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Presse

DAK-Gesundheit legt Gesamtanalyse zu Krankmeldungen 2017 vor

Arbeitnehmer meldeten sich 2017 in Mecklenburg-Vorpommern wieder häufiger krank. Nach einer aktuellen Auswertung der DAK-Gesundheit stieg der Krankenstand im Nordosten von 4,7 auf 4,9 Prozent. Damit liegt MV an der Spitze der fünf nördlichen Bundesländer. Ein Grund für den Anstieg waren Erkältungskrankheiten wie Bronchitis und Sinusitis von über sechs Prozent. Deutschlandweit stieg der Krankenstand um 0,2 Prozentpunkte auf 4,1 Prozent.

Atemwegserkrankungen machten den Mecklenburgern im vergangenen Jahr zu schaffen: Die Anzahl der Fehltage aufgrund von Erkältungen stieg um 6,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. „Eine Erkältungswelle beeinflusst den Krankenstand eines Jahres. Trifft sie uns wie in 2017, hat dies negative Auswirkungen auf die Anzahl der Ausfalltage“, kommentiert Sabine Hansen, Leiterin der DAK-Landesvertretung Mecklenburg-Vorpommern die Entwicklung. Ein Erwachsener erkrankt durchschnittlich bis zu viermal im Jahr an einem grippalen Infekt, Kinder sogar bis zu zehnmal. Der häufigste Grund für Fehltage waren erneut Muskel-Skelett-Erkrankungen, wie beispielsweise Rückenschmerzen. Sie verursachten fast 414 Fehltage je 100 erwerbstätige Versicherte. Auf Rang zwei mit 288 Ausfalltagen folgen die Atemwegserkrankungen. Psychische Erkrankungen, wie Depressionen landeten auf Platz drei mit 268 Fehltagen, 15 mehr als im Vorjahr. Im vergangenen Jahr waren mehr als jeder zweite (54,6 Prozent) der Arbeitnehmer aus MV mindestens einmal krankgeschrieben.

Für die Analyse zum Krankenstand wurden die Daten von rund 2,5 Millionen erwerbstätigen Versicherten der Krankenkasse DAK-Gesundheit durch das IGES Institut in Berlin ausgewertet.

Die DAK-Gesundheit ist eine der größten gesetzlichen Kassen in Deutschland und versichert 5,8 Millionen Menschen. 

Sönke Krohn

Pressesprecher für Mecklenburg-Vorpommern

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