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Presse

bunt statt blau: Schülerinnen aus Nordhausen gewinnen Plakatwettbewerb gegen Komasaufen in Thüringen

DAK-Kampagne gegen das Rauschtrinken im Jubiläumsjahr mit bundesweit fast 9.000 Künstlern

bunt statt blau: Schülerinnen aus Nordhausen gewinnen Plakatwettbewerb gegen Komasaufen in Thüringen
DAK-Kampagne gegen das Rauschtrinken im Jubiläumsjahr mit bundesweit fast 9.000 Künstlern

Erfurt, 21. Mai 2019. „bunt statt blau“: Unter diesem Motto schufen im Frühjahr bundesweit knapp 9.000 Schüler Kunstwerke gegen das „Komasaufen“. Das beste Plakat aus Thüringen kommt von den beiden 17-Jährigen Schülerinnen Kim Hahnemann und Mathilda Schulze vom Staatlichen Gymnasium Wilhelm von Humboldt in Nordhausen. Heute werden im Thüringer Gesundheitsministerium in Erfurt die landesweiten Preise beim Wettbewerb der Krankenkasse DAK-Gesundheit und der Bundesdrogenbeauftragten Marlene Mortler verliehen. Die Landessiegerinnen erhalten Geld- und Sachpreise.

„Gerade bei den Jüngeren sehen wir steigende Zahlen. Wir dürfen in unserem Engagement nicht nachlassen und müssen weiterhin für die Gefahren eines riskanten Alkoholkonsums sensibilisieren. Das Komasaufen bleibt ein Problem unter Jugendlichen“, so Gesundheitsministerin Heike Werner als Schirmherrin der Kampagne. „Durch den übermäßigen Konsum von Alkohol können schwere körperliche und seelische Probleme auftreten. Insbesondere beim Komatrinken wird aus Spaß schnell Ernst und eine erhöhte Gefahr der Alkoholabhängigkeit besteht. Gerade deshalb ist es wichtig, eine Initiative wie ,bunt statt blau‘ gegen den Alkoholmissbrauch zu unterstützen.“
„Unsere Kampagne ‚bunt statt blau gegen Komasaufen‘, soll Kindern und Jugendlichen die Gefahren von Alkoholmissbrauch aufzeigen. Es ist gut, wenn solche wichtigen Gesundheitsthemen in den Schulalltag einfließen“, sagt DAK-Landeschef Marcus Kaiser. „Im Kampf gegen das Komasaufen sind Jugendliche ganz wichtige Botschafter. Wenn Schüler selbst auf die Risiken des Rauschtrinkens hinweisen und Auswege aufzeigen, dann ist das wirkungsvolle Prävention.“ Das diesjährige Siegerplakat zeige, wie vielfältig und spannend das Leben auch ohne Alkohol sein kann.

„Das Thema Komasaufen ist eine wichtige Angelegenheit, sowohl für Erwachsene als auch für Jugendliche, welche nur selten thematisiert wird“, sagen die 17-Jährigen Siegerinnen Kim Hahnemann und Mathilda Schulze vom Humboldt Gymnasium in Nordhausen. „Um einen Bezug zum Betrachter zu schaffen, wollten wir etwas darstellen, was viele Leute mit sich selbst in Verbindung bringen können. Es sollte eine nahbare Situation zeigen. Daraus ist die Idee zum Schminken und somit zur Abdeckung der Wahrheit gekommen. Denn Alkohol hinterlässt Spuren, die weitaus tiefer dringen als wir immer sehen können und die kein Makeup dieser Welt zu verdecken vermag.“
Den zweiten Platz beim Wettbewerb belegte Anna Walther (17) aus Gera. Dritte wurde Shenna Feustel (16) aus Pößneck. Der Sonderpreis für jüngere Künstler ging an Emely Wolfert von der Thüringer Gemeinschaftsschule "Am Inselsberg" Bad Tabarz im Landkreis Gotha.

Fast 22.000 Jugendliche mit Alkoholvergiftung

Nach aktueller Bundesstatistik landeten 2017 erneut 21.721 Kinder und Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung im Krankenhaus. In Thüringen waren es 620 Betroffene und damit über 17 Prozent mehr als im Vorjahr. Experten fordern daher eine weitere Aufklärung über die Risiken des Rauschtrinkens, auch im Schulunterricht. Nach einer Studie des Kieler Instituts für Therapie- und Gesundheitsforschung (IFT-Nord) erklärt die Mehrheit der jungen Künstler, sie hätten durch den Wettbewerb „bunt statt blau“ etwas über die Gefahren von Alkohol gelernt. Nach ihrer Einschätzung trägt die Kampagne auch dazu bei, dass junge Leute vernünftiger mit Alkohol umgehen. Deshalb laden die DAK-Gesundheit und Gesundheitsministerin Heike Werner Jugendliche zum Plakatwettbewerb „bunt statt blau“ in Thüringen ein. Die Aktion feiert in diesem Jahr 10-jähriges Jubiläum. Mit inzwischen über 100.000 Teilnehmern gilt sie laut Drogen- und Suchtbericht der Bundesregierung als beispielhafte Präventionskampagne und erhielt dafür mehrere Auszeichnungen wie beispielsweise den internationalen Deutschen PR-Preis.

Im Juni kürt eine Bundesjury mit der Drogenbeauftragten der Bundesregierung Marlene Mortler, dem DAK-Vorstand Andreas Storm und dem Hamburger Sänger Emree Kavás die Bundesgewinner 2019. Informationen zum Wettbewerb gibt es in allen Servicezentren der DAK-Gesundheit oder im Internet unter www.dak.de/buntstattblau.


Pressekontakt:
Daniel Caroppo, Pressesprecher DAK-Gesundheit, Tel.: 0711-699668-1151, eMail: Daniel.Caroppo@dak.de,



Daniel Caroppo

Pressesprecher Baden-Württemberg

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