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Presse

11.000 Schulen können bundesweit am Plakatwettbewerb zur Alkoholprävention teilnehmen

Kunst gegen Komasaufen: Unter diesem Motto starten Sachsen-Anhalts Ministerin für Arbeit, Soziales und Integration Petra Grimm-Benne und die DAK-Gesundheit die erfolgreiche Kampagne „bunt statt blau“ 2019 zur Alkoholprävention in Sachsen-Anhalt. Der Plakatwettbewerb für Schüler zwischen zwölf und 17 Jahren findet zum zehnten Mal statt. Bundesweit sind 11.000 Schulen zur Teilnahme eingeladen. Hintergrund: 2017 kamen 21.721 Kinder und Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung in deutsche Krankenhäuser, 2,6 Prozent weniger als im Vorjahr. Damit ist die Zahl der betroffenen Kinder und Jugendlichen wieder leicht gesunken. Experten fordern dennoch weitere Aufklärung über die Risiken des Rauschtrinkens.

Beim sogenannten Komasaufen gab es 2017 in Sachsen-Anhalt mit 576 Betroffenen einen Rückgang um rund acht Prozent. „Eine regionale Alkoholprävention ohne erhobenen Zeigefinger bleibt für uns unverzichtbar, um Kindern und Jugendlichen die Gefahren von Alkoholmissbrauch aufzuzeigen. Wichtige Gesundheitsthemen wie dieses sollten im Schulalltag diskutiert werden“, sagt Steffen Meyrich, Leiter der Landesvertretung der DAK-Gesundheit in Sachsen-Anhalt. „Bei ‚bunt statt blau‘ werden die jungen Künstler selbst zu glaubwürdigen Botschaftern gegen das Rauschtrinken. Das macht diese Präventionskampagne so besonders.“ Alle Schulen in Sachsen-Anhalt sind eingeladen, das Thema Alkoholmissbrauch im Unterricht zu behandeln. Die Schüler können bis 29. März an der Kampagne „bunt statt blau“ teilnehmen und Plakate gegen das Komasaufen gestalten. Der Wettbewerb ist Teil der „Aktion Glasklar“, die seit vierzehn Jahren Schüler, Lehrer und Eltern über Alkohol aufklärt.

Grimm-Benne: bunt statt blau ist wichtiger Beitrag zur Aufklärung

„Die Kampagne der DAK-Gesundheit ist ein wichtiger Beitrag zur Aufklärung, denn Komasaufen hat fatale Auswirkungen, nicht nur auf die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen, sondern auch auf die gesamte Gesellschaft“, sagt Sozialministerin Petra Grimm-Benne. Ein frühzeitiges Gegensteuern sei unbedingt erforderlich. Sie hofft, dass sich viele Schülerinnen und Schüler beteiligen und so zu Botschaftern einer guten Sache werden. „Die Plakate sensibilisieren Jugendliche nachweislich mehr für das Thema als an Erwachsene gerichtete Warnhinweise“, so Grimm-Benne.

Zehn Jahre bunt statt blau

Seit 2010 haben bundesweit mehr als 95.000 junge Künstlerinnen und Künstler bunte Plakate gegen das Komasaufen gestaltet, darunter auch viele aus Sachsen-Anhalt. Bei dem Plakatwettbewerb gibt es im Jubiläumsjahr wertvollere Geld- und Sachpreise zu gewinnen als bisher. Außerdem winkt auch 2019 den Schülern, die über die sozialen Netzwerke teilnehmen, ein Instagram-Sonderpreis: Wer ein Bild von seinem Plakat oder ein Video hochlädt, kann eine Polaroid-Kamera inklusive Zubehör gewinnen.

Sänger Emree Kavás in Bundesjury

Gemeinsam mit der Drogenbeauftragten der Bundesregierung, Marlene Mortler, und dem Vorstandsvorsitzenden der DAK-Gesundheit, Andreas Storm, wird die Bundesjury nach dem Einsendeschluss am 29. März aus 16 Landesgewinnern den Bundessieger „bunt statt blau“ 2019 wählen. Erneut in der Jury ist der Newcomer Emree Kavás. Der Hamburger Sänger landete 2017 mit seiner Debüt-Single „Kopf Hoch“ einen Hit und begeisterte im vergangenen Jahr mit der Popballade „Baby“. Weitere Informationen und die Teilnahmebedingungen gibt es unter: www.dak.de/buntstattblau

Schülerdiskussion zum Komasaufen am 28.Februar in Dessau

Als Teil der Kampagne „bunt statt blau“ veranstaltet die DAK-Gesundheit am 28. Februar in Dessau-Roßlau einen Dialog zum Thema Alkoholmissbrauch. Zuerst wird der Film „Komasaufen“ gezeigt. Anschließend diskutieren die Schüler mit Experten aus Notfallmedizin und Suchtprävention über die Gefahren des Rauschtrinkens.


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Stefan Poetig

Pressesprecher für Sachsen-Anhalt

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