„bunt statt blau“ 2026: DAK-Gesundheit und Bayerns Gesundheits- und Präventionsministerin Judith Gerlach starten Aufklärungskampagne gegen Alkoholmissbrauch

Landesweit werden zum 17. Mal die besten Schüler-Plakate gesucht

München, 9. Januar 2026. „bunt statt blau – Kunst gegen Komasaufen“: Unter diesem Motto starten Bayerns Staatsministerin für Gesundheit, Pflege und Prävention Judith Gerlach und die DAK-Gesundheit 2026 die Kampagne gegen Alkoholmissbrauch bei Kindern und Jugendlichen. Im 17. Jahr sucht die Krankenkasse wieder die besten Plakatideen von Schülerinnen und Schülern zwischen zwölf und 17 Jahren zum Thema Rauschtrinken. Seit 2010 haben fast 143.000 Kinder und Jugendliche an dem Wettbewerb teilgenommen. Einsendeschluss ist der 31. März 2025. Wie im Bundestrend ist die Anzahl der exzessiven Rauschtrinker junger Menschen im Freistaat zuletzt wieder rückläufig. 1.532 Kinder und Jugendliche bis unter 20 Jahren mussten laut aktuellen Zahlen des Statistischen Landesamtes Bayern* 2024 nach einem akuten Alkoholrausch im Krankenhaus behandelt werden – darunter 709 Mädchen und 823 Jungen. Im Vergleich zum Vorjahr 2023 war das ein Rückgang um rund sieben Prozent.

 

„Wir sehen, dass die Zahl der jungen exzessiven Rauschtrinker, weiter abnimmt“, sagt Rainer Blasutto, Landeschef der DAK-Gesundheit in Bayern. „Das ist eine positive Entwicklung, die uns darin bestärkt, unsere Arbeit intensiv fortzusetzen. Wir sehen an den Zahlen, wie wirkungsvoll Prävention sein kann, aber auch, wie notwendig diese ist. Denn trotz rückläufiger Behandlungsfälle ist das Rauschtrinken noch immer sehr verbreitet. Ich freue mich, gemeinsam mit unserer Gesundheitsministerin Judith Gerlach unsere erfolgreiche Präventionskampagne ‚bunt statt blau‘ auch 2026 weiter fortzuführen.“ 

Gesundheits- und Präventionsministerin ist Schirmherrin
Die Bayerische Staatsministerin für Gesundheit, Pflege und Prävention, Judith Gerlach, betonte: „Für Kinder und Jugendliche birgt Alkohol ein besonders hohes gesundheitliches und soziales Risiko. Bereits kleine Mengen können gefährlich sein. Dafür müssen wir noch mehr sensibilisieren – die Jugendlichen, die Eltern und die breite Öffentlichkeit. Deshalb habe ich in Bayern gerne die Schirmherrschaft für den bundesweiten Plakat-Wettbewerb der DAK-Gesundheit „bunt statt blau“ übernommen. Gemeinsam mit der DAK-Gesundheit in Bayern wollen wir noch mehr Kinder und Jugendliche ermuntern, ganz auf Alkohol zu verzichten – oder zumindest erst später mit dem Konsum zu beginnen. Erfreulicherweise ist die Zahl der Fälle, bei denen Jugendliche mit akuter Alkoholvergiftung stationär behandelt werden müssen, in Bayern in den vergangenen Jahren weiter gesunken. Allerdings ist jeder einzelne Fall einer zu viel. Deshalb werden wir in unseren Bemühungen nicht nachlassen, den Alkoholmissbrauch bei Jugendlichen einzudämmen. Mein Dank geht an alle, die das Projekt unterstützen und zu seiner Weiterentwicklung beitragen. Ich freue mich schon jetzt auf die kreativen und bunten Plakate der jungen Künstlerinnen und Künstler.“ 

Einsendeschluss für DAK-Plakatwettbewerb am 31. März
Beim Plakatwettbewerb „bunt statt blau“ warten Geldpreise in Höhe von insgesamt rund 12.000 Euro auf die kreativen Gewinnerinnen und Gewinner. Einsendeschluss ist der 31. März 2026. Danach werden in allen 16 Bundesländern die besten Siegerplakate ausgezeichnet. Im Juni wählt die Bundesjury um DAK-Vorstandschef Andreas Storm und dem Beauftragten der Bundesregierung für Sucht- und Drogenfragen, Prof. Dr. Hendrik Streeck aus den 16 besten Landes-Plakaten die Bundessiegerinnen und Bundessieger. Zusätzlich gibt es auch in diesem Jahr auf Landes- und Bundesebene den „Sonderpreis junge Talente“ für die unteren Altersstufen und bundesweit den Sonderpreis „Social Media“ für die besten Bilder und Beiträge, die mit dem Hashtag #bsb2026 hochgeladen wurden.

Umfangreiches Unterrichtsmaterial für Schulen
Die Kampagne richtet sich gegen exzessiven Alkoholkonsum, bei dem Jugendliche binnen weniger Stunden so viel Alkohol trinken, bis sie einen gefährlichen Vollrausch haben. Bundesweit sind 11.000 Schulen zur Teilnahme eingeladen. Diese können das Thema Alkohol im Unterricht behandeln und ihre Schülerinnen und Schüler Plakate entwerfen lassen. Das Kieler Institut für Therapie- und Gesundheitsforschung (IFT-Nord) bietet den Lehrkräften dazu unterstützend umfangreiche Unterrichtsmaterialien und Elterninformationen an, die im Rahmen der Präventionskampagne „Aktion Glasklar“ konzipiert wurden. 

Seit 2010 haben bundesweit fast 143.000 Mädchen und Jungen bunte Plakate gegen das Rauschtrinken gestaltet. Alle wichtigen Informationen zur Kampagne „bunt statt blau“ und zum Thema Alkoholprävention gibt es unter Externer Linkwww.dak.de/buntstattblau und Externer Linkwww.dak.de/aktionglasklar.

* aus deutschen Krankenhäusern entlassene vollstationäre 10- bis unter 20-jährige Patienten mit Wohnort Bayern, Quelle: Bayerisches Landesamt für Statistik, Stand 24.11.2025 

 

Downloads

Bild herunterladen (Copyright: DAK-Gesundheit/StMPG, DAK-Landeschef Rainer Blasutto und Bayerns Gesundheits- und Präventionsministerin Judith Gerlach)
 

Ihr Kontakt

Tanja Mayinger

Pressesprecherin Bayern

Haidenauplatz 3
81667 München

Aktualisiert am:
Telefonkontakt
040 2364855 9411

Oder per E-Mail an presse@dak.de