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Symptome: Was sind Wechseljahresbeschwerden?

In den Wechseljahren geht die Produktion der Sexualhormone Östrogen und Gestagen zurück. Diese Hormone sind an vielen Stoffwechselvorgängen im Körper beteiligt – ihr Ausbleiben führt daher zu Symptomen wie Hitzewallungen, Stimmungsschwankungen, Schlafstörungen, Haarausfall, sexuelle Unlust oder Scheidentrockenheit. Einige Frauen leiden auch unter Inkontinenz oder Schmerzen beim Geschlechtsverkehr. Viele Frauen berichten zudem von einer Gewichtszunahme, vor allem im Bauchbereich. Der Östrogenmangel erhöht auch das Risiko für Osteoporose. Ob und zu welchen Beschwerden es während der sogenannten Menopause kommt, ist von Frau zu Frau unterschiedlich.

Tipps: Was hilft gegen Wechseljahresbeschwerden?

Wer mit Hitzewallungen oder anderen Wechseljahresbeschwerden zu kämpfen hat, kann diese meist schon mit einfachen Mitteln lindern:

  • Stress abbauen: Yoga, autogenes Training oder progressive Muskelentspannung sind dafür sehr geeignet.
  • Aktiv bleiben – denn Sport reduziert Hitzewallungen und Stimmungsschwankungen.
  • In die Sauna gehen – dadurch lernt der Körper, besser mit Temperaturschwankungen umzugehen.
  • Beckenbodengymnastik schützt vor Inkontinenz.
  • Bei der Ernährung in den Wechseljahren auf ausreichend Kalzium achten (z.B. Brokkoli oder Joghurt), um Osteoporose vorzubeugen.
  • Alkohol- und Kaffeegenuss reduzieren sowie auf scharfes Essen verzichten – das verhindert Schwitzen.

Hormonersatztherapie: Ist das für mich geeignet?

Bis vor einiger Zeit haben Gynäkologen Frauen mit Wechseljahresbeschwerden häufig eine Hormonersatztherapie mit Östrogen und Gestagen verordnet. In den letzten Jahren ist die Therapie in Verruf geraten, da sie in Verdacht steht, das Risiko für Schlaganfälle, Thrombosen und Brustkrebs zu erhöhen. Daher gilt: Die Therapie sollte nur zum Einsatz kommen, wenn die Wechseljahresbeschwerden so stark sind, dass sie das Leben stark einschränken. Und: Sie sollte nicht länger als fünf Jahre angewendet werden.