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Frankfurt am Main, 20. April 2021. „Gesichter für ein gesundes Miteinander“: Unter diesem Motto haben bundesweit rund 400 Projekte und Einzelpersonen an einem Wettbewerb für besonderes Engagement in Corona-Zeiten teilgenommen. „Die Nordstadt speckt ab“ und „Guides in der Corona-Krise“ aus der Region Gießen, sowie das Kasseler Filmprojekt „Ein bewegter Alltag“ gewinnen auf Landesebene in den Kategorien Gesundheit, Gesellschaft und Digitalisierung. Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier und die DAK-Gesundheit zeichneten nun die Erstplatzierten aus.


Der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier und Schirmherr der Kampagne in Hessen, betonte anerkennend: „Mein herzlicher Dank gilt allen, die ihre Zeit und ihre Kraft für das Miteinander in unserer Gesellschaft einsetzen. Denn wir wollen an einem Ort leben, in dem das Gemeinsame zählt.“ 

Sötkin Geitner, Leiterin der DAK-Landesvertretung Hessen, erklärte: „Wir werden alle seit Monaten auf eine harte Probe gestellt. Die Pandemie hat den Umgang miteinander stark beeinflusst. Gerade jetzt haben sich einige nachhaltig für einen gesundes Miteinander eingesetzt und wir haben viele großartige Projekte sehen können. Ich möchte mich bei allen Bewerberinnen und Bewerbern herzlich für ihren Einsatz bedanken. Unsere Landessiegerinnen und -sieger zeigen stellvertretend, wie Zusammenhalt in Hessen gelingen kann: durch Engagement für Gesundheit, Respekt und Rücksichtnahme.“

Die Landesjury mit Dr. Katharina Böhm, Geschäftsführerin der HAGE, hessenschau-Moderatorin Kristin Gesang und Prof. Dr. Johannes Peil, Leiter der Sportklinik Bad Nauheim wählte aus allen Bewerbern die Landessieger.

„Die Nordstadt speckt ab“ von Irena Burk gewinnt Kategorie „gesundes Leben"
Irena Burk und der Nordstadtverein unterstützen übergewichtige Bewohnerinnen und Bewohner Bewegung und eine gesunde Ernährung in ihr Leben zu integrieren und so nachhaltig die Lebensqualität zu verbessern. Durch wöchentliche Treffen mit Coaching in Lebensmittellehre und Bewegungsförderung schafft sie ein niederschwelliges und kostenloses Angebot in einem sozial benachteiligten Stadtteil. Das Ergebnis ist eine Gemeinschaft, die sich gegenseitig motiviert und beisteht. Irena Burk, Projektleiterin und Mitglied des Nordstadtvereins erklärt: „Hilfreich anderen Menschen zur Seite zu stehen, bedeutet auch ihre Situation zu verstehen. Das gilt auf allen Ebenen, auch bei einer Ernährungsumstellung. Der Erfahrungsaustausch über Erfolge und Misserfolge, sowie die Motivation durch die Gruppe haben schnell positive Wirkung gezeigt. Corona hat uns zwar herausgefordert, aber nicht ausgebremst – wir bleiben am Ball. Die Nordstadt speckt – immer noch – ab!“

Bestes Projekt für eine „gesunde Gesellschaft“ kommt von Annette Gümpel und ihren Verein mit „Guides in der Corona-Krise“
Der Verein Lich Basketball setzt sich mit dem Projekt „Guides in der Corona-Krise“ für Solidarität, Hilfsbereitschaft und Bewegung für Jung und Alt ein. So wurden Kinder mit dem Fahrrad zur Schule begleitet, ein Einkaufsservice für Ältere und Risikopatienten eingerichtet, oder Mitmenschen auch einfach eine Freude gemacht mit individuellen Besorgungen, wie Blumen oder einem Essen. „Wir wollten in der Krise andere Menschen unterstützen und damit unserem Verein die Gelegenheit geben, sich aktiv und solidarisch einzubringen und nicht in Passivität zu verfallen“, sagte Annette Gümpel, Vorstandsvorsitzende von Lich Basketball e.V. zum Gewinn der Kategorie „gesunde Gesellschaft“.

Kategorie „gesundes Netz“ geht an Marion Lamm-Dietrich mit dem Filmprojekt „Ein bewegter Alltag“
In der Kategorie „gesundes Netz“ überzeugte die Diakonie Kassel mit einem Filmprojekt für ältere und eingeschränkte Menschen unter dem Motto „Ein bewegter Alltag“.  Ziel des Projektes ist es fit zu bleiben und im Alltag in Bewegung zu kommen, auch wenn die Pandemie dafür sorgt, dass Gruppentreffen und Bewegungsangebote nicht stattfinden können. Mit einem digitalen Angebot, indem unter anderem die Teilnehmenden selbst praktische Übungen für zuhause zeigen, konnte man diese Treffen sinnvoll ergänzen. „Viele Gespräche und Telefonate mit Senioren zeigen, dass es schwer fällt sich selbst zu motivieren und körperliche Bewegung und gezielte Übungen vernachlässigt werden. Wir möchten mit dem Beitrag motivieren, auch in herausfordernden Zeiten und schwierigen Lebenssituationen aktiv zu bleiben. Der Bewegungsfilm zeigt, was zuhause alles möglich ist und soll zum Zuschauen und Mitmachen motivieren“, sagte Landessiegerin Marion Lamm-Dietrich, Initiatorin des Projektes und Mitarbeiterin der Diakonie Kassel - Quartier Goethe 15sen.

Im Juni kürt eine namhafte Bundesjury um DAK-Vorstandschef Andreas Storm aus allen Landessiegern die Bundesgewinner.

Die DAK-Gesundheit ist mit 5,6 Millionen Versicherten eine der größten Krankenkassen in Deutschland. Sie hat 2018 die Initiative „Für ein gesundes Miteinander“ ins Leben gerufen, um Freundlichkeit, Rücksicht und Toleranz in der Gesellschaft zu stärken. Weitere Informationen gibt es auf www.dak.de/gesichter.


Carina Schubert

Pressesprecherin für Hessen
 

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