30. Januar 2026: Bundesweit ist die Zahl der exzessiven Rauschtrinker bei Jugendlichen rückläufig und mussten zuletzt deutlich weniger Kinder und Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus. „Erfreulicherweise verliert das Rauschtrinken bei jungen Menschen bundesweit weiter an Bedeutung“, sagt Volker Röttsches, Landeschef der DAK-Gesundheit in Berlin. „Immer weniger Kinder und Jugendliche müssen wegen Alkoholmissbrauchs im Krankenhaus behandelt werden. Dennoch ist jeder einzelne Fall einer zu viel. Unser Ziel ist es, diesen positiven Trend weiter zu stärken. Deshalb setzen wir gemeinsam mit Senatorin Katharina Günther-Wünsch unsere erfolgreiche Präventionskampagne ‚bunt statt blau‘ auch 2026 fort und bringen damit das wichtige Thema in den Schulalltag.“
23. Januar 2026: „Psychische Erkrankungen insbesondere bei jugendlichen Mädchen bleiben in der Hauptstadt ein Problem. Hier sehen wir noch immer Nachwirkungen der Pandemie“, sagt Volker Röttsches, DAK-Landeschef in Berlin. „Wir leben in einer Welt voller Krisen, die gerade jungen Menschen Angst machen und sie psychisch belasten – vor allem Mädchen. Wir brauchen eine Offensive für die mentale Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Berlin, damit wir einen Teil dieser Generation nicht verlieren.“
19. Juni 2025: Für die aktuelle DAK-Sonderanalyse im Rahmen des Kinder- und Jugendreports untersuchten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von Vandage und der Universität Bielefeld Abrechnungsdaten von rund 46.200 Kindern und Jugendlichen bis einschließlich 17 Jahren, die bei der DAK-Gesundheit in Berlin versichert sind. Analysiert wurden über drei Millionen Versorgungskontakte pro Jahr und insgesamt über 39.400 Berliner Temperaturdaten des Deutschen Wetterdienstes von 2017 bis 2022. Zusätzlich wurden 230 Eltern und deren Kinder in Ostdeutschland von Forsa zum Thema Hitze befragt.
21. Mai 2025. „bunt statt blau“: Unter diesem Motto beteiligten sich bis März bundesweit mehr als 7.000 Schülerinnen und Schüler am diesjährigen Plakatwettbewerb der DAK-Gesundheit gegen das sogenannte Rauschtrinken bei Jugendlichen. Das beste Plakat 2025 aus Berlin kommt von der 14-jährigen Schülerin Elena Meinhold vom Gebrüder-Montgolfier-Gymnasium aus Treptow-Köpenick. Sie setzte sich gegen mehr als 132 Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch und wurden zusammen mit den weiteren Landessiegerinnen und -siegern geehrt. In Vertretung von Schirmherrin Bildungssenatorin Katharina Günther-Wünsch übergab Christina Henke, Staatssekretärin für Bildung die Preise und Urkunden.
29. April 2025. Die DAK-Gesundheit verbessert die Vorsorge für Kinder und Jugendliche in Berlin. Gemeinsam mit dem Berufsverband der Kinder- und Jugendärzt*innen e.V. (BVKJ) bietet die Krankenkasse ihren Versicherten neue präventive Angebote. Seit April können in landesweit 330 Arztpraxen bestehende Vorsorgeuntersuchungen für junge Menschen ergänzt werden durch ein Mediensuchtscreening, eine Depressionsfrüherkennung sowie ein Screening auf Schwachsichtigkeit. Hinzu kommt die erweiterte Vorsorgeuntersuchung PaedCheck zur Förderung der emotionalen und sozialen Entwicklung. Damit reagiert die DAK-Gesundheit auf aktuelle Studien zur Kinder- und Jugendgesundheit. Danach leiden aktuell deutlich mehr junge Menschen unter einer Mediensucht oder einer Depression als vor der Corona-Pandemie.
10. April 2025: Neuere Studien belegen die Notwendigkeit spezifischer Präventionsmaßnahmen in diesem Bereich der sozialen Arbeit: Jugendliche in stationären Einrichtungen der Jugendhilfe konsumieren deutlich risikoreicher Alkohol, Nikotin und andere Drogen als Gleichaltrige in familiären Lebenszusammenhängen. Besonders problematisch sind die schwierigen Lebensgeschichten der jungen Menschen, die ein zusätzliches Risiko für die Entwicklung von Abhängigkeitserkrankungen darstellen. Die DAK-Gesundheit in Berlin setzt sich deshalb dafür ein, diese besonders gefährdeten Jugendlichen mit suchtpräventiven und gesundheitsfördernden Maßnahmen zu erreichen.
3. März 2025. In Berlin erhalten wieder mehr Kinder und Jugendliche eine Erstimpfung gegen HPV-bedingten Krebs. 2023 stiegen die HPV-Erstimpfungen um 13 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Hochgerechnet auf alle Kinder in der Hauptstadt bekamen 2023 rund 25.500 Mädchen und Jungen eine erste Impfdosis gegen Humane Papillomviren (HPV). Trotzdem liegt die aktuelle Zahl der Erstimpfungen rund 32 Prozent niedriger als vor der Corona-Pandemie. Damit liegt Berlin leicht unterhalb des Bundesschnitts (30 Prozent). Ärztinnen und Ärzte sehen insgesamt einen positiven Trend. Allerdings müsse die Impfrate weiter gesteigert werden. DAK-Landesschef Röttsches fordert eine weitere Aufklärung über die Vorteile der Krebsvorsorge. Ab 1. April 2025 übernimmt die Krankenkasse die Kosten für eine HPV-Impfberatung in Arztpraxen.
7. Januar 2025. Scharlach-Infektionen bei Berliner Kindern nehmen stark zu. So wurden 2023 dreimal mehr Kinder mit Scharlach in Arztpraxen der Hauptstadt behandelt als im Vorjahr. Insgesamt waren rund 27 je 1.000 Kinder im Alter von einem bis 14 Jahren betroffen, das sind hochgerechnet auf alle Kinder mehr als 13.000 in Berlin – der höchste Stand der vergangenen fünf Jahre. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Sonderanalyse der DAK-Gesundheit im Rahmen des Kinder- und Jugendreports. Mediziner sehen Nachholeffekte nach der Corona-Pandemie als Ursache.
15. November 2024: 2023 wurden in Berlin 66 Jungen und 80 Mädchen im Alter von zehn bis unter 20 Jahren nach Alkoholmissbrauch in einer Klinik behandelt. Die Zahl der männlichen Betroffenen sank im Vergleich zum Vorjahr um 29 Prozent (Vorjahr 93), die der Mädchen um rund 28 Prozent (Vorjahr 111). Den größten Rückgang gab es in der Gruppe der zehn bis unter 15-Jährigen. Wurden 28 Kinder im Jahr 2023 im Krankenhaus aufgenommen, waren es im Jahr zuvor 45 (Minus rund 38 Prozent). Hier ging die Zahl der betroffenen Jungs gar um knapp 43 Prozent zurück, von 14 auf 8 im Jahr 2023.
Berlin, 29. Mai 2024. „bunt statt blau“: Unter diesem Motto beteiligten sich im Frühjahr bundesweit rund 6.000 Schülerinnen und Schüler am Plakatwettbewerb der DAK-Gesundheit gegen das sogenannte Rauschtrinken bei Jugendlichen. Das beste Plakat aus Berlin kommt von den 15-jährigen Köpenicker Zwillingen Alina und Maya Butthoff. Sie setzten sich gegen rund 230 Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch und wurden zusammen mit den weiteren Landessiegerinnen und -siegern geehrt. Bildungssenatorin Katharina Günther-Wünsch gratulierte als Schirmherrin der Aktion in Berlin.
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