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DAK-Gesundheit analysiert alle Krankmeldungen 2018

In Hessen sind die Fehltage im Job im vergangenen Jahr leicht gestiegen. Nach einer aktuellen Auswertung aller Krankmeldungen der DAK-Gesundheit kletterte der Krankenstand leicht von 4,2 auf 4,3 Prozent. Hessen liegt damit leicht über dem Bundesdurchschnitt (4,2 Prozent). Vor allem die starke Grippewelle zu Beginn des Jahres machte den Menschen in Hessen zu schaffen. 

Die Anzahl der Fehltage aufgrund von schweren Atemwegserkrankungen wie grippale Infekte oder Bronchitis stieg um rund vier Prozent und war damit landesweit die zweithäufigste Ausfallursache. Bezogen auf 100 erwerbstätige Versicherte der DAK-Gesundheit verursachen sie rund 273 Fehltage, elf Tage mehr als 2017. „Erkältungswellen gibt es immer wieder“, sagt Sötkin Geitner, Landeschefin der DAK-Gesundheit in Hessen. „Die Erreger sind in manchen Jahren besonders aggressiv und ziehen dann mehr Beschäftigte in Mitleidenschaft als in anderen Jahren.“ 

Die meisten Fehltage entfielen aber nach wie vor auf Muskel-Skelett-Erkrankungen wie beispielsweise Rückenschmerzen. Sie hatten einen Anteil am gesamten Krankenstand in Hessen von über 20 Prozent. Gegenüber dem Vorjahr gab es hier einen Rückgang um fünf Prozent. Psychische Erkrankungen wie zum Beispiel schwere Depressionen gingen ebenfalls zurück und landeten auf Platz drei der häufigsten Ausfallursachen. 

Die DAK-Gesundheit ist eine der größten Krankenkassen Deutschlands und versichert rund 750.000 Menschen in Hessen. Für die Analyse wurden die Daten von rund 270.000 erwerbstätigen Mitgliedern der DAK-Gesundheit in Hessen durch das IGES Institut ausgewertet. Mehr Informationen im Internet: www.dak.de.


Claus Uebel

Pressesprecher für Hessen

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