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Chemnitzerin gewinnt mit Obdachlosen-Initiative bei Bundeswettbewerb für ein gesundes Miteinander

Chemnitz/Dresden, 9. Juni 2021. „Gesichter für ein gesundes Miteinander“: Unter diesem Motto haben bundesweit rund 400 Projekte und Einzelpersonen am Wettbewerb der DAK-Gesundheit für besonderes Engagement in Corona-Zeiten teilgenommen. Die 16-jährige Chemnitzerin Janice Schmelzer gewann mit ihrer Obdachlosen-Initiative „Spendensparschwein Rosalie“ beim Bundeswettbewerb den dritten Platz in der Kategorie „Gesichter für eine gesunde Gesellschaft“. Zuvor hatte sie bereits den Landeswettbewerb in Sachsen gewonnen und den Freistaat im Bundesentscheid vertreten. Die Bundesjury um DAK-Vorstandschef Andreas Storm zeichnete nun die Gewinnerin aus. 

„Alle Siegerinnen und Sieger sind beeindruckende Gesichter für ein gesundes Miteinander in Corona-Zeiten“, sagt Andreas Storm, Vorstandschef der DAK-Gesundheit. „Die ausgezeichneten Projekte überzeugen vor allem durch mutige Ideen und Herz. Die Kreativität, Fürsorge und Hilfsbereitschaft erreicht so viele andere Menschen.“ 

Die Kategorie „Gesichter für eine gesunde Gesellschaft“ wendet sich an Menschen, die sich beispielsweise für ihre Nachbarschaft oder gegen Mobbing einsetzen und so zeigen, wie ein gesundes Miteinander mit mehr Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft gelingen kann. Mit ihrem Spendensparschwein Rosalie hat Janice Schmelzer schon vielen Obdachlosen ein wenig Würde zurückgegeben. Monatlich spendet sie die Hälfte ihres Taschengeldes und sammelt weitere Spenden, um dann monatlich Sachspenden an Obdachlose zu geben. Zudem packt sie jedes Jahr Winterbeutel mit überlebenswichtigen Dingen für die Straße – im letzten Jahr ganze 100 Stück. Dazu erklärt die 16-Jährige: „Es gibt viele Gründe, warum jemand auf der Straße landet. Aber es gibt keinen einzigen Grund, ihn nicht wie einen Menschen zu behandeln! Deshalb unterstütze ich obdachlose Menschen. Bedingungslos und vorurteilsfrei möchte ich ihnen ein Stück Würde zurückgeben. Es geht gar nicht darum, unbedingt so zu helfen wie ich, sondern jedem Menschen mit Anstand, Würde und Toleranz zu begegnen.“

16-Jährige überzeugt namhafte Bundesjury
Wie Janice Schmelzer die Bundesjury überzeugte, erläutert Andreas Storm: „Mit ihrem Spendensparschwein Rosalie hat Janice Schmelzer die Bundesjury tief beeindruckt und berührt. Das 16-jährige Mädchen aus Chemnitz spendet nicht nur die Hälfte ihres Taschengeldes, sondern sammelt weitere Spenden für Obdachlose. Damit gibt sie Menschen am Rande unserer Gesellschaft Würde und Zuversicht. Dieses Engagement in dem jungen Alter ist außergewöhnlich und verdient eine Auszeichnung.“  Zur Jury gehören neben Storm auch Dr. med. Enise Lauterbach von LEMOA medical und Magdalena Rogl von Microsoft an. Außerdem Edith Stier-Thompson von news aktuell, Philipp Awounou, Journalist und Videograf, Lorenz Maroldt, Chefredakteur vom Tagesspiegel in Berlin, sowie René Träder, Psychologe und Journalist, und nicht zuletzt Professor Dr. Ingo Froböse von der Deutschen Sporthochschule in Köln.

Den Bundessieg in der Kategorie „gesunde Gesellschaft“ holte sich der Fahrdienst für Flüchtlingskinder in die Kindergärten aus Luckau (Brandenburg). Platz zwei ging an das Kieler Projekt „Über Grenzen sehen“. In der Kategorie „gesundes Netz“ siegten Erlanger Filmemacher mit ihrem Antidiskriminierungs-Projekt „Conflict-Sirae“. Und die Kategorie „gesundes Leben“ gewann der Verein Herzschläger aus Hannover. Die Bundessiege „Gesichter für ein gesundes Miteinander“ in jeder Kategorie und der Sonderpreis sind jeweils mit 1.000 Euro (1. Platz), 750 Euro (2. Platz) und 500 Euro (3. Platz) dotiert.

Die DAK-Gesundheit ist mit 5,6 Millionen Versicherten eine der größten Krankenkassen in Deutschland. Sie hat 2018 die Initiative „Für ein gesundes Miteinander“ ins Leben gerufen, um Freundlichkeit, Rücksicht und Toleranz in der Gesellschaft zu stärken. Der dazugehörige Wettbewerb Gesichter wird 2021 erneut aufgelegt. Weitere Informationen und alle diesjährigen Top-Projekte gibt es unter www.dak.de/gesichter.

Stefan Wandel

Pressesprecher

Bilder zum Download / Credits: DAK-Gesundheit, Andreas Seidel