14. Januar 2026: „Die aktuellen Ergebnisse des DAK-Kinder- und Jugendreports zeigen, wie hartnäckig die psychischen Folgen der Pandemie bei jungen Menschen in Baden-Württemberg geblieben sind. Entgegen früheren Hoffnungen gehen Ängste, Depressionen und Essstörungen nicht einfach zurück, sondern stabilisieren sich auf einem hohen Niveau – besonders bei Mädchen. Das ist ein ernstes Warnsignal“, sagt Siegfried Euerle, DAK-Landeschef in Baden-Württemberg. „Psychische Erkrankungen im Jugendalter wirken oft lange nach und belasten später Ausbildung, Familie und Berufsleben. Deshalb brauchen wir in Baden-Württemberg jetzt umfassende Initiativen zur Stärkung der mentalen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen.“
02. Januar 2026. „bunt statt blau – Kunst gegen Komasaufen“: Unter diesem Motto starten VfB-Legende Timo Hildebrand und die DAK-Gesundheit 2026 die Kampagne gegen Alkoholmissbrauch bei Kindern und Jugendlichen. Im 17. Jahr sucht die Krankenkasse die besten Plakatideen von Schülerinnen und Schülern zwischen zwölf und 17 Jahren zum Thema Rauschtrinken. Seit 2010 haben rund 143.000 Kinder und Jugendliche an dem Wettbewerb teilgenommen. Einsendeschluss ist der 31. März 2026. Wie im Bundestrend ist die Anzahl der exzessiven Rauschtrinker bei jungen Baden-Württembergern im Bundestrend zuletzt wieder rückläufig. Laut Zahlen des Statistischen Landesamtes Baden-Württemberg mussten 2024 1.000 Kinder und Jugendliche nach einem akuten Alkoholrausch im Krankenhaus behandelt werden – darunter 522 Jungen und 478 Mädchen. Im Vergleich zum Vorjahr war das ein Rückgang um rund vier Prozent.
30. Juli 2025. Die DAK-Gesundheit und der Krebsverband Baden-Württemberg starten gemeinsam ein neues Projekt zur HPV-Prävention bei Jungen und jungen Männern. Unter dem Titel „#OwnIt“ beginnt zum 1. August eine Social-Media-Kampagne, die gezielt auf Plattformen wie TikTok und Twitch aktiv ist – mit klarer Botschaft, hoher Reichweite und nah an der Lebensrealität der Zielgruppe. Entwickelt wird die Kampagne erneut von MESH Collective (WeAre Era), die bereits von 2021 bis 2023 mit dem Projekt „Baden-Württemberg vs. HPV“ erfolgreich aufklärten.
01. Juli 2025: Für die aktuelle DAK-Sonderanalyse im Rahmen des Kinder- und Jugendreports untersuchten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von Vandage und der Universität Bielefeld Abrechnungsdaten von rund 90.000 Kindern und Jugendlichen bis einschließlich 17 Jahren, die bei der DAK-Gesundheit in Baden-Württemberg versichert sind. Analysiert wurden rund sechs Millionen ambulante Arzt- und Therapeutenbesuche, Krankenhausaufenthalte und Arzneimittelverschreibungen pro Jahr und insgesamt über 420.500 baden-württembergische Temperaturdaten des Deutschen Wetterdienstes von 2017 bis 2022. Zusätzlich wurden 166 Eltern und deren Kinder in Baden-Württemberg von Forsa zum Thema Hitze befragt.
12. Juni 2025: „Es ist immer wieder beeindruckend, wie kreativ und ideenreich sich Jugendliche mit dem wichtigen Thema Alkoholmissbrauch auseinandersetzen. Jeder junge Mensch, der mit einer Alkoholvergiftung in der Klinik landet, ist einer zu viel. Durch unsere Präventionskampagne wollen wir Mädchen und Jungen auf die Risiken des Komatrinkens hinweisen. Für ihre eindringlichen, gemalten Botschaften möchte ich allen Bundessiegerinnen- und Siegern herzlich danken“, so Andreas Storm, Vorstandschef der DAK-Gesundheit. Gemeinsam mit dem Beauftragten der Bundesregierung für Sucht- und Drogenfragen Prof. Dr. Hendrik Streeck und Prof. Dr. Reiner Hanewinkel, Leiter des Instituts für Therapie- und Gesundheitsforschung (IFT-Nord), wählte Storm in der Bundesjury die ersten Plätze aus.
04. Juni 2025: „Der Plakatwettbewerb „Bunt statt blau“ ist ein wichtiger Baustein unserer Bemühungen, dass junge Menschen gesund aufwachsen und Sucht vermeiden können,“ sagt Gesundheitsminister Manne Lucha. „Es ist großartig, wie intensive und kreativ die Teilnehmerinnen und Teilnehmer selbst darüber nachdenken, wie Alkohol in ihrem Alltag eine Rolle spielt und wo dessen Gefahren lauern. Sie entwickeln ihre eigene Meinung dazu. Und das hilft ihnen, sich gegen Gruppendruck zu wehren. Denn wenn man die Fakten und Hintergründe kennt, ist es leichter, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Ich unterstütze diese tolle Initiative seit vielen Jahren, weil sie Jugendliche ermutigt, selbst aktiv zu werden, nachzudenken und ihre eigene Stimme zu finden.“
04. März 2025: „Es ist ein gutes Zeichen, dass wieder mehr Eltern ihre Kinder gegen HPV-bedingten Krebs impfen lassen“, sagt DAK-Landeschef Siegfried Euerle. „Das zeigt, dass das Bewusstsein für die Bedeutung der Krebsprävention wächst. Besonders erfreulich ist der deutliche Anstieg der Impfungen bei jungen Kindern. Doch da die Erstimpfungsrate weiterhin unter dem Niveau vor der Pandemie liegt, ist weitere Aufklärung dringend nötig. Wir müssen noch mehr Eltern über die Vorteile der HPV-Impfung informieren." Die DAK-Gesundheit übernimmt deshalb ab 1. April 2025 als neue Leistung die Kosten für eine umfassende Impfberatung bei den Kinderärztinnen und Kinderärzten in Deutschland.
03. Dezember 2024: Scharlach ist eine häufige bakterielle Infektionskrankheit bei Kindern, die durch Streptokokken verursacht wird. Die hochansteckende Erkrankung tritt meist gehäuft in Gemeinschaftseinrichtungen wie Kindergärten oder Schulen auf. Für die aktuelle DAK-Sonderanalyse im Rahmen des Kinder- und Jugendreports untersuchten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von Vandage und der Universität Bielefeld Abrechnungsdaten von rund 85.000 Kindern und Jugendlichen bis einschließlich 17 Jahren, die bei der DAK-Gesundheit in Baden-Württemberg versichert sind. Analysiert wurden die Jahre 2018 bis 2023. Der Fokus der Analyse liegt auf den 1- bis 14-Jährigen, da Scharlach hier am häufigsten auftritt.
13. November 2024: 2023 wurden in Baden-Württemberg 531 Mädchen und 496 Jungen im Alter von 10 bis 20 Jahren nach Alkoholmissbrauch in einer Klinik behandelt. Die Zahl der männlichen Betroffenen sank im Vergleich zum Vorjahr um 316, bei den weiblichen gab es einen Rückgang um 46 Krankenhausfälle.
12. Juni 2024. „bunt statt blau“: Unter diesem Motto beteiligten sich im Frühjahr bundesweit rund 6.000 Schülerinnen und Schüler am Plakatwettbewerb der DAK-Gesundheit gegen das sogenannte Rauschtrinken bei Jugendlichen. In Baden-Württemberg kommt das beste Plakat für die Präventionskampagne der Krankenkasse von der 18-jährigen Melisa Tenlik aus Salach im Landkreis Göppingen. Sie setzte sich gegen knapp 700 Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch und wurde jetzt zusammen mit den weiteren Landessiegerinnen und -siegern in der Stuttgarter Max-Eyth-Schule geehrt. Sozialminister Manne Lucha ist seit vielen Jahren Schirmherr der Aktion im Südwesten und überbrachte seine Glückwunsche in einer Videobotschaft. Der ehemalige Nationaltorhüter und VfB-Star Timo Hildebrand als Botschafter der Kampagne und DAK-Landeschef Siegfried Euerle übergaben jetzt die Preise und Urkunden.
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