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Sozialministerin Bachmann startet DAK-Kampagne „bunt statt blau“ 2021 im Saarland

Saarbrücken, 01. Februar 2021. Kunst gegen Komasaufen: Unter diesem Motto starten die saarländische Sozialministerin Monika Bachmann und die DAK-Gesundheit die Kampagne „bunt statt blau“ 2021 zur Alkoholprävention im Saarland. Der erfolgreiche Plakatwettbewerb für Schülerinnen und Schüler zwischen zwölf und 17 Jahren findet zum zwölften Mal statt. Bundesweit sind 11.000 Schulen zur Teilnahme eingeladen. Hintergrund: Laut neuester Zahlen aus 2018 kamen fast 20.500 Kinder und Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus, davon 376 im Saarland. Experten fordern deshalb weiter eine verstärkte Aufklärung über die Risiken des Rauschtrinkens. Alle Informationen zur Kampagne unter: www.dak.de/buntstattblau

Saarländische Sozialministerin ist Schirmherrin:
Sozialministerin Monika Bachmann betont: „Alkohol ist das am weitesten verbreitete Suchtmittel in Deutschland. Gerade im Jugendalter ist das Thema Rauschtrinken verbreitet. Kinder und Jugendliche müssen einen verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol lernen. Die DAK-Kampagne „bunt statt blau“ bietet eine Möglichkeit sich kreativ mit dem Thema auseinanderzusetzen. Deshalb übernehme ich die Schirmherrschaft gerne auch in diesem Jahr.“

„Die Zahlen sprechen für sich: Das Thema ist nach wie vor brisant. Wir müssen weiter für die Gefahren des Alkoholmissbrauches sensibilisieren. Jedes Kind und jeder Jugendliche mit Alkoholvergiftung ist einer zu viel“, erklärt Jürgen Günther, Leiter der Landesvertretung der DAK-Gesundheit im Saarland. „Schülerinnen und Schüler sollen offen und ehrlich über das Thema Alkoholmissbrauch aufgeklärt werden. Bei ‚bunt statt blau‘ werden junge Künstlerinnen und Künstler selbst zu glaubwürdigen Botschaftern gegen das Rauschtrinken.“ Seit 2010 haben bundesweit mehr als 110.000 Teilnehmer Plakate zum Thema eingereicht. Zahlreiche Landesregierungen, Suchtexperten und Künstler unterstützen die mehrfach ausgezeichnete Aktion.

Studie: Schülerinnen und Schüler bewerten Wettbewerb positiv
Nach einer Studie des Kieler Instituts für Therapie- und Gesundheitsforschung (IFT-Nord) erklärt die Mehrheit der jungen Künstler, sie hätten durch den Wettbewerb „bunt statt blau“ etwas über die Gefahren von Alkohol gelernt. Nach ihrer Einschätzung trägt die  Kampagne auch dazu bei, dass junge Leute vernünftiger mit Alkohol umgehen.

Einsendeschluss am 30. April
Einsendeschluss für den Wettbewerb 2021 ist der 30. April. Anschließend werden in allen 16 Bundesländern die besten Siegerplakate ausgezeichnet. Im September wählt eine Bundesjury mit der Drogenbeauftragten der Bundesregierung, Daniela Ludwig und DAK-Vorstand Andreas Storm sowie dem Kieler Institut für Therapie- und Gesundheitsforschung (IFT-Nord) aus den 16 Landessiegern die Bundessieger. Weitere Informationen und die Teilnahmebedingungen gibt es unter: www.dak.de/buntstattblau

Auszeichnung für „bunt statt blau“
Der Sucht- und Drogenbericht der Bundesregierung lobt „bunt statt blau“ seit Jahren als erfolgreiches und beispielhaftes Präventionsprojekt gegen den Alkoholmissbrauch von Jugendlichen. Die erfolgreiche Gesundheitskampagne wurde mehrfach ausgezeichnet, zuletzt mit dem renommierten „Internationalen Deutschen PR-Preis 2014“. Die Kampagne ist eingebunden in die „Aktion Glasklar“, die seit zwölf Jahren Schulkinder, Lehrkräfte und Eltern über das Thema Alkohol aufklärt.



Carina Schubert

Pressesprecherin für Saarland
 

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