Seniorin fährt Fahrrad, hält dabei eine Leine für den Hund, der neben ihr durch den Park läuft.

Schlaganfall vermeiden – aktiv vorsorgen

Ein Schlaganfall kann jeden Menschen treffen und schwere Folgen haben. Doch Sie können selbst einiges dafür tun, Ihr persönliches Risiko zu senken: mit einem gesunden Lebensstil, der Behandlung von Risikofaktoren und einem guten Blick für mögliche Warnzeichen.

Hier finden Sie wichtige Informationen rund um die Schlaganfallvermeidung – verständlich erklärt und alltagsnah aufbereitet.

 

 

Risikofaktoren für einen Schlaganfall

Seniorenpaar Arm in Arm vor einem Schaufenster - im Hintergrund lehnt ein Fahrrad an der Hauswand.
Ein Schlaganfall kann durch verschiedene Risikofaktoren begünstigt werden. Einige, wie Alter oder familiäre Faktoren, lassen sich nicht beeinflussen. Andere können wir durch unseren Lebensstil und eine gute medizinische Behandlung positiv beeinflussen. Dazu zählen insbesondere Bluthochdruck, Diabetes mellitus, Übergewicht (Adipositas), erhöhte Blutfettwerte, Rauchen, übermäßiger Alkoholkonsum und Bewegungsmangel. Eine ausgewogene Ernährung, regelmäßige Bewegung und die Behandlung bestehender Erkrankungen können helfen, das persönliche Schlaganfallrisiko zu senken.
Auch Herz- und Gefäßerkrankungen können das Risiko erhöhen. Dazu gehören Herzrhythmusstörungen wie Vorhofflimmern und eine Verengung der Halsschlagader (Carotisstenose). Eine transitorische ischämische Attacke (TIA) kann ein wichtiges Warnzeichen für einen drohenden Schlaganfall sein. Diese drei Themen werden im Folgenden näher erläutert.

Vorhofflimmern verstehen: Warum regelmäßige Medikamenteneinnahme so wichtig ist

Was können Sie selbst tun? Mit Ihrem Lebensstil das Schlaganfall-Risiko senken

Paar im Seniorenalter schneidet Gemüse - er zeigt ihr dabei etwas auf dem Tablet.
Sie können viel dafür tun, Ihr Schlaganfall-Risiko zu senken. Bewegen Sie sich regelmäßig, ernähren Sie sich ausgewogen und achten Sie auf ausreichend Erholung. Auch ein bewusster Umgang mit Stress und der Verzicht auf Rauchen und auf Alkohol tragen zu einem gesunden Lebensstil bei. 

Medikamenteneinnahme

Wichtig ist außerdem, verordnete Medikamente regelmäßig und genau nach ärztlicher Anweisung einzunehmen. Setzen Sie Medikamente nicht eigenständig ab – insbesondere gerinnungshemmende Medikamente bei Vorhofflimmern. Eine unregelmäßige Einnahme kann den Schutz vor Blutgerinnseln und damit vor einem Schlaganfall beeinträchtigen. Wenn Sie Ihre Behandlung ändern oder beenden möchten, sprechen Sie vorher mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.

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Blonde Ärztin horcht Senior ab.

Vorsorge senkt Ihr Schlaganfall-Risiko

Auch wenn Sie sich gesund und fit fühlen, sind regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen wichtig. Denn Erkrankungen wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Diabetes können lange unbemerkt bleiben. Werden mögliche Risikofaktoren früh erkannt und behandelt, können Sie Ihre Gesundheit schützen und Ihr Schlaganfall-Risiko senken.

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