Obst und Gemüse täglich – das empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE). Idealerweise teilen Sie sich die fünf Portionen in zwei Einheiten Obst und drei Einheiten Gemüse über den Tag verteilt auf. Das kann als Beilage zu Mahlzeiten oder als kleiner Zwischensnack sein.

Tipp 3: Fleisch in Maßen

Weniger ist ganz klar mehr. Die Empfehlung der DGE: maximal 600 Gramm Fleisch pro Woche. Achten Sie beim Einkauf auf fettarmes Fleisch (beispielsweise Hühnchen, Pute).

Tipp 4: Essen Sie vielfältig

Betrachten Sie Ihre gesunde Ernährung nicht als belastend, sondern als spannende Entdeckungsreise. Experimentieren Sie mit Lebensmitteln, die bisher vielleicht noch nicht so häufig auf Ihrem Teller gelandet sind. So können Sie Ihre Salate beispielsweise mit Sprossen, Nüssen, Kernen und frischen Kräutern anreichern und dadurch völlig neue Gaumenfreuden erleben. Probieren Sie die asiatische oder mediterrane Küche aus, die viel mit Gemüse arbeiten. Oder stöbern Sie im Internet doch mal auf Ernährungsblogs herum, um dort neue Rezepte zu entdecken und diese nachzumachen.

Tipp 5: Genießen statt „einfach nur“ essen

Nehmen Sie sich bewusst Zeit für Ihre Mahlzeiten. Achten Sie darauf, nicht nebenbei und unaufmerksam „schnell“ zu essen. Erstens verlieren Sie so schnell den Überblick über die Dinge, die Sie im Laufe des Tages zu sich nehmen. Zweitens geben Sie Ihrem Sättigungseffekt keine Chance: dieser setzt etwa nach 30 Minuten ein.

Tipp 6: Achten Sie auf gesunde Fette

Ganz auf Fett verzichten wäre auch ungesund, da wir Fett brauchen, um Vitamine aufschlüsseln zu können (Vitamin A, D, E, K). Achten Sie auf gesunde Fette. Verwenden Sie hochwertige Öle. Lebensmittel mit ungesättigten Fettsäuren dürfen Sie in Ihre gesunde Ernährung integrieren. Das können Nüsse, fetter Fisch wie Lachs aber auch Avocados und Olivenöl sein. Schauen Sie beim Kauf von Wurstwaren und Milchprodukten etwas kritischer auf die Inhaltstoffe und vermeiden Sie künftig Produkte mit hohem Fettgehalt. Insbesondere in Fertigprodukten, Knabbereien, Fast Food und Süßigkeiten schlummern versteckte, ungesunde Fette. Ihre tägliche Fettzufuhr sollte 60 bis 80 Gramm nicht überschreiten.

Tipp 7: Wählen Sie Vollkornprodukte und Kartoffeln

Der Vorteil an Vollkornprodukten und Kartoffeln: Sie unterstützen unsere gesunde Ernährung durch sekundäre Pflanzenstoffe, viele Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe. Zusätzlich machen Sie schneller und länger satt.

DAK-PODCAST: GANZ SCHÖN KRANK, LEUTE!

Psychologe und Journalist René Träder

In unserer Podcast-Reihe spricht  Moderator René Träder (Foto) mit schlauen, spannenden Menschen über ihre persönlichen Erfolge und Misserfolge und fragt, was sie antreibt und was sie aus Rückschlägen gelernt haben. Jetzt reinhören! https://gesundes-miteinander.de/podcast/

Tipp 8: Maximal ein Esslöffel Zucker am Tag

Vermeiden Sie Süßigkeiten. Zucker dienst dem Körper zwar als Energielieferant, hat uns sonst allerdings keine weiteren Nährstoffe zu bieten. Ein hoher Zuckerkonsum kann zu Übergewicht und in Folge dessen sogar zu Diabetes führen. Auch Karies ist oftmals eine Folge vom häufigen Zuckerkonsum. Die WHO (Weltgesundheitsorganisation) empfiehlt höchstens 5 Prozent Zucker an der täglichen Gesamtkalorienmenge (Frauen 2.000 Kilokalorien, Männer 2.500). Das heißt: Maximal 25 Gramm Zucker am Tag. Das entspricht etwa einem Esslöffel.

Tipp 9: Achten Sie aufs Gewicht und ausreichend Bewegung

Behalten Sie einen Überblick über die tägliche Kalorienzufuhr. Das heißt nicht, dass Sie sich den Genuss für Ihre bewusste und gesunde Ernährung opfern müssen. Zum guten Allgemeinbefinden gehört es dazu, sich in Ihrer Haut wohlzufühlen. Das Einhalten Ihres Idealgewichts kann dazu betragen. Frauen mit sitzender Tätigkeit sollten ihren Tagesbedarf von 2.000 Kilokalorien nicht überschreiten. Männer haben einen täglichen Kalorienbedarf von 2.500 Kilokalorien. Mit dem Alter nimmt der Energiebedarf ab. Um im Seniorenalter Übergewicht und Mangelerscheinungen zu vermeiden, ist es insbesondere für ältere Menschen wichtig, nährstoffreiche, gesunde Lebensmittel zu konsumieren. 

Tipp 10: Nur essen, wenn Sie wirklich hungrig sind

Bei der gesunden Ernährung kommt es nicht nur darauf an, auf gesunde Fette, wenig Zucker, frisches, regionales Obst und Gemüse zu achten. Es geht auch darum, auf seinen Körper zu hören. Das heißt: Essen Sie wirklich nur, wenn Sie hungrig sind. Essen Sie niemals aus Langeweile oder aus Verlegenheit. Den Teller aufzuessen, weil dann die Sonne scheint, ist Kokolores. Betrachten Sie jeden Bissen als Energiegeber für Ihren Körper. Hinterfragen Sie bei jeder Mahlzeit, ob das, was Sie essen, gut für Ihren Körper und Ihre Gesundheit ist. Genießen Sie es, sich gesund zu ernähren, denn langfristig ist das die beste Investition, die Sie für sich und Ihr Wohlbefinden machen können.

Wir Sie als Ihre Krankenkasse unterstützen Sie gerne dabei, einen ersten Schritt in eine bewusstere, gesündere Ernährung zu gehen – mit diesen Leistungen.