Gesellschaft gegen Alkohol- und Drogengefahren Sachsen e.V. in Dresden erhält 4.050 Euro
DAK-Gesundheit unterstützt 33. Sächsisches Treffen zur Suchtprävention

Dresden, 11. Mai 2026. Geldspritze für einen guten Zweck: Die DAK-Gesundheit in Dresden unterstützt die Arbeit der Gesellschaft gegen Alkohol- und Drogengefahren Sachsen e.V. (GAD-S) mit 4.050 Euro. Mit der Förderung der Krankenkasse finanzieren die Mitglieder das 33. Sächsische Treffen zur Suchtprävention zum Thema „Geschlechtsspezifik in der Suchtbehandlung, Beratung und Selbsthilfe“. Die Veranstaltung richtet sich an Betroffene und ihre Angehörigen, Mitglieder von Selbsthilfegruppen sowie Fachkräfte aus ambulanten und stationären Suchteinrichtungen, sozialen Diensten und Beratungsstellen.
„Wir freuen uns sehr über diese Unterstützung und danken der DAK-Gesundheit“, sagt Uwe Wicha, Vorstandsvorsitzender der GAD-S. Die Veranstaltung verbindet den Erfahrungsaustausch abstinent lebender Abhängigkeitskranker mit fachlichen Impulsen für Medizin und Therapie. Rund 90 Prozent der Deutschen sehen Selbsthilfegruppen laut einer Studie als sinnvolle Ergänzung zur ärztlichen Behandlung. „Zum Gesundwerden und Gesundbleiben ist der Erfahrungsaustausch untereinander sehr wichtig“, sagt Stefan Wandel, Landeschef der DAK-Gesundheit in Sachsen. „Für uns ist die Förderung der gesundheitsbezogenen Selbsthilfe mehr als nur eine gesetzliche Aufgabe.“ Gerade für Betroffene mit Suchterkrankungen sei es schwierig, verständnisvolle Gesprächspartner außerhalb der Familie zu finden. „Deshalb informiert unsere Kundenberatung im Krankheitsfall gezielt über regionale Angebote“, so Wandel.
Etwa 3,5 Millionen Menschen haben sich bundesweit in fast 100.000 Selbsthilfegruppen zusammengeschlossen. In vielen Städten und Regionen gibt es Selbsthilfekontaktstellen, die einen Überblick über die Angebote zu einzelnen Erkrankungen oder Behinderungen bieten. Bundesweit fördert die DAK-Gesundheit jährlich über 5.000 örtliche Selbsthilfegruppen. Für diese ist bei konkreten Projektvorhaben das örtliche Servicezentrum der richtige Ansprechpartner. Beim Wunsch nach pauschaler Förderung ist hingegen der Verband der Ersatzkassen zuständig. Weitere Informationen gibt es unter www.dak.de/selbsthilfe.
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Emma Schwarze
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