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Krankenstand in NRW gesunken

DAK-Gesundheit analysiert Krankmeldungen 2016

In Nordrhein-Westfalen haben sich 2016 wieder deutlich weniger Arbeitnehmer krankgemeldet. Nach einer aktuellen Auswertung der DAK-Gesundheit sank der Krankenstand von 4,1 auf 3,9 Prozent. Ein Grund dafür war ein Rückgang der Erkältungskrankheiten wie Bronchitis und Sinusitis um 13 Prozent. Der Anteil der Arbeitnehmer, die im ganzen Jahr nicht krankgeschrieben waren, stieg von 50 Prozent im Jahr 2015 auf 56 Prozent. Es gab somit deutlich weniger Betroffene.

2016 verursachten die schweren Erkältungen – bezogen auf 100 erwerbstätige Versicherte der DAK-Gesundheit – rund jeweils 30 Krankheitsfälle und fast 198 Fehltage. Das waren 30 Ausfalltage weniger als im Jahr zuvor. Eine Erkältungswelle beeinflusst den Krankenstand eines Jahres. Bleibt sie wie 2016 aus, hat dies positive Auswirkungen auf die Ausfalltage. Der Zeitraum der Krankschreibung ist hier jedoch relativ kurz und wenige langandauernde Erkrankungen (< fünf Prozent) machen fast die Hälfte des gesamten Krankenstandes aus. Die langfristige Beobachtung der Krankschreibungen hinsichtlich ihrer Diagnosen ist daher aussagekräftiger. Eine detaillierte Analyse mit einer genaueren Bewertung der übrigen Erkrankungen wie Rückenerkrankungen und psychischen Erkrankungen legt die Krankenkasse in Kürze vor.

Für die Analyse zum Krankenstand wurden die Daten aller erwerbstätigen Versicherten der Krankenkasse DAK-Gesundheit durch das IGES Institut in Berlin ausgewertet. Die DAK-Gesundheit ist eine der größten gesetzlichen Kassen in Deutschland und versichert mehr als eine Million Menschen in Nordrhein-Westfalen. Mehr Informationen im Internet: www.dak.de.

Jörg Bodanowitz

Chef-Pressesprecher

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