Klinikverbund MZG-Westfalen aus Bad Lippspringe gewinnt Förderpreis für gesundes Arbeiten

DAK-Gesundheit vergibt Sachpreis im Wert von 30.000 Euro für ein digitales Schutzsystem für Klinikbeschäftigte

 

Düsseldorf/Köln, 30. September 2026. Der Klinikverbund MZG-Westfalen aus Bad Lippspringe hat den Förderpreis für gesundes Arbeiten der DAK-Gesundheit gewonnen. Für sein Projekt „Sicher im MZG“ bekam der Klinikverbund den ersten Platz beim Deutschen Förderpreis für Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM). Das neue Schutzsystem öffnet bei Gewalt- und Übergriffs-Erfahrungen den direkten Zugang zu Hilfe und Unterstützung über die Mitarbeitenden-App. Den zweiten Platz belegte das Studentenwerk Schleswig-Holstein, den dritten die Kindeswohl-Berlin gGmbH. Die DAK-Gesundheit veranstaltete den Wettbewerb für innovative Ideen zum gesunden Arbeiten bereits zum elften Mal und stellte ihn unter das Motto: „Neue Wege zur gesunden Arbeit – digital, gesund, menschlich, zukunftsfähig“

„Ob künstliche Intelligenz oder assistenzgestützte Lösungen: Innovative Technologien helfen dabei, die Gesundheit der Beschäftigten nachhaltig zu fördern und Belastungen im Arbeitsalltag zu verringern. Voraussetzung für ihren erfolgreichen Einsatz ist, dass die Angebote freiwillig genutzt werden können und transparent sowie datenschutzkonform ausgestaltet sind“, sagt Dr. Ute Wiedemann, Mitglied des Vorstands der DAK-Gesundheit. 

Digitales Schutzsystem für Klinikbeschäftigte
Die DAK-Gesundheit vergab den ersten Platz an das MZG-Westfalen für die Projektidee „Sicher im MZG“. Das Projekt sieht die Entwicklung eines digitalen Schutzsystems vor, das den Mitarbeitenden und Führungskräften der sechs Kliniken in kritischen Situationen hilft. Im Medizinischen Zentrum für Gesundheit versorgen mehr als 1.500 Mitarbeitende stationäre und ambulante Patientinnen und Patienten in über 900 Betten. Konfliktsituationen entstehen hier, wenn Menschen starke Schmerzen haben oder unter Druck stehen: Ob verbale Gewalt, sexualisierte Bemerkungen oder körperliche Übergriffe – in der Mitarbeitenden-App sorgt ein digitaler Lotse für klare Meldeprozesse und einen Schnellzugriff zur direkten Hilfe. Die App verbindet eine digitale Erstintervention mit persönlicher Unterstützung. Mit diesem innovativen BGM-Projekt will das MZG eine neue Kultur fördern, durch die Gewalt im Klinikalltag keinen Platz hat. 

Weitere Preisträger aus Schleswig-Holstein und Berlin
Den zweiten Platz erhielt das Projekt „Meno-360°. Stark durch die Wechseljahre“ des Studentenwerks Schleswig-Holstein. Es ist ein digital unterstütztes, ganzheitliches BGM-Programm für Frauen am Arbeitsplatz. Die Kindeswohl-Berlin gGmbH belegte den dritten Platz mit ihrem Projekt „Beziehungskompass“. Es handelt sich dabei um ein digitales Gesundheits-Assistenzsystem für gesunde Arbeit in der stationären Kinder- und Jugendhilfe.

Unterstützung bei der Umsetzung von BGM-Projekten
Die DAK-Gesundheit unterstützt den Klinikverbund MZG-Westfalen mit BGM-Maßnahmen im Wert von 30.000 Euro. Die Zweit- und Drittplatzierten erhalten Maßnahmen für 20.000 Euro beziehungsweise 10.000 Euro. 

Mit dem Deutschen BGM-Förderpreis fördert die DAK-Gesundheit seit elf Jahren innovative Ansätze für gesundes Arbeiten in Unternehmen und Organisationen. Der Wettbewerb ist Teil eines umfassenden Programms zum Betrieblichen Gesundheitsmanagement. Damit unterstützt die Krankenkasse bundesweit viele hundert Unternehmen dabei, die Gesundheit ihrer Beschäftigten zu stärken und Erkrankungen vorzubeugen. 

Weitere Informationen zum BGM der DAK-Gesundheit gibt es unter: www.dak.de/bgm

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Bild herunterladen (Copyright: DAK-Gesundheit/Jeean Alvarez)
von links nach rechts: Agnieszka Scheerenberg (Leiterin strategische BGM DAK-Gesundheit), Janine Wiersig, Verena Nittka (beide Medizinisches Zentrum für Gesundheit Bad Lippspringe), Stefan Gieseke (Geschäftsführer DAK-Gesundheit) 
 

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