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Fake News – Erkennst du sie?

Detox-Tee, Hetze und Pandemien haben alle eines gemeinsam: Sie sind der perfekte Nährboden für wilde Verschwörungstheorien und pseudowissenschaftliche Inhalte. Aber woran kann man erkennen, ob der Kettenbrief fake und die Corona-These von YouTube nicht vertrauenswürdig ist? Wir helfen dir, den Durchblick zu bewahren!


Lesezeit: 3 Minuten

#Quellen prüfen

Abonniere Leute, die vertrauenswürdig sind! Im Klartext heißt das: Check ihren Hintergrund. Hat er oder sie wirklich eine wissenschaftliche Ausbildung oder handelt es sich nur um einen Hobby-Virologen? Frag dich, welche Motivation hinter dem Artikel oder Kommentar steht. Nicht in jedem Beitrag steckt lange und gute Recherche und deshalb häufig schädlicher Inhalt, dem du nicht trauen solltest.

Auch hilfreich: Inhalte gegenchecken! Taucht der Beitrag noch an anderer Stelle auf? Stehe Einzelnachrichten besonders kritisch gegenüber. 

Mach den Background-Check!

Du bist dir nicht sicher, ob es sich um Falschmeldungen oder Gerüchte handelt? Vielleicht wirst du hier fündig. Es gibt verschiedene Plattformen, die Falschinformationen enttarnen. Hier zwei Beispiele:

  • hoaxmap.org: Die Seite bildet ab, welche Gerüchte wo vorherrschen. Der Hauptschwerpunkt liegt auf Fake News rund um geflüchtete Menschen.
  • mimikama.at: Auch die Macher der Plattform Mimikama haben es sich zur Aufgabe gemacht, verdrehte Inhalte richtig zu stellen – Hilfestellungen zur Fake-News-Entlarvung inklusive!

#Buzz meiden

„Fake it till you make it!“ – das scheint das Motto hinter den meisten Social Media Postings und YouTube Thumbnails zu sein. Häufig sind sie neonbunt bebildert, voller Versprechen und mit großen, dramatischen Worten umschrieben. Wann immer du so etwas siehst, sei skeptisch! Denn das ist meistens ein sicheres Zeichen, dass es sich um nicht glaubwürdige News handelt.

Apropos Bilder: Fake oder nicht?

Bei der Überprüfung eines Fotos, können dir verschiedene Tools helfen, zum Beispiel die Google Bildersuche. Einfach die URL, auf der das Bild erscheint oder das Foto selbst in die Suche eingeben, danach spuckt dir Google die Herkunftsseiten aus.

#Blödsinn melden

Es ist ziemlich wahrscheinlich, dass du mehrfach die Woche in Social Media über Dinge stolperst, die dir komisch vorkommen. Das Beste, was du dann tun kannst, ist dich und andere davor zu schützen. Nutze die Meldefunktionen der verschiedenen Kanäle, um Betreiber auf diese Nachrichten aufmerksam zu machen. Lösche oder ignoriere gefährliche Inhalte danach. Klicke AUF KEINEN FALL auf weiterführende Links oder Anhänge!

Tolle Idee: WhatsApp hat einen Chatbot (bisher leider nur in Englisch) eingerichtet, der Fake News erkennt und verhindert. Über die Nummer +1 (727) 291-2606 kannst du ihn im Handy einspeichern. Um den Chatbot zu starten, musst du dann nur noch eine Nachricht mit "Hi" an diesen Kontakt senden. 

Wie sehr bestimmt „online“ dein Leben?

Das Smartphone ist für die meisten Menschen aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Schätzungen zufolge leiden etwa vier Prozent der Jugendlichen unter einer so genannten internetbezogenen Störung. Die Frage ist also: Bestimmst du noch über dein Smartphone oder bestimmt dein Smartphone über dein Leben?

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