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In Rheinland-Pfalz sind die Fehltage im Job im vergangenen Jahr wieder deutlich gestiegen. Nach einer aktuellen Auswertung aller Krankmeldungen der DAK-Gesundheit kletterte der Krankenstand von 4,3 auf 4,5 Prozent. Der Anstieg ist damit stärker als im Bundesschnitt. Vor allem die starke Grippewelle zu Beginn des Jahres machte den Menschen im Land zu schaffen. 

Die Anzahl der Fehltage aufgrund von schweren Atemwegserkrankungen wie grippale Infekte oder Bronchitis stieg um rund elf Prozent und war damit landesweit die zweithäufigste Ausfallursache. Bezogen auf 100 erwerbstätige Versicherte der DAK-Gesundheit verursachen sie rund 266 Fehltage, 26 Tage mehr als 2017. „Erkältungswellen gibt es immer wieder“, sagt Michael Hübner, Landeschef der DAK-Gesundheit in Rheinland-Pfalz. „Die Erreger sind in manchen Jahren besonders aggressiv und ziehen dann mehr Beschäftigte in Mitleidenschaft als in anderen Jahren.“ 

Die meisten Fehltage entfielen aber nach wie vor auf Muskel-Skelett-Erkrankungen wie beispielsweise Rückenschmerzen. Sie hatten einen Anteil am gesamten Krankenstand in Rheinland-Pfalz von über 21 Prozent und blieben auf dem Niveau des Vorjahres. Psychische Erkrankungen wie zum Beispiel schwere Depressionen gingen um rund sieben Prozent zurück und landeten auf Platz drei der häufigsten Ausfallursachen. 

Die DAK-Gesundheit ist eine der größten Krankenkassen Deutschlands und versichert rund 350.000 Menschen in Rheinland-Pfalz. Für die Analyse wurden die Daten von rund 155.000 erwerbstätigen Mitgliedern der DAK-Gesundheit in Rheinland-Pfalz durch das IGES Institut ausgewertet. Mehr Informationen im Internet: www.dak.de.

Carina Schubert

Pressesprecherin für Rheinland-Pfalz
 

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