Gesundheitsminister Magnus Jung und DAK-Gesundheit suchen Gesichter für ein gesundes Miteinander 2026
- Krankenkasse setzt Wettbewerb für Engagement in den Bereichen Gesundheit, Prävention und Pflege im Saarland fort
- Forsa-Umfrage: Mehrheit empfindet soziales Miteinander als schlecht

Saarbrücken, 4. Mai 2026. Die DAK-Gesundheit sucht im Saarland „Gesichter für ein gesundes Miteinander 2026“. Der Wettbewerb der Krankenkasse soll das gute soziale Klima in der Gesellschaft stärken und wird von Gesundheitsminister Dr. Magnus Jung als Schirmherr unterstützt. Denn laut einer aktuellen Forsa-Befragung empfindet die Mehrheit der Bevölkerung (67 Prozent) das soziale Miteinander in der Gesellschaft als „eher schlecht“ oder „sehr schlecht“. Nur 31 Prozent sagen es sei „gut“ oder „sehr gut“. Mehr als drei Viertel der Menschen sehen in den vergangenen drei Jahren eine negative Entwicklung beim gesellschaftlichen Zusammenhalt. Als Reaktion auf diese Entwicklung will die Kasse deshalb gemeinsam mit der Politik bereits zum sechsten Mal beispielhafte Gemeinschafts-Projekte aus den Bereichen Gesundheit, Prävention und Pflege auszeichnen.
Für die repräsentative Umfrage „Gesundes Miteinander“ hat das Forsa-Institut für die DAK-Gesundheit rund 1.000 Menschen über 18 Jahren befragt. Das Ergebnis: 77 Prozent von ihnen sagen, dass der Zusammenhalt in der Gesellschaft in den vergangenen drei Jahren deutlich schlechter geworden sei. Vor allem nehmen die Menschen eine Zunahme von Beleidigungen und Respektlosigkeit (86 Prozent) sowie Aggressivität (81 Prozent) wahr. 79 Prozent empfinden eine Zunahme von Egoismus, fast ebenso viele (76 Prozent) mehr Intoleranz und Ausgrenzung. Die Grundstimmung bleibt dabei weiter negativ: 67 Prozent sagen, das soziale Miteinander sei schlecht oder sehr schlecht. Das sind sechs Prozentpunkte mehr als noch im Vorjahr.
„Das soziale Miteinander hat sich spürbar verschlechtert, Der Ton wird rauer und der Zusammenhalt brüchiger. Diese Entwicklung ist beunruhigend. Umso wichtiger ist jetzt, die Gemeinschaft und das Miteinander zu stärken. Dass so vieles noch funktioniert, ist vor allem dem großen Engagement zahlreicher Ehrenamtlicher zu verdanken. Sie sind ein tragendes Fundament unserer Gesellschaft“, sagt DAK-Landeschef Jürgen Günther.
„Der Wettbewerb „Gesichter für ein Gesundes Miteinander“ rückt diejenigen in den Mittelpunkt, die sich jeden Tag auf unterschiedlichste Weise dafür einsetzen, ein gesundes Miteinander in der Gesellschaft zu schaffen. Denn ein gesundes Miteinander entsteht nicht von allein. Es wächst dort, wo Menschen einander mit Respekt begegnen, Unterschiede als Bereicherung verstehen und Verantwortung füreinander übernehmen. Deswegen ist es wichtig, Projekte zu würdigen, die die gesundheitliche Prävention in allen Gruppen der Gesellschaft fördern. Prävention ist die Grundlage für eine langfristig gute Gesundheit und kann die Lebensqualität maßgeblich verbessern“, betont Gesundheitsminister Jung.
Wettbewerb „Gesichter für ein gesundes Miteinander“ 2026
Der Wettbewerb der Krankenkasse wendet sich an Vereine, Gruppen, Verbände, Organisationen und Betriebe. Bei den gesuchten Projekten kann es sich zum Beispiel um spezielle Bewegungsangebote für Kinder oder ältere Menschen handeln, um Schulaktionen zur Suchtprävention oder um interaktive Anti-Stress-Kurse in Betrieben. Eine Bewerbung um die Auszeichnung ist bis zum 15. September 2026 im Internet möglich. Nach dem Einsendeschluss ermittelt zunächst eine Jury im Saarland die besten drei „Gesichter für ein gesundes Miteinander“ auf Landesebene. Anschließend kommen alle Länder-Champions in das bundesweite Finale, bei dem eine unabhängige Jury unter Vorsitz von DAK-Chef Andreas Storm die Bundessieger-Projekte auswählt. Auf Landes- und auf Bundesebene gibt es Preisgelder in Höhe von insgesamt knapp 40.000 Euro zu gewinnen, mit denen die Siegerprojekte gefördert werden sollen.
* Für die repräsentative Umfrage „Gesundes Miteinander 2026“ hat das Forsa-Institut vom 9. bis 12. März 2026 bundesweit 1.029 Menschen über 18 Jahren befragt.
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(Copyright: DAK-Gesundheit/Christine Funk)
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