Unsere Gewinnerinnen 2026: Schleswig-Holstein

Vielen Dank für die sehr beeindruckenden Projekte für ein gesundes Miteinander – da hatte es die Landesjury in Schleswig-Holstein wirklich nicht leicht, die drei besten Projekte auszuwählen. Nach gründlichem Abwägen steht die Entscheidung nun fest. Herzlichen Glückwunsch!
1. Platz
Sandra Schrader für das Projekt „Abenteuer in der Natur / Kulturverein Jahrsdorf e.V.“

Mit dem Projekt „Abenteuer in der Natur“ überzeugte Sandra Schrader die Landesjury und gewann den 1. Platz.
Digitalisierung, Reizüberflutung und Schulstress belasten heutige Kinder stark und führen zu Bewegungsmangel. Gleichzeitig schränken Inflation und steigende Lebenshaltungskosten die Freizeitbudgets vieler Familien ein. Das Projekt bietet seit dem Jahr 2021 einen digitalen Schutzraum zur Erholung und fördert Chancengleichheit.
Die Ziele sind Wahrnehmungsübungen in der Natur, Handwerk, das Kochen regionaler Lebensmittel und angeleitetes Freispiel zur Stärkung der Kreativität und des sozialen Miteinanders.
In der Natur sind Geräusche kein störender Lärm, sondern sie führen die Kinder zurück zu ihrem Inneren und die Natur gibt ihnen Kraft für den stressigen Alltag, dem die Kinder leider schon in der Schule ausgesetzt sind.
Sandra Schrader über das Projekt:
„Abenteuer in der Natur“ steht für das, was uns als Kulturverein Jahrsdorf e.V. wichtig ist: Gemeinsam statt einsam. Kinder, Jugendliche und Erwachsene erleben draußen Gemeinschaft, bewegen sich, lernen voneinander und tanken Kraft. In der Natur entstehen ganz von selbst Gespräche, Freundschaften und gegenseitige Unterstützung – und genau das fördert ein gesundes Miteinander.“
Cord-Eric Lubinski von der DAK-Gesundheit in Schleswig-Holstein:
„Frühzeitige Prävention kann Leben prägen. „Abenteuer in der Natur“ schenkt Kindern Raum für Bewegung, Gemeinschaft und Naturerlebnisse. Das Projekt stärkt auf wunderbare Weise Gesundheit, soziale Teilhabe und die Freude am gemeinsamen Entdecken.“
2. Platz
Iris Brettschneider für das Projekt: „INK Segeln / Segler-Vereinigung Kiel e.V."

Den 2. Platz erhielt Iris Brettschneider für das Projekt: „INK Segeln" das es bereits seit 2018 gibt. Es wird in der Segler-Vereinigung Kiel (SVK) inklusiv gesegelt. Der Verein bietet eine sportliche Heimat mit regelmäßigen Segelangeboten und verlässlichem Training für Menschen mit geistiger Behinderung - sowohl im Sommer als auch im Winter.
Segeln ist eine der inklusivsten Sportarten, die es gibt. Alle sitzen in einem Boot und an Bord werden die unterschiedlichen körperlichen und/oder kognitiven Voraussetzungen mit Teamgeist und einem gemeinsamen Ziel unsichtbar gemacht. Wenn man länger gemeinsam inklusiv segelt, weiß man am Ende gar nicht mehr, wer welches Handicap hat. Inklusion ist keine Einbahnstraße, jeder lernt vom anderen und so profitieren auch die Mitglieder ohne Beeinträchtigung von dem Projekt.
Iris Brettschneider über das Projekt:
„Inklusives Segeln ist fester Bestandteil der SVK und wir konnten inzwischen auch viele Skeptiker innerhalb der Mitgliedschaft und von außen davon überzeugen, dass wir damit vielen Menschen den Zugang zum Segelsport und Teilhabe im Sport ermöglichen, die das vorher nicht für möglich gehalten haben. Uns ist es wichtig, für alle eine sportliche Heimat in der SVK zu bieten.“
Cord-Eric Lubinski über das Projekt:
„INK Segeln“ lässt Menschen mit und ohne Behinderungen nicht nur gemeinsam segeln, sondern gemeinsam ankommen. Aus Begegnungen wachsen Vertrauen und Zugehörigkeit – wichtige Grundlagen für seelische Gesundheit. Ein berührendes Beispiel dafür, wie gelebte Inklusion Menschen stärkt.“
3. Platz
Barbara Schröder für das Projekt „Mentale Stärke für Kinder und Jugendliche / Starke Löwen e.V."

Der Platz 3 gehört dem Projekt „Mentale Stärke für Kinder und Jugendliche / Starke Löwen e.V." und geht an Barbara Schröder. Löwenstarkes Training für Kinder und Jugendliche – die Angebote sind speziell auf die Bedürfnisse junger Menschen abgestimmt.
Die Ziele für Kinder sind Selbstbewusstsein und Emotionen aufbauen & stärken und deren Bedürfnisse wahrnehmen & vertreten. Die Kids lernen, ihre Konflikte mutig und konstruktiv zu lösen und sich selbst gesunde Grenzen zu setzen.
Jugendliche sollen Klarheit über sich und ihre Ziele gewinnen. Sie lernen, mit dem Leistungsdruck und ihrem Stress besser umzugehen und ihre Bedürfnisse zu erkennen und ernst zu nehmen. So lösen sie ihre Konflikte souverän und konstruktiv und entwickeln eigene Entscheidungsstrategien. Das Projekt bietet Räume, in denen Kinder und Jugendliche sich aufhalten dürfen, Menschen ihnen zuhören und sie in Workshops und im persönlichen Austausch unterstützt werden.
Barbara Schröder über das Projekt:
„Wer Kinder innerlich stärkt, stärkt das Miteinander von Morgen. Bei Starke Löwen e.V. begleiten wir Kinder und Jugendliche dabei, ihre Stärken zu entdecken, Ängste zu überwinden und mutig an sich selbst zu glauben. Wir fördern mentale Gesundheit, Selbstvertrauen und die Fähigkeit, achtsam uns respektvoll mit sich selbst und anderen umzugehen. Denn wir sind überzeugt: Wer seinen eigenen Wert kennt, legt den Grundstein für ein starkes, wertschätzendes und gesundes Miteinander."
Cord-Eric Lubinski über das Projekt:
„Wenn die Herausforderungen des Alltags für Kinder und Jugendliche zu groß werden, braucht es Menschen und Angebote, die ihnen den Rücken stärken. Das Projekt von Starke Löwen e.V. gibt jungen Menschen frühzeitig Unterstützung, fördert ihre seelische Gesundheit und hilft ihnen, mit Zuversicht, Stärke und Lebensfreude aufzuwachsen.“