Sicherheitshinweis

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Auch für die Abrechnung von T-Rezepten gibt es klare Vorgaben:

  • Ein T-Rezept darf nur für die Wirkstoffe Thalidomid, Lenalidomid und Pomalidomid ausgestellt werden. Diese Wirkstoffe sind teratogen – und unterliegen deshalb besonderen Sicherheitsmaßnahmen.
  • Der zweiteilige Vordruck (Original und Durchschrift) ist fortlaufend nummeriert. Das Original ist für die Abrechnung mit der Krankenkasse bestimmt, die Durchschrift für die Meldung an das BfArM.
  • Gebärfähigen Frauen darf pro Rezept maximal der Bedarf für vier Wochen verordnet werden. Für Männer sowie nicht-gebärfähige Frauen liegt der Maximalbedarf bei zwölf Wochen. Das Rezept ist bis zu sechs Tage nach dem Tag der Ausstellung gültig.

Auf dem Rezept gibt es vier Ankreuzmöglichkeiten für den Arzt, womit die gesetzlich vorgegebenen Sicherheitsbestimmungen bestätigt werden. Eine Belieferung durch die Apotheke darf nur erfolgen, wenn der verschreibende Arzt die Felder eins, zwei und drei oder eins, zwei und vier angekreuzt hat. Bitte achten Sie darauf, dass diese Kreuze gesetzt sind. Sie dienen der Arzneimitteltherapiesicherheit.

Am 01. April 2020 wurde im Bundesanzeiger das Muster des amtlichen Vordrucks für das neue T-Rezept bekannt gemacht. Die neuen Vordrucke des T-Rezeptes werden ab dem 15. April 2020 vom BfArM ausgegeben. 

Gegenüber dem bisherigen Muster ist auf der Rückseite von Teil II des T-Rezeptes ein Feld für den Apothekenstempel ergänzt, um die Umsetzung der Anforderungen aus § 17 Absatz 6 Satz 1 Nummer 1 ApBetrO zu erleichtern. Darüber hinaus wurde die T-Rezeptnummer auf sieben Ziffern erweitert. Die entsprechend den Mustern in der Bekanntmachung des BfArM vom 06. Januar 2016 (BAnz AT 21.01.2016 B5), vom 17. Juni 2011 (BAnz. S. 2415) und vom 08. Dezember 2008 (BAnz. S. 4818) ausgegebenen T-Rezepte behalten weiterhin ihre Gültigkeit.