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Baden: auf Shampoo verzichten

Wann du dein Baby das erste Mal badest, darfst du selbst entscheiden. Früher galt der Grundsatz, dass das erste Bad erst stattfinden darf, wenn der Bauchnabel abgeheilt ist. Doch die meisten Ärzte und Hebammen haben dieses Bade-Verbot mittlerweile aufgehoben. Ansonsten gilt: nicht häufiger als ein- bis zweimal die Woche baden und statt Shampoo am besten etwas Oliven- oder Mandelöl ins Wasser geben.

Wickeln: Warmes Wasser genügt

Reinige den Windelbereich in den ersten Wochen nach der Geburt am besten nur mit lauwarmem Wasser. Feuchttücher reizen die empfindliche Babyhaut nur unnötig. Kommt es dennoch zu Rötungen, hilft eine Wundsalbe. Außerdem wichtig: Den Genitalbereich bei Mädchen immer von vorn nach hinten reinigen, um Infektionen zu vermeiden. Bei Jungen gilt: In den ersten Lebensmonaten und -jahren nicht die Vorhaut zurückziehen, da diese noch fest mit der Eichel verklebt ist.

Nabelpflege: ein Selbstläufer

Der kleine Nabelschnurrest fällt zwischen dem fünften Lebenstag und der dritten Lebenswoche von allein ab. Bis dahin musst du darauf achten, dass Luft an den Nabel kommt und er trocken bleibt. Tupf' den Bereich nach dem Baden gründlich trocken und schlage den oberen Bund der Windel immer einmal um, damit der Nabel nicht bedeckt ist. 

Milchschorf: nicht selbst entfernen

Viele Babys haben in den ersten Lebenswochen mit Schuppenbildung im Kopfbereich zu kämpfen. Dabei handelt es sich meist um den harmlosen Kopfgneis, der von allein wieder verschwindet, sobald sich die Talgproduktion reguliert hat. Wenn du etwas nachhelfen möchtest, kannst du das Haar mit einer weichen Borstenbürste vorsichtig auskämmen. Anders ist es mit Milchschorf: Im Gegensatz zum Kopfgneis löst er meist starken Juckreiz und Rötungen aus und kann ein erstes Anzeichen für Allergien oder Neurodermitis sein. Entferne ihn nicht selbst, sondern lass ihn immer vom Kinderarzt abklären.

Nägel schneiden: nur mit spezieller Schere

Die Finger- und Fußnägel Ihres Babys solltest du erst ab der sechsten Lebenswoche mit einer Säuglingsschere oder -feile vorsichtig kürzen. Wenn du dir unsicher bist, bitte deine Hebamme um Hilfe.