„Komm mit zum Sport, Oma“ aus Römhild gewinnt Wettbewerb für ein gesundes Miteinander in Thüringen

  • Ministerpräsident Voigt und DAK-Gesundheit ehren Menschen für besonderes Engagement für Prävention und Gesundheitsförderung

  • Der Sonderpreis Pflege geht nach Gera 

Erfurt, 24. November 2025. „Gesichter für ein gesundes Miteinander“: Unter diesem Motto haben bundesweit rund 500 Projekte und Initiativen an einem Wettbewerb für besonderes Gesundheits-Engagement teilgenommen. In Thüringen gewann das Projekt „Komm mit zum Sport, Oma“ vom Turn- und Sportverein Römhild den Landeswettbewerb 2025. Platz zwei ging an den Landfrauen-Ortsverein Ettenhausen mit dem Projekt „Jung trifft Alt“. Den dritten Platz teilen sich die Initiativen „Offene Radfahrerkirche für Jedermann“ aus Altengottern und „Fußball verbindet – Wir treiben Sport gemeinsam“ vom Sportverein 1951 Gaberndorf e.V. Thüringens Ministerpräsident Voigt hat die Schirmherrschaft des Wettbewerbs übernommen. Nun wurden die Gewinnerinnen und Gewinner ausgezeichnet.

Thüringens Ministerpräsident und Schirmherr der Kampagne im Freistaat, Mario Voigt, betonte: "Die Preisträgerinnen und Preisträger des Wettbewerbs ,Gesichter für ein gesundes Miteinander' zeigen eindrucksvoll, wie stark Thüringen durch Engagement, Herz und Zusammenhalt ist. Ob Sport, Ehrenamt oder Pflege – überall dort, wo Menschen füreinander da sind, wächst Gesundheit und Lebensfreude. Diese Projekte machen Mut, weil sie zeigen, dass unser Land vom Miteinander lebt. Allen Beteiligten gilt mein herzlicher Dank – sie sind Vorbilder dafür, was unsere Gemeinschaft im Grünen Herz Deutschlands ausmacht: Verantwortung übernehmen, Generationen verbinden und Thüringen menschlich stark halten."

Marcus Kaiser, Leiter der DAK-Landesvertretung Thüringen, erklärte: „Die 18 Bewerbungen in Thüringen machen deutlich: Zusammenhalt und Respekt sind das Herzstück unserer Gesellschaft. Unsere Landessiegerinnen und -sieger sind inspirierende Beispiele dafür, wie stark gelebte Solidarität unsere Gesundheit und ein gesundes Miteinander fördern.“ 

Wenn Enkel und Großeltern gemeinsam aktiv werden
Im fünften Wettbewerbsjahr waren Initiativen und Projekte gesucht, die sich in den Bereichen Gesundheit, Prävention und Pflege engagieren und so ein gesundes Miteinander fördern. Mit dem Projekt „Komm mit zum Sport, Oma“ überzeugte Ingrid Theilig vom Turn- und Sportverein Römhild die Landesjury. Einmal pro Woche entdecken Kinder von drei bis sechs Jahren gemeinsam mit ihren Großeltern neue Bewegungsangebote, ergänzt durch Wanderungen, Rodeln, Bastelaktionen und weitere Aktivitäten, die spielerisch Wissen und Freude verbinden. „Großeltern berichten regelmäßig, dass die gemeinsamen Erlebnisse mit ihren Enkeln ihren Alltag bereichern – und genau das ist das Ziel dieses Projekts: Bewegung, Gemeinschaft und Lebensfreude über Generationen hinweg“, erklärt Theilig und ergänzt: „Die Kinder profitieren von unserer Lebenserfahrung und wir von ihrer Lebenslust. Wir lachen viel in der Sportstunde.“ Weitere Informationen zum Projekt: Externer LinkTurn- und Sportverein 1860 Römhild/Grabfeld
Das auf Platz zwei gewählte Projekt „Jung trifft Alt“ vom Landfrauen-Ortsverein Ettenhausen bringt wöchentlich Schülerinnen und Schüler und ältere Menschen zu Spaziergängen, Bastelangeboten oder gemeinsamen Gesprächen zusammen. Die Jugendlichen übernehmen Verantwortung und lernen Empathie, während Seniorinnen und Senioren soziale Nähe und Austausch erleben. Mehr zum Projekt: Externer LinkJung trifft Alt 
Auf Platz drei folgen zwei Projekte: „Fußball verbindet“ vom SV 1951 Gaberndorf und die „Offene Radfahrerkirche für Jedermann“ vom St. Trinitatis Verein in Altengottern. In Gaberndorf bewegt der Verein durch Kooperationen mit Kindergärten und Schulen regelmäßig bereits über 150 Kinder – ein Erfolg, der mit dem Preisgeld weiter ausgebaut werden soll. Die Radfahrerkirche direkt am Unstrutradweg bietet wiederum einen offenen Ort der Begegnung für Radfahrende, Touristen sowie Menschen aus der Region. Dank des Preisgeldes soll künftig eine Hörstation das inklusive Angebot der Kirche erweitern. Weitere Informationen: Externer LinkSV Gaberndorf 

Sonderpreis Pflege für ein Herzensprojekt aus Gera
Der Sonderpreis Pflege geht in diesem Jahr an das Projekt „Die Kissenkomplizen“ aus Gera. Mit farbenfrohen, selbstgehäkelten Kissen und der liebevoll illustrierten „Kissenmaus Mimi“ schenkt Initiatorin Ute Rauschenbach älteren, pflegebedürftigen und einsamen Menschen Wärme, Zuwendung und ein Stück Geborgenheit. Die Jury würdigt damit ein Engagement, das auf besondere Weise Einsamkeit lindert und die emotionale Gesundheit stärkt. Die Initiative zeigt, wie kleine Gesten große Wirkung entfalten können. „Ich bin beeindruckt über so viel Herzlichkeit und Wärme, die mit dieser doch einfachen Möglichkeit entstehen kann“, würdigt Rainer Wagner, DAK-Chef in Gera, das Projekt. „Ich freue mich, dass dieser soziale Einsatz gesehen und belohnt wird. Vielleicht ermutigt das mehr Menschen, sich für andere einzusetzen und mit kleinen Gesten Aufmerksamkeit zu schenken.“

Im Dezember kürt eine namhafte Bundesjury um DAK-Vorstandschef Andreas Storm aus den Gewinnerprojekten aller Bundesländer die Bundessiegerinnen und -sieger. 

Die DAK-Gesundheit ist mit 5,5 Millionen Versicherten eine der größten Krankenkassen in Deutschland. Sie war mit ihrem Wettbewerb „Gesichter für ein gesundes Miteinander“ auch beim diesjährigen Bürgerfest des Bundespräsidenten in Berlin vertreten. Weitere Informationen zu den Preisträgerinnen und Preisträgern 2025 gibt es unter: www.dak.de/gesichter

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Siegerprojekt Platz 1 Thüringen

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