Gesundheitsreport

Bayern: Positiver Trend beim Krankenstand im ersten Halbjahr 2026

27. Juli 2026. Der Krankenstand in Bayern ist im ersten Halbjahr 2026 leicht zurückgegangen. Insgesamt lag er in der ersten Jahreshälfte bei 4,6 Prozent und damit um 0,2 Prozentpunkte unter dem Vorjahreswert. Das ist das Ergebnis der aktuellen Krankenstandsanalyse des IGES-Instituts im Auftrag der DAK-Gesundheit, für die Daten von rund 312.400 DAK-versicherten Beschäftigten im Freistaat ausgewertet wurden. Nach den Daten gab es im ersten Halbjahr 2026 bei Atemwegserkrankungen einen Rückgang um ein Viertel. Gleichzeitig stiegen die Krankschreibungen aufgrund von psychischen Erkrankungen um 12 Prozent an. Damit ist diese Diagnose jetzt die häufigste Ursache für Fehlzeiten.

Bayern: 53 Prozent der älteren Beschäftigten wollen früher in Rente

20. Juli 2026. Mehr als die Hälfte der Beschäftigten ab 50 Jahren in Bayern will früher in Rente gehen. Bei denjenigen mit einer schlechteren Gesundheit sind es mit 58 Prozent noch mehr. Das geht aus dem aktuellen DAK-Gesundheitsreport „Arbeiten ab 50“ hervor. Dafür hat das IGES Institut im Auftrag der DAK-Gesundheit den Krankenstand aller DAK-versicherten Beschäftigten in Bayern analysiert und eine repräsentative Bevölkerungsumfrage durchgeführt. Ein Kernergebnis: Ältere Beschäftigte sind seltener, aber im Schnitt länger krankgeschrieben. Ab Mitte 50 kommen auffällig viele Fehlzeiten dazu. Im Alter von 66 Jahren liegt der Krankenstand der Beschäftigten im Schnitt bei neun Prozent. Über alle Beschäftigten ab 50 Jahren hinweg liegt der Freistaat mit 6,6 Prozent deutlich unter dem Bundesdurchschnitt (7,4 Prozent).

Bayern: Beschäftigte im Durchschnitt an 17,2 Tagen krankgeschrieben

26. Januar 2026. Der Krankenstand 2025 liegt in Bayern mit 4,7 Prozent leicht unter dem vom Vorjahr (4,8 Prozent) und pendelt sich auf einem stabilen hohen Niveau ein. DAK-versicherte Beschäftigte waren durchschnittlich an 17,2 Kalendertagen krankgeschrieben und hatten demnach fast so viel Arbeitsausfall wie im Vorjahr (17,4 Tage). Atemwegsinfekte gingen um zwei Prozent zurück, verursachten jedoch immer noch die meisten Fehltage mit rund 330 Tagen. Weitere wichtige Ursachen waren psychische Erkrankungen auf Rang zwei, die ein Plus von 5,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr verzeichneten. Muskel-Skelett-Erkrankungen lagen auf Rang drei. Die DAK-Gesundheit fordert nun eine fundierte Ursachenforschung. Arbeitgeber, Gewerkschaften, Ärzteschaft und Krankenkassen sollen gemeinsam an einen Tisch kommen, um neue Lösungswege zu entwickeln und auch ein gesundes Arbeitsumfeld in den Fokus zu rücken.

Bayern: 21 Prozent der jüngeren Beschäftigten erleben Generationenkonflikte im Job

24. September 2025. 21 Prozent der jüngeren Beschäftigten in Bayern erleben im Arbeitsalltag Generationenkonflikte. Unter allen Beschäftigten sind es mit 22 Prozent etwas mehr, die von Spannungen zwischen verschiedenen Altersgruppen berichten. Das ist ein Ergebnis aus dem DAK-Gesundheitsreport „Gen Z in der Arbeitswelt“. Rund 1,4 Millionen Erwerbstätige im Freistaat gehören zu dieser jungen Beschäftigtengruppe unter 30 Jahren. Der Report beleuchtet Aspekte im Berufsleben, die für die Gen Z wichtig sind und zeigt auf, wie die junge Generation mit ihrer Gesundheit umgeht. Die Pandemie hat sie geprägt: So geben jüngere Beschäftigte an, deutlich vorsichtiger im Umgang mit Infekten zu sein als vor Corona. Ihr Krankenstand lag 2024 mit 4,2 Prozent insgesamt unter dem aller DAK-versicherten Beschäftigten in Bayern (4,8 Prozent). 

Bayern: Ein Fünftel mehr Atemwegs-Fehltage im ersten Quartal

10. Juni 2025: Atemwegserkrankungen dominierten das Erkrankungsgeschehen deutlich: Bronchitis, Schnupfen und andere Infekte der Atemwege verursachten im ersten Quartal insgesamt 137,4 Fehltage je 100 Beschäftigte. Das waren ein Fünftel (19,7 Prozent) mehr als in den ersten zwölf Wochen des Vorjahres. „Auch wenn Bayern bundesweit an zweiter Stelle liegt, sind die Fehlzeiten, insbesondere im Bereich der Atemwegserkrankungen und Muskel-Skelett-Probleme hoch“, sagt Rainer Blasutto, Landeschef der DAK-Gesundheit in Bayern. „Angesichts der anhaltenden Wirtschaftsschwäche in Deutschland kommt den Fehlzeiten der Beschäftigten eine besondere Bedeutung zu.“

Krankenstand in Bayern bleibt 2024 auf gleichem Niveau

28. Januar 2025: Die Mehrzahl der Fehltage in Bayern gingen 2024 auf das Konto von drei Erkrankungsgruppen: Atemwegserkrankungen, Muskel-Skelett-Probleme und psychische Erkrankungen. Vor allem bei den Atemwegserkrankungen gab es einen Rückgang. Erkältungen, Bronchitis und Co. verursachten 337 Fehltage je 100 Versicherte, 6,5 Prozent weniger als im Vorjahr. Muskel-Skelett-Probleme wie Rückenschmerzen gingen ebenfalls zurück. Sie waren für rund 312 Fehltage je 100 Versicherte verantwortlich, 5,8 Prozent weniger als 2023. Psychische Erkrankungen, wie Depressionen, stiegen hingegen weiter an. Sie führten zu rund 298 Fehltagen je 100 Versicherte. Das ist im Vergleich zum Vorjahr 8,5 Prozent mehr.

Mehr Krankschreibungen der Bayern im Sommer 2024

28. Oktober 2024. „Der anhaltend hohe Krankenstand erfordert jetzt eine seriöse und gründliche Debatte, um die wirklichen Ursachen klar zu verstehen und eine nachhaltige Lösung für die Gesundheit der Mitarbeitenden zu finden. Schnellschüsse wie die Forderung nach einer Abschaffung der telefonischen Krankschreibung oder eine Blaumacher-Debatte helfen den Betroffenen und den Betrieben nicht weiter“, sagt Rainer Blasutto, Landeschef der DAK-Gesundheit in Bayern. „Ein hoher Krankenstand kann langfristig die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens schwächen und erhebliche wirtschaftliche Folgen nach sich ziehen.  Unternehmen sollten deshalb intensiver in das Betriebliche Gesundheitsmanagement einsteigen und in die Mitarbeitergesundheit investieren.“

Bayern: Psychische Erkrankungen im ersten Halbjahr 2024 stark angestiegen

1. August 2024. Der Krankenstand der Beschäftigten in Bayern erreichte im ersten Halbjahr 2024 ein Rekordniveau. Er lag bei 5,0 Prozent und damit erneut über dem Halbjahreswert des Vorjahres (4,8 Prozent). Dabei hatte die DAK-Gesundheit in Bayern bereits 2023 den höchsten Halbjahreswert seit sieben Jahren gemessen. Nach der aktuellen Analyse der Kasse kam jede und jeder DAK-versicherte Beschäftigte von Januar bis Juni 2024 im Durchschnitt auf 9,1 Fehltage. Fast die Hälfte war in diesem Zeitraum mindestens einmal krankgeschrieben. Ein Plus von 15 Prozent gab es bei den Fehltagen aufgrund psychischer Erkrankungen.

Hitze belastet in Bayern 1,7 Millionen Beschäftigte im Job

München, 27. Juni 2024. Im Freistaat hat der Klimawandel deutliche Auswirkungen auf die Arbeitswelt. 22 Prozent der Beschäftigten in Bayern fühlen sich bei Hitze während der Arbeit stark belastet. Hochgerechnet auf alle Erwerbstätigen im Land sind das rund 1,7 Millionen Menschen. Mehr als zwei Drittel sehen ihre Leistungsfähigkeit durch Extremtemperaturen eingeschränkt. Knapp ein Fünftel hat hitzebedingte Gesundheitsprobleme. Das sind zentrale Ergebnisse aus dem DAK-Gesundheitsreport 2024 für Bayern.

Bayern: Krankenstand im ersten Quartal weiterhin hoch

29. April 2024. Der Krankenstand der Beschäftigten in Bayern ist im ersten Quartal 2024 mit 5,1 Prozent weiterhin hoch geblieben. Nach einer aktuellen Analyse der DAK-Gesundheit waren von Januar bis Ende März an jedem Tag 51 von 1.000 Beschäftigten krankgeschrieben.

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