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Presse

Krankenstand in Bremen gestiegen

DAK-Gesundheit legt Gesamtanalyse zu Krankmeldungen 2017 vor

Arbeitnehmer meldeten sich 2017 in Bremen wieder häufiger krank. Nach einer aktuellen Auswertung der DAK-Gesundheit stieg der Krankenstand in der Hansestadt von 3,8 auf 4,2 Prozent. Das ist der größte Anstieg im Vergleich unter den fünf nördlichen Bundesländern. Ein Grund für den Anstieg waren Erkältungskrankheiten wie Bronchitis und Sinusitis von 16 Prozent. Deutschlandweit stieg der Krankenstand um 0,2 Prozentpunkte auf 4,1 Prozent. Der Anteil der Arbeitnehmer, die im ganzen Jahr nicht krankgeschrieben waren, sank von 59 Prozent im Jahr 2016 auf 56 Prozent. Es gab somit deutlich mehr Betroffene.

Atemwegserkrankungen machten den Bremern im vergangenen Jahr zu schaffen: Die Anzahl der Fehltage aufgrund von Erkältungen stieg um 16 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. „Eine Erkältungswelle beeinflusst den Krankenstand eines Jahres. Trifft sie uns wie in 2017, hat dies negative Auswirkungen auf die Anzahl der Ausfalltage“, kommentiert Jens Juncker, Leiter der DAK-Landesvertretung Bremen die Entwicklung. Ein Erwachsener erkrankt durchschnittlich bis zu viermal im Jahr an einem grippalen Infekt, Kinder sogar bis zu zehnmal. Der häufigste Grund für Fehltage waren erneut Muskel-Skelett-Erkrankungen, wie beispielsweise Rückenschmerzen. Sie verursachten fast 323 Fehltage je 100 erwerbstätige Versicherte. Auf Rang zwei mit 309 Ausfalltagen folgen die psychischen Erkrankungen wie Depressionen. Atemwegserkrankungen landeten auf Platz drei mit 211 Fehltagen. Im vergangenen Jahr waren mehr als jeder zweite (54,6 Prozent) der Arbeitnehmer aus Bremen mindestens einmal krankgeschrieben.

Für die Analyse zum Krankenstand wurden die Daten von rund 2,5 Millionen erwerbstätigen Versicherten der Krankenkasse DAK-Gesundheit durch das IGES Institut in Berlin ausgewertet.

Die DAK-Gesundheit ist eine der größten gesetzlichen Kassen in Deutschland und versichert 5,8 Millionen Menschen. Mehr Informationen im Internet: www.dak.de.

Rainer Lange

Pressesprecher

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