„bunt statt blau“ 2026: DAK-Gesundheit und Gesundheitsministerin Kerstin von der Decken starten Aufklärungskampagne gegen Alkoholmissbrauch in Schleswig-Holstein

Landesweit werden zum 17. Mal die besten Schüler-Plakate gesucht 

Kiel, 5. Januar 2026. „bunt statt blau – Kunst gegen Komasaufen“: Unter diesem Motto starten Gesundheitsministerin Kerstin von Decken und die DAK-Gesundheit 2026 die Kampagne gegen Alkoholmissbrauch bei Kindern und Jugendlichen. Im 17. Jahr sucht die Krankenkasse die besten Plakatideen von Schülerinnen und Schülern zwischen zwölf und 17 Jahren zum Thema Rauschtrinken. Seit 2010 haben rund 143.000 Kinder und Jugendliche an dem Wettbewerb teilgenommen. Einsendeschluss ist der 31. März 2026. Wie im Bundestrend ist die Anzahl der exzessiven Rauschtrinker bei jungen Schleswig-Holsteinern im Bundestrend zuletzt wieder rückläufig. Laut Zahlen des Statistischen Landesamtes Schleswig-Holsteinmussten 2024 275 Kinder und Jugendliche nach einem akuten Alkoholrausch im Krankenhaus behandelt werden – darunter 132 Jungen und 143 Mädchen. Im Vergleich zum Vorjahr war das ein Rückgang um rund sechs Prozent.

„Wir sehen, dass die Zahl der jungen Menschen, die mit einer Alkoholvergiftung in der Klinik landen, weiter abnimmt“, sagt Cord-Eric Lubinski, Landeschef der DAK-Gesundheit in Schleswig-Holstein. „Das ist eine positive Entwicklung, die uns darin bestärkt, unsere Arbeit intensiv fortzusetzen. Wir sehen an den Zahlen, wie wirkungsvoll Prävention sein kann, aber auch, wie notwendig diese ist. Denn trotz rückläufiger Behandlungsfälle ist das Rauschtrinken noch immer sehr verbreitet. Erfreulich ist, dass in Schleswig-Holstein wie im Bundestrend die Zahlen der jungen Rauschtrinker im Vergleich zum Vorjahr rückläufig sind. Ich freue mich, gemeinsam mit der Ministerin Kerstin von der Decken unsere erfolgreiche Alkohol-Präventionskampagne ‚bunt statt blau‘ auch 2026 fortzusetzen. Wir sind sehr gespannt auf hoffentlich viele Plakateinreichungen.“ 

Ministerin von der Decken ist Schirmherrin
Prof. Dr. Kerstin von der Decken, Ministerin für Justiz und Gesundheit betont: „Auch wenn die Klinikaufenthalte von Jugendlichen mit Alkoholvergiftung leicht zurückgegangen sind, trinken noch immer zu viele regelmäßig und übermäßig Alkohol. Wir müssen daher weiterhin auf die Gefahren von Alkoholkonsum und auf bessere Alternativen aufmerksam machen. Mit einer Teilnahme an der Präventionskampagne „bunt statt blau“ leisten Schülerinnen und Schüler dazu einen wertvollen Beitrag. Denn Plakate, die von Kindern und Jugendlichen selbst gestaltet werden, sind ein wirksames Mittel für gelingende Prävention. Denn sie weisen sie nicht mit erhobenem Zeigefinger auf ein Problem hin, sondern sind kreativ gestaltete Botschaften für Menschen der gleichen Altersgruppe. Sehr gerne habe ich daher erneut die Schirmherrschaft für die Kampagne übernommen.“

Einsendeschluss für DAK-Plakatwettbewerb am 31. März
Beim Plakatwettbewerb „bunt statt blau“ warten Geldpreise in Höhe von insgesamt rund 12.000 Euro auf die kreativen Gewinnerinnen und Gewinner. Einsendeschluss ist der 31. März 2026. Danach werden in allen 16 Bundesländern die besten Siegerplakate ausgezeichnet. Im Juni wählt die Bundesjury um DAK-Vorstandschef Andreas Storm und dem “Beauftragten der Bundesregierung für Sucht- und Drogenfragen, Henrik Streeck aus den 16 besten Landes-Plakaten die Bundessiegerinnen und Bundessieger. Zusätzlich gibt es auch in diesem Jahr auf Landes- und Bundesebene den „Sonderpreis junge Talente“ für die unteren Altersstufen und bundesweit den Sonderpreis „Social Media“ für die besten Bilder, die mit dem Hashtag #dakgesundheit oder #buntstattblau hochgeladen wurden.

Umfangreiches Unterrichtsmaterial für Schulen
Die Kampagne richtet sich gegen exzessiven Alkoholkonsum, bei dem Jugendliche binnen weniger Stunden so viel Alkohol trinken, bis sie einen gefährlichen Vollrausch haben. Bundesweit sind 11.000 Schulen zur Teilnahme eingeladen. Diese können das Thema Alkohol im Unterricht behandeln und ihre Schülerinnen und Schüler Plakate entwerfen lassen. Das Kieler Institut für Therapie- und Gesundheitsforschung (IFT-Nord) bietet den Lehrkräften dazu unterstützend umfangreiche Unterrichtsmaterialien und Elterninformationen an, die im Rahmen der Präventionskampagne „Aktion Glasklar“ konzipiert wurden. 

Seit 2010 haben bundesweit rund 143.000 Mädchen und Jungen bunte Plakate gegen das Rauschtrinken gestaltet. Alle wichtigen Informationen zur Kampagne „bunt statt blau“ und zum Thema Alkoholprävention gibt es unter Externer Linkwww.dak.de/buntstattblau und Externer Linkwww.dak.de/aktionglasklar.

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