Unsere Gewinnerinnen und Gewinner 2026: Nordrhein-Westfalen

Vielen Dank für die sehr beeindruckenden Projekte für ein gesundes Miteinander. Da hatte es die Landesjury in Nordrhein-Westfalen wirklich nicht leicht, die drei besten Projekte auszuwählen. Nach gründlichem Abwägen steht die Entscheidung nun fest. Herzlichen Glückwunsch!

1. Platz

Tobias Pater mit dem Projekt „Kinder und Jugendlernküche Neumühl – Gesundheitsförderung und soziale Teilhabe“

Landessieger für Nordrhein-Westfalen beim Wettbewerb Gesichter für ein gesundes Miteinander 2025.

Mit dem Projekt „Kinder und Jugendlernküche Neumühl – Gesundheitsförderung und soziale Teilhabe“ sollen Kinder und Jugendliche frühzeitig für gesunde Ernährung sensibilisiert, ihre Selbstständigkeit gestärkt und ihnen soziale Teilhabe ermöglicht werden.

Unter Leitung eines ausgebildeten Kochs und ehrenamtlichen Helfern lernen die Teilnehmenden alles rund um das Thema kochen und können ihren Ernährungsführerschein absolvieren. Es werden sowohl Theorie als auch Praxis vermittelt: 
Einkäufe werden geplant und durchgeführt, sowie die Speisen vor- und zubereitet. Eltern sollen unterstützt und ermutigt werden, gesunde Ernährung auch im Familienalltag umzusetzen.
Kinder lernen hier nicht nur Kochen, sondern erleben Gemeinschaft, Verantwortung und Wertschätzung. Sie entwickeln Selbstbewusstsein, soziale Kompetenzen und ein positives Körpergefühl.
Die Zielgruppe sind Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis 18 Jahren aus Neumühl und den umliegenden Stadtteilen. Das Angebot ist offen für alle Kinder unabhängig vom sozialen Hintergrund. Die Gruppengröße liegt bei sechs bis acht Kindern. Aktuell finden bis zu vier Angebote pro Woche statt.

Statement von Tobias Pater:

„In unserer Kinder- und Jugendlernküche geht es um viel mehr als gesundes Essen. Kinder erleben beim gemeinsamen Kochen Gemeinschaft, lernen für das Leben und Erfahren, dass jeder willkommen ist und dazugehört. Genau das bedeutet für uns ein gesundes Miteinander."

 

2. Platz

Solveigh Disselkamp-Niewiarra für das Projekt „Soulbuddy-Match"

Platz 2 in Nordrhein-Westfalen Wettbewerb Gesichter für ein gesundes Miteinander 2025.

„Soulbuddy-Match“ begleitet psychisch belastete Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene bis 25 Jahre kostenlos mit einer persönlichen 1:1-Begleitung durch psychologisch geschulte Ehrenamtliche. Die sogenannten „Soulbuddies“ bieten über mehrere Monate hinweg Orientierung, Unterstützung und eine verlässliche Bezugsperson, besonders für junge Menschen, die noch keinen Zugang zu professioneller Hilfe gefunden haben. Ziel ist es, psychische Ressourcen zu stärken, Isolation und Krisen vorzubeugen sowie den Weg zu passenden Hilfsangeboten zu erleichtern. Durch den niedrigschwelligen Ansatz werden Selbstwirksamkeit, gesellschaftliche Teilhabe und Chancengleichheit gefördert. Damit schließt das Projekt eine wichtige Lücke in der Unterstützung psychisch belasteter junger Menschen.

Statement von Solveigh Disselkamp-Niewiarra:

„Zuhören –  Verstehen –  Begleiten –  Wege finden 
Kein Kind, Jugendlicher oder junger Erwachsener soll mit psychischen Belastungen allein bleiben. Das Soulbuddy-Match stärkt miteinander psychische Gesundheit: Durch Clearing und Lotsenfunktionen hilft der Soulbuddy jungen Menschen, ihre Lage zu verstehen, innere Stärke zu entdecken und den Weg in passende Hilfen mutig anzutreten."

 

3. Platz

Simon Jasiczak für das Projekt  „Walkingfootball." 

Platz 3 in Nordrhein-Westfalen beim DAK-Wettbewerb Gesichter für ein gesundes Miteinander 2025.

Die Walking-Football-Mannschaft bringt Frauen und Männer im Alter von 30 bis 80 Jahren zusammen und ermöglicht Menschen mit unterschiedlichen körperlichen Voraussetzungen die aktive Teilnahme am Vereinssport. Beim Walking Football stehen Fair Play, Respekt und Gemeinschaft im Mittelpunkt, denn Laufen, Grätschen und körperbetonte Zweikämpfe sind nicht erlaubt. Durch diese Werte entsteht ein generationenübergreifendes und inklusives Miteinander, das soziale Kontakte stärkt und Vereinsamung vorbeugt. Trainiert wird nach den Prinzipien des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), wobei Gesundheit, Bewegung und Teamgeist gefördert werden. Mit inzwischen 23 Mitgliedern organisiert die Gruppe zudem ihr erstes Benefizturnier zugunsten wohltätiger Zwecke, wie für ein Kinderhospiz.

Statement von Simon Jasiczak:

„Meine Motivation ist es, Menschen durch Walking Football, zusammenzubringen. Unabhängig von Alter, Herkunft, Geschlecht oder körperlichen Voraussetzungen entstehen Gemeinschaft, Lebensfreude und neue soziale Kontakte – ein echter Gewinn für Gesundheit und Zusammenhalt." 

Aktualisiert am:
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