„bunt statt blau“ 2026: DAK-Gesundheit und Staatssekretärin Altesleben starten Aufklärungskampagne gegen Alkoholmissbrauch im Saarland

Landesweit werden zum 17. Mal die besten Schüler-Plakate gesucht
Saarbrücken, 02. Januar 2026. „bunt statt blau – Kunst gegen Komasaufen“: Unter diesem Motto starten die saarländische Staatssekretärin Bettina Altesleben und die DAK-Gesundheit 2026 die Kampagne gegen Alkoholmissbrauch bei Kindern und Jugendlichen. Im 17. Jahr sucht die Krankenkasse die besten Plakatideen von Schülerinnen und Schülern zwischen zwölf und 17 Jahren zum Thema Rauschtrinken. Seit 2010 haben rund 143.000 Kinder und Jugendliche an dem Wettbewerb teilgenommen. Einsendeschluss ist der 31. März 2026.
„Wir sehen, dass die Zahl der jungen Menschen, die mit einer Alkoholvergiftung in der Klinik landen, seit Jahren abnimmt“, sagt Jürgen Günther, Landeschef der DAK-Gesundheit im Saarland. „Das ist eine positive Entwicklung, die uns darin bestärkt, unsere Arbeit intensiv fortzusetzen. Wir sehen an den Zahlen, wie wirkungsvoll Prävention sein kann, aber auch, wie notwendig diese ist. Denn trotz bundesweit rückläufiger Behandlungsfälle ist das Rauschtrinken noch immer sehr verbreitet. Ich freue mich, gemeinsam mit Schirmherrin Bettina Altesleben unsere erfolgreiche Alkohol-Präventionskampagne ‚bunt statt blau‘ auch 2026 fortzusetzen.“
Staatssekretärin Bettina Altesleben ist Schirmherrin
Die saarländische Staatssekretärin Bettina Altesleben betont auch in ihrer Rolle als Landesdrogenbeauftragte: „Es ist erfreulich, dass in den letzten Jahren kontinuierlich weniger Jugendliche aufgrund einer Alkoholvergiftung in Krankenhäuser eingeliefert werden mussten. Trotzdem ist jede eingelieferte Person natürlich eine zu viel. Präventionsangebote und -Kampagnen, wie auch die DAK-Kampagne „bunt statt blau“, welche die Landesregierung von Anfang an begleitet, leisten einen großen Beitrag dazu Jugendliche thematisch abzuholen, ihnen die Möglichkeit zu geben Alkoholkonsum aus einer anderen Perspektive zu betrachten und kritisch zu hinterfragen. Daher richte ich meinen Appell an die Jugendlichen im Saarland: Macht bei bunt statt blau mit und setzt ein starkes Zeichen gegen Alkoholmissbrauch!“
Einsendeschluss für DAK-Plakatwettbewerb am 31. März
Beim Plakatwettbewerb „bunt statt blau“ warten Geldpreise in Höhe von insgesamt rund 12.000 Euro auf die kreativen Gewinnerinnen und Gewinner. Einsendeschluss ist der 31. März 2026. Danach werden in allen 16 Bundesländern die besten Siegerplakate ausgezeichnet. Im Juni wählt die Bundesjury um DAK-Vorstandschef Andreas Storm und dem Beauftragten der Bundesregierung für Sucht- und Drogenfragen, Henrik Streeck aus den 16 besten Landes-Plakaten die Bundessiegerinnen und Bundessieger. Zusätzlich gibt es auch in diesem Jahr auf Landes- und Bundesebene den „Sonderpreis junge Talente“ für die unteren Altersstufen und bundesweit den Sonderpreis „Social Media“ für die besten Bilder, die mit dem Hashtag #dakgesundheit oder #buntstattblau hochgeladen wurden.
Umfangreiches Unterrichtsmaterial für Schulen
Die Kampagne richtet sich gegen exzessiven Alkoholkonsum, bei dem Jugendliche binnen weniger Stunden so viel Alkohol trinken, bis sie einen gefährlichen Vollrausch haben. Bundesweit sind 11.000 Schulen zur Teilnahme eingeladen. Diese können das Thema Alkohol im Unterricht behandeln und ihre Schülerinnen und Schüler Plakate entwerfen lassen. Das Kieler Institut für Therapie- und Gesundheitsforschung (IFT-Nord) bietet den Lehrkräften dazu unterstützend umfangreiche Unterrichtsmaterialien und Elterninformationen an, die im Rahmen der Präventionskampagne „Aktion Glasklar“ konzipiert wurden.
Texte zum Download
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Staatssekretärin Bettina Altesleben
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Daniel Caroppo
Pressesprecher Baden-Württemberg & Saarland
Tübinger Straße 7
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